Himmelfahrtskommando Ostfront
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1,0
Veröffentlicht am 24. Juni 2025
Also irgendwie hat mich der Film nicht gecatcht. Es gibt zwar offenbar einen Hauptdarsteller, das Drehbuch schafft es aber nicht, dass man sich mit ihm auf irgendeine Weise emotional verbunden fühlt. Dadurch werden alle Geschehnisse irgendwie vollkommen beliebig.

Und dass dann das Drehbuch noch eine völlig unglaubwürdige, unpassende und total unsinnige Frauenrolle da reinpackt, wirkt einfach nur lächerlich und albern.
Das Ganze wird nich erschwert durch eine fast vollständige Farbentsättigung, es ist beinahe so, als schaue man einen Schwarz-Weiß-Film. Wenn dann noch die Uniformen und selbst die Helme alle gleich aussehen, verliert man im Kampfgetümmel komplett den Überblick... Sind das jetzt die Sowjets? Oder die Deutschen? Welchen Auftrag genau haben denn die Ungarn eigentlich? Kämpfen die mit den Deutschen zusammen? Oder was ist da überhaupt los???

Der Film möchte gerne dreckig und gewalttätig sein (wahrscheinlich ist der deshalb auch so farbentsättigt???), die Kämpffe sind aber absolut clean, wie bei Disney, es fließt nicht ein Tropfen Blut, auch wirkt das Ganze dann eher wie eine Schulhofrauferei denn wie ein echter Krieg. Mit der Intensität eines . "Saving Private Ryan", wo einzelne Körperteile durch die Luft fliegen, hat das hier gar nichts zu tun.

Die mangelhaft deutsche Synchronisation tut ihr übriges, offenbar hat man nicht viel Geld in ein professionelle Synchronstudio investiert, die Sprecher sind schlecht ausgewählt uind machen auch ihre Arbeit sehr schlecht, außerdem hören sich viele sehrv gleich an, so dass ma gar nicht weiß, wer gerade spricht....
Die Kamerafführung unterstützt den ganzen Wirrwar ebenfalls durch hektische Schnitte, unpassende Closeups und generell ein planlose Hin- und Hergewackel.

FAZIT: EIn eigentlch ganz gut ambitionierter Film mit guten Darstellern, der jedoch von seinem total bekloppten Drehbuch, einer sinnfreien Farbentsättigung, viel zu cleanen Kriegsszenen, einer katastrophalen deutschen Synchronisation und insgesamt einer etwas ziellosen Inszenierung in den Abgrund der Bedeutungslosigkeit gestoßen wird. Schade eigentlich.
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