The Guilty
Durchschnitts-Wertung
3,8
105 Wertungen

24 User-Kritiken

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reichtoch!
reichtoch!

9 Follower 70 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 26. Dezember 2019
Der Film versteht es geschickt Spannung zu erzeugen, spoiler: obwohl alles an einem einzigen Ort spielt
. Die Vorstellungskraft des Zuschauers wird herausgefordert. Unterstützt wird dies durch eine geradezu überragende Leistung der Synchronsprecher - eine derart perfekte Vorstellung habe ich noch niemals in einem europäischen Film erlebt. So wirken alle Telefonate absolut authentisch. Hut ab!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 12. März 2019
Genial atmosphärisch, toll gespielt, kluge Wendung. Mit solch einfachen Mitteln.. Einer der besten Filme seit langem
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 16. Juni 2019
"The Guilty" ist ein wunderbar gespieltes Kammerspiel das den Fokus nur auf einer Person liegen hat und in einer Nacht des schafft eine wundervolle Charakterstudie über den Polizisten zu erzählen. Anders noch der Film spielt in Echtzeit und erzählt die Geschichte eines Polizisten, der Versucht über eine Notrufzentrale eine Entführung zu klären. Dabei tauchen wir in seine Welt ab, bekommen gleichzeitig aber auch eine spannende und mitreißende Geschichte geliefert, die mit Wendungen daher kommt, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. "The Guilty" nimmt einen mit, ist aufwühlend und spielt mit Themen wie Mitleid und Wut, dass man den Film definitiv mit einem aufgewühlten Gefühl verlassen wird.
HappyL
HappyL

7 Follower 42 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 12. Januar 2019
sehr starker Film. Kann die Kritik einiger User verstehen, da der FIlm tatsächlich auch als Hörbuch gut funktionieren würde, allerdings wird er durch den tollen Hauptdarsteller noch besser und hat für mich damit die 4 Sterne redlich verdient. Wer Action sehen will sollte ihn nicht schauen, aber spannender als hier wird es kaum
beco
beco

83 Follower 435 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 29. November 2018
Ein Film, der die erzählerische Spannung aus der Sicherheit bezieht, dass die Polizei schon richtig liegen wird, was sich aber als fataler Fehler herausstellt. Diese Entwicklung wird schön vorbereitet und schlüssig zum Ende geführt.
Sehenswert
Davki90
Davki90

49 Follower 340 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 6. November 2018
Erstaunlich, wie man mit wenig Mittel Atmosphäre erzeugen kann. Ein Mann ein Raum und trotzdem weiss man nicht was als nächstes passiert. Hatte richtig Gänsehaut. Unglaublich spannender Thriller aus Dänemark.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 22. Oktober 2018
Es ist kein Film, sondern Radio! Mann kann die Augen zu machen und noch alles verstehen.
Nicht weiter empfehlen
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 19. Oktober 2018
Der Inhalt der Story ist gut aber kurz. Genau so spartanisch ist das Setting in zwei Räumen und einem Protagonisten. Die weiteren, wenigen Schauspieler haben keine wirkliche Rolle. Der Film, der eigentlich ein Hörspiel ist, für das man sicherlich kein Filmmatemial in mehr als 8mm gebraucht hätte, setzt mehr auf die Vorstellungskraft des Zuschauers. Es wird ein düsteres Bild aus Verfehlungen, Verzweiflungen und emotionaler Unbeherrschtheit aufgebaut; insofern halte ich die FSK von 12 Jahren für sehr gewagt. Der Zuschauer darf in 85 Minuten (ebenfalls spartanisch) den Weg des Protagonisten zur Selbsterkenntnis in endlosen Nahaufnahmen und Gesichtsmimikschleifen bis in die Poren seiner Nase erleben. Die Antagonisten „sieht“ der Zuschauer nur als Stimme. Einen Stern gibt es für diesen bedrückenden Film für die stimmige Dramaturgie des Inhalted und für die Tatsache, dass er ein unfilmerisches Experiment ist, welches aber nicht unbedingt wiederholt werden muss.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 17. Oktober 2018
Ich konnte den Film in einer Preview sehen und der hat mich komplett vom Stuhl gehauen. Es ist sehr lange her, dass ich einen so spannenden und mitreissenden Thriller gesehen habe. Der Film ist auf ein Minimum reduziert, aber funktioniert in allen Belangen. Die Story ist unglaublich fesselnd, die Darstellung des Schauspielers (die Kamera ist mehrheitlich nur auf ihn gerichtet) und die Inszenierung sind fantastisch. Die Bilder zur Story spielen sich im Kopf des Zusehers ab und man krallt sich förmlich in seinem Kinostuhl fest. Das war für mich wieder einmal ein Kinoerlebnis der Extraklasse! 5*
Kinobengel
Kinobengel

506 Follower 607 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 17. Oktober 2018
Gustav Möller hat mit „The Guilty“ sein Langfilmdebüt verwirklicht. Am Drehbuch hat er mitgearbeitet.

Polizist Asger (Jakob Cedergren) bekommt spät abends den telefonischen Notruf einer entführten Frau (Jessica Dinnage). Er möchte den Fall auf seine Weise erledigen und überzieht dafür Schicht und Kompetenzen, obwohl am nächsten Tag die Gerichtsverhandlung zu dem gegen ihn geführten Ermittlungsverfahren stattfindet.

Ein Kammerspiel präsentiert Gustav Möller den Kinogängern. Das Set besteht nur aus der Notrufzentrale, in der Asger seinen Dienst absolviert. Ein Mann allein am Telefon, der meint einiges regeln zu müssen, erinnert sofort an „No Turning Back“ von Steven Night (2014). Tom Hardy spielt überragend seine One-Man-Show als werdender Papa und gefühlsbetont agierender Ivan Locke auf dem Weg zum Kreißsaal. Ziel für den Zuschauer soll sein, sich vom Wettlauf mit der Zeit mitreißen zu lassen und den Hauptcharakter kennenzulernen; so auch bei „The Guilty“. Hier handelt es sich allerdings um ein Verbrechen und ein weiteres steht für Asger offenbar bevor. Er zieht seine Schlüsse und setzt alles daran, die entführte Frau zu retten. Ivan Locke setzt seinen Job aufs Spiel. Und seine Ehe, denn die im Kreißsaal Wartende ist seine Geliebte. Asger verwickelt sich aus eigenem Antrieb mit dem Leiden der Opfer und unterschreitet dabei einzuhaltende Abstände.

Der dänische Regisseur zeigt nach und nach viele Seiten seines komplexen Protagonisten, insbesondere dessen Emotionalität und Selbstsucht unter Ausnutzung einer stylisch kalten Beleuchtung und mit treffend fotografierten Nahaufnahmen von Kameramann Jasper Spanning. Möller lässt zur Ausmalung von Asgers Charakter immer mehr von der Gerichtssache durchsickern. Das ist hervorragend abgestimmt.
Manche Plots funktionieren nur, wenn bestimmte Umstände auftreten wie z.B. Telefonverbindungen, die auffallend häufig im richtigen Moment den Gesprächsteilnehmer oder den Anrufbeantworter ertönen lassen. Na ja, den damit verbundenen Thrill beherrscht Möller allerdings von der ersten bis zur letzten Minute, denn der Verlauf der Story ist mit der Spannungsschraube bestens befestigt. Im Kopfkino des Zuschauers spielt sich ein Blutbad ab. Erkenntnisse und Wendungen spiegeln sich in Mimik und Gestik von Jakob Cedergrens Figur wider. Wer ist der Schuldige, wie viel Schuld muss sich Asger am Ende aufs eigene Konto schreiben, was lernt er? Die Beantwortung dieser Fragen sind auf der Leinwand teilweise zu finden und für eine Filmbesprechung nach der Vorstellung besonders gut geeignet.

„The Guilty“ ist ein mitreißendes Debüt und eine überzeugende Mischung aus Spannungsfilm und Beobachtungskino.
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