The Hate U Give
Durchschnitts-Wertung
3,8
56 Wertungen

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BrodiesFilmkritiken
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11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 22. September 2018
Ich konnte den Film vier Monate vor Kinostart im Rahmen einer Aktion gegen Fremdenhass schauen und dafür hätte er kaum passender sein können; obendrein basiert er auf einem Buch das ich aber nicht gelesen habe. Deswegen konnte ich mich recht unvorbelastet darauf einlassen und wußte eigentlich nichts, außer eben der Wendung mit der die Handlung in Gang setzt. Und war mehr als geflasht: gut, das Ding ist 132 Minuten an und fühlte sich stellenweise wie ein fünf Stunden Streifen an, nicht wegen Langeweile sondern weil einfach jedes Zeitgefühl verloren ging. Nach dieser Zeit nahm ich aber einiges an Diskussionsmaterial mit und einiges an Gedanken, vor allem aber ein Fazit: es gibt nicht nur schwarz und weiß, sondern jede Menge verschiedene und plausible Standpunkte. D.h. jede der Figuren hat nachvollziehbare Gründe und Sichtweisen die in fast unerträglicher Weise auf die Hauptfigur zustürzen die sich zwischen allen Fronten wiederfindet. Das emotionale und redereiche Drama wird dann zum Ende relativ actionlastig und laut, findet aber zum Ende eine großartige Szene in der eine Krisensiatuation unglaublich gut gelöst wird – das alleine hängt lange nach. Wie auch die großartigen Darsteller die ungemein lebenswecht daherkommen. Ob der Film zum Start die entsprechende Aufmerksamkeit bekommt weiß ich nicht – es ist aber definitiv zu hoffen.

Fazit: Emotional, vielschichtig und stellenweise wirklich krass – läßt einen nicht kalt!
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 5. Januar 2020
Der Film beginnt zwar kitschig und ich hatte das schlimmste befürchtet, doch dann nimmt der Film eine erstaunlich ernste Richtung ein und erzählt eine im Kern sehr ernste Geschichte, die dennoch den Genreregeln eines Young Adult Filmes treu bleibt. So ist "The Hate U Give" am Ende eine zwar noch zahme Umsetzung des Themas, das sich aber nicht zu verstecken braucht und seine ganz eigenen stärken hat.
ToKn
ToKn

2.006 Follower 962 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 25. Mai 2019
Tja was soll man sagen…, na klar ist das ein toller Film, wird aber leider medial nicht so präsentiert, wie er es verdient hätte. Bezeichnend dafür: keine Oscarnominierung, die der Film zweifelsfrei verdient hätte! Weder der Film, weder das Drehbuch (obwohl die Buchvorlage mega erfolgreich war) und auch keiner der Schauspieler wird für sein Wirken gewürdigt. Gerade mal Arlissa’s „We Wont Move“ hatte es berechtigter Weise auf die Shortlist zum besten Filmsong geschafft, wurde dann aber nicht nominiert. Soviel dazu, wie eine Thematik die seit Jahrzehnten(!) im Amerika an der Tagesordnung ist, medial gewürdigt wird (oder eben auch nicht), und das obwohl sie dermaßen überzeugend und ergreifend dargestellt wird. Der Film ist handwerklich solide, Amandla Stenberg als Starr Carter absolut top und auch Russell Hornsby als ihr Vater Maverick Carter, weit mehr als Durchschnitt. Überhaupt kann man zusammenfassen, schauspielerisch eine tolle Ensemble-Leistung. Leider ist die Thematik nicht neu: Polizeigewalt und Rassenwahn- eine Geschichte, die Amerika seit eh her begleitet und wahrscheinlich auch weiterhin begleiten wird. Den Film anzuschauen ist keine verschwendete Zeit, obwohl er mit über 2 Stunden Laufzeit ein ordentlicher „Schinken“ ist.
die Lisa :)
die Lisa :)

26 Follower 135 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 26. März 2021
Im Streifen "The Hate U Give" geht es vor allem um Rassismus und die Polizeigewalt in den USA, welches Themen sind die leider immer noch aktueller denn je sind.
Der Film schafft es diese Themen emotional, packend und auch nachdenklich zu erzählen.
Es gibt einige Szenen die einen so sehr berühren, dass man die ein oder andere Träne vergießt. Auch wird einem mal wieder bewusst gemacht, wie schlimm und ungerecht Rassismus ist und welche Folgen das für so viele Menschen hat.
Wirklich traurig, dass es dies immer noch so gibt...
Die Darsteller liefern durch die Bank eine top Leistung ab und verkörpern ihre Rollen großartig. Chapeau dafür!
Der einzige Kritikpunkt ist hierbei, dass die Actionszenen mir etwas zu schnell abgehandelt wurden.
Da hätte man für meinen Geschmack durchaus noch für mehr Spannung sorgen können.
Ansonsten aber ein gelungener Film.
Muskelmann[¥¿!
Muskelmann[¥¿!

3 Follower 56 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 3. Juli 2023
Was ein schlechter Film. Das Thema Polizeigewalt gegen schwarze wird hier völlig unrealistisch und klischeehaft dargestellt. Am schlechtesten und peinlichsten ist ja noch das Ende wo dann der kleine Junge dem Drogenboss eine Ansprache hält und dieser sich dann stellt. Das würde in der Realität so nie passieren. Wenn man schon einen Antirassismusfilm macht sollte man den auch realistisch machen und net so einen realitätsfernen Blödsinn der dazu nur dient Hass gegenüber Völkergruppen zu fördern und ein angebliches Rassismus Problem zu erfinden.
Alice Polaniok
Alice Polaniok

1 Follower 30 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 15. August 2022
Sehr guter Film.

Aus der "kleinen Rue" von Tribute von Panem ist eine junge authentische Erwachsene geworden.

Traurig nur, dass es noch immer so ist, dass manche Menschen letztendlich ein unsicheres Leben führen und so behandelt werden.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 20. März 2019
Wirklich sehr berührender Film. Zeigt wie es auch in echt ist. Der Film versucht nicht was zu verschönern sonder zeigt wirklich klare Wahrheit. Es könnte genau das selbe auch jetzt auf dieser Welt passiern.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 31. Mai 2020
Geil...................jajajajakjajaishahahzjsnqnbbwsgvdfhffjhfghh spoiler:
hhjghjgh spoiler:
spoiler:
spoiler:
spoiler:
spoiler:
No Use For A Name
No Use For A Name

14 Follower 1.209 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 19. Februar 2026
Wow! Was für ein starker Film! Dramen über das US-amerikanische Rassismus-Thema gibt es viele, aber noch nie wurde es so eindringlich und bewegend durch die Augen einer Teenagerin erzählt. Starr wächst schon unter relativ ungewöhnlichen Bedingungen auf, ihre Eltern schicken sie auf eine Privatschule (die natürlich überwiegend von weißen Rich Kids besucht wird). Gleichzeitig wohnt sie mit ihrer Familie in einem von Schwarzen bevölkerten, ärmlichen Stadtteil, diese Konstellation alleine ist ja schon hochexplosiv. Dennoch managt das Mädchen diese Situation außergewöhnlich gut, sie hat sogar einen weißen Freundeskreis, und auch ihr Boyfriend ist weiß. Das wackelige System gerät aber endgültig ins Wanken, als ihr alter Jugendfreund in ihrem Beisein bei einer Polizeikontrolle (grundlos) erschossen wird. Ab hier nimmt der Film eine dramatische Wendung und es tun sich endgültig die wahren Abgründe der US-amerikanischen Gesellschaft und ihrer Rassenthematik auf.

Das ist erschreckend und gruselig an sich, wird hier aber nochmal auf ein ganz anderes Level gehoben durch die unfassbar starke Performance von Amandla Stenberg! Es ist ihre Figur und ihr Spiel, die das ganze Drama erst emotional zugänglich und erfahrbar macht. Wir erleben alles durch ihre Augen und aus ihrer Lebenswelt heraus, was dem Ganzen noch einmal eine ganz andere Gewichtung gibt, als wenn die Geschichte durch einen Erwachsenen erzählt würde. Dabei wird immer wieder überall gesagt, der Film richte sich an ein jugendliches Publikum, das mag vielleicht sein, aber meiner Meinung nach funktioniert der auch für ein erwachsenes Publikum ganz hervorragend. Lediglich der Schluss gerät dann doch etwas zu sehr nach Hollywood und wirkt mit Blick auf den bisherigen Film wenig nachvollziehbar und organisch. Aber da kann man drüber hinwegsehen, zumal der Film bis dahin wirklich großartig ist!

Es ist ganz überwiegend der fantastischen Amandla Stenberg zu verdanken, dass der Film so gut funktioniert und den Zuschauer so heftig emotional involviert. Der übrige Cast wirkt demgegenüber geradezu blass. Russel Hornsby als Starrs Vater hat mir für meinen Geschmack etwas zu dick aufgetragen, wie er seine Familie so krass indoktriniert. Aber vielleicht muss die Figur so sein, um Starrs Ausgangssituation klarer zu machen. Ich kenne das Buch leider nicht, also kann ich das nicht beurteilen. Anthony Mackie, unser neuer Captain America, hat lediglich eine kleine, aber sehr fiese Rolle, die insgesamt besser zu ihm passt, als seine Marvel-Figur.

FAZIT: Bewegendes und intensiv inszeniertes Drama, in dessen Zentrum eine 16-jährige Schwarze steht, die ein heftiges Ereignis mitten rein in die Rassenthematik der USA wirft. Durch eine schlichtweg überragende Protagonistin sowie eine dramatische und sehr atmosphärische Inszenierung ist Regisseur George Tillman jr. Hier nichts Geringeres als ein Meisterwerk gelungen! Absolut sehenswert!
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