Neueste Kritiken: Terminator 3 - Rebellion der Maschinen - Seite 3
Terminator 3 - Rebellion der Maschinen
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Filmoguck
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2,0
Veröffentlicht am 16. Juli 2011
Eine Katastrophe ist dieser Nachfolger eines der erfolgreichsten Filme der frühen 1990er Jahre nicht. Es ist sogar etwas Humor enthalten. Mehr als zehn Jahre nach dem zweiten Teil hätte man allerdings etwas mehr bieten müssen, als nur einen schwachen Aufguss der Vorgänger. Die Actionszenen waren bereits im Entstehungsjahr bestenfalls durchschnittlich. Die einzige bekannte Science-Fiction-Geschichte, welche etwas ähnliches wie das Internet - allerdings im Schlechten - voraussagte, hat einen bessere Fortsetzung verdient.
Ich war und bin von Terminator 3 Rebellion der Maschinen mehr als enttäuscht, so lange habe ich darauf gewartet das endlich ein weiterer Teil nach dem Grandiosen und für mich persönlichen Besten Actionfilm der Welt Terminator 2 Tag der Abrechnung der nächste Teil rauskommt, und dann sowas. Am schockierendsten und was mich auch am Traurigsten gemacht hat war das James Cameron nicht bei den 3 Teil der Reihe Regie führt, das Edward Furlong nicht John Connor noch einmal verkörpert und das auch Linda Hamilton nicht mehr als Sarah Connor wiederkommt. Einziger Lichtblick am ende des Tunnels war für mich das Arnold Schwarzenegger ein Letztes mals als Terminator wiederkehrt, aber auch das war eine reine Entäuschung gewesen. Dieser Teil hat mit den ersten beiden Teile nichts gemeinsam absolut nichts, es kommt nicht an die Original Teile von 84 bzw 91 ran in keinster weise was James Cameron schuf war einzigartig und so habe ich es mir von herzen gewünscht, das er beim dritten Teil wieder die zügel in der Hand nimmt aber dem war nicht so leider. Ein film den ich mir hätte ersparen können es zu sehen :(
Von vornherein war klar, das dieser niemals mit den ersten beiden Klassikern mithalten konnte. Warum?
1) Nostalgie und Kindheitsbonus!
Wer erinnert sich nicht an den aufwändigen Terminator 2 Werbehype anno 1991? Als 11jähriger mußte man den gesehen haben. Also schnell den Kumpel angerufen und ab auf den Dachboden, wo dessen älterer Bruder die VHS versteckt hatte. In Zeiten von Amiga Computern war diese Effektschlacht etwas vollkommen Neues!
Zurück zu T3!
Oftmals habe ich mich gefragt: Was ist das für eine dumme Geschichte? Cyber Dine ist doch in Teil 2 zerstört worden. Warum jetzt dieser Unsinn?
Aber es macht durchaus Sinn.
Der ursprüngliche Handlungsverlauf, welcher durch die Ereignisse in Teil 1 verändert wurde, ist nun wieder aufgenommen worden. Wir erinnern uns: Reese teilt Sarah in Teil 1 mit, das es bald einen Krieg geben wird. Durch den Schrotthaufen Arnie aus Teil 1 bekommt Cyber Dine "nur" die Möglichkeit, diese Technologie "fixer" zu entwickeln. In Teil 2 gibt es daher eine "schnellere" tödliche Zukunft, nämlich schon 1997. Da im Verlaufe von Teil 2 alle Beweise wieder vernichtet werden, tritt wieder der Ursprungsplot ein. Die Ausgangslage ist die gleiche, wie als Reese 1984 die arme kleine Sarah beschützen möchte. Daran setzt Teil 3 ein, das es eh nicht zu verhindern gewesen ist.
Zur Umsetzung: Die ist nunmal nicht so prickelnd. Man hätte mehr rausholen können. Für einen Terminatorfilm definitiv zu kurz, hätte dieses "interessante" Szenario (eigentlich eine Superidee die Anfänge des Maschinenaufstandes erleben zu können) durchaus 2,5 Stunden gehen können. Gerade wegen dieser Endzeitstimmung. Man kommt erst richtig auf den Geschmack und ist heiß auf mehr, da ist der Film zuende und man blickt etwas verstört aus der Wäsche. Das Ende ist auch gewöhnungsbedürftig und es bleibt der fade Beigeschmack das alle Kämpfe letztendlich "sinnlos" gewesen sind.
Desweiteren sind mir zuviele Szenen tagsüber gedreht worden. Mit dem neuen Hauptdarstellern kann man sich ebenfalls nicht so identifizieren wie mit Sarah Connor oder Kyle Reese.
Desweiteren ist ein weiblicher TX nicht annährend so "böse" wie der juute alte Robert T-1000 Patrick oder Arnie aus Teil 1.
Man hätte mehr draus machen können! Im Vergleich zu AvP und Avp2 aber noch gut.
So siehts aus: Arnie war back, und die Bedrohung um die Terminators, die im zweiten Teil eigentlich ausgeraeumt war, sollte wieder ins Rollen gebracht werden um dann im vierten Teil endlich den Zukunftskrieg zeigen zu koennen, und im fuenften... und im...
Doch genau hier haben sich die Drehbuchschreiber den Nagel in die Hand gehauen, denn der eigentliche Protagonist ist John Connor, und nicht Arnie, Frau Loken oder dutzende einstuerzende Gebaeude. Ich kann im Endeffekt nicht ganz beurteilen, ob es am Drehbuch oder an der Umbesetzung Furlongs liegt, aber J. Connor ist ueber lange Strecken des Films einfach zu lethargisch und schuechtern. Wo ist der pfiffige, grossmaeulige Junge mit seiner abenteuerlust geblieben? Die Wandlung zum Fuehrer der Rebellen kristallisiert sich bis zum Ende hin nicht heraus, besonders deutlich in den Endszenen, in denen er unsicher wie ein kleiner Junge leise ins Mikrofon zu den Soldaten spricht. Dieses Fehlen eines hereinwachsens in seine spaetere Rolle macht den Film eigentlich unnoetig. Eigentlich.
Denn neben der Verwuestung von Staedten und stoeren der Totenruhe gibt es da ja noch dieses Computersystem, dass die Welt uebernehmen will. Zugegeben, das ist konsequent geloest, die im zweiten Teil erwaehnte "Steckerzieherszene" wurde umgesetzt, jedoch steht die Story dem Kampf T-800 vs. T-X hinten an. Hier hat der Film seine absoluten Staerken, Arnie hat den Roboter noch genau so drauf wie 1991, hat sogar etwas humor dazugelernt. Loken, die gefaehrlich sexy in Szene gesetzt wird, macht Ihre Sache ebenfalls gut. Aber mal ehrlich, viel handgemachte Action, gepaart mit ein bischen Moderne (wie damals im 2.) hatte man auch mindestens erwartet. Claire Danes Rolle beschraenkt sich auf das beschuetzen Ihres zukuenftigen Ehemannes, meist ist sie ueberfluessig, aber man wollte Connor wohl nicht allein in den Bunker schicken...
Ein kleines Desaster zum Schluss: Von der grossen Endszene der detonierenden Atomkoepfe, von der man vorher so viel gehoert hatte, war ich sehr enttaeuscht, "den Tag des juengsten Gerichts" hatte ich mir weitaus apocalyptischer vorgestellt.
FAZIT: Gute, neu gewuerzte Action, allerdings storytechnisch umstrittene Daseinsberechtigung. Der Geist der alten Teile wurde mit diesem Streifen begraben, und so, wie es nach dem vierten Teil aussieht, wohl fuer immer.
Unter Action-Fans war die Spannung auf Terminator 3 groß, war doch Terminator 2 einer der besten Actionfilme überhaupt. Skepsis war natürlich dennoch angebracht, denn Hauptdarsteller Schwarzenegger war nicht mehr der Jüngste, und Erfolgsregisseur James Cameron (Titanic, The Abyss) war nur noch als Produzent beteiligt.
Wie erwartet, konnte T3 mit dem zweiten Teil nicht mithalten. Nichts desto trotz entstand ein sehr kurzweiliger und gut gemachter Actionfilm, der auch die Fans der Vorgänger nicht enttäuschen dürfte.
Die Story ist im Prinzip die gleiche wie in Teil eins und zwei. Ein guter und ein böser Terminator werden durch die Zeit zurückgeschickt, um John Connor zu töten. Neu ist, dass die böse Maschine weiblich ist und noch etwas mehr kann, als der T1000 aus T2. Schwarzeneggers Terminator bleibt der Alte. John Connor ist nun ein junger Erwachsener, der bereits seit 10 Jahren ohne Wohnsitz, Job oder Freunde versucht unerkannt zu bleiben. Seine Mutter, die Hauptfigur der beiden Vorgänger ist bereits tot. Kate Brewster kommt als neuer Charakter hinzu. Sie wird in der Zukunft zusammen mit John den Widerstand anführen.
Ein Großteil des Filmes verläuft zunächst in gewohnten Bahnen. John, Kate und der gute Terminator flüchten vor dem überlegenen Bösewicht. Anders als in den Vorgängern, kommt die erste Hälfte viel mehr als Action-Komödie daher. Bei T2 gab es zwar bereits einige kleine Gags, aber nicht in demselben Ausmaß, wie im dritten Teil. In der zweiten Hälfte hält dann aber zum Glück der nötige Ernst Einzug.
In Filmen, die eine Zeitreise-Thematik haben, sind kleine bis große Logikfehler und Ungereimtheiten nie ganz auszuschießen. Auch Terminator 3 bildet hier keine Ausnahme. Darauf muss man sich einlassen können, wenn man einen solchen Film schaut.
Gleiches gilt für das „Schauspiel“ von Arnold Schwarzenegger. Entweder man findet ihn sympathisch, oder nicht. In jedem Fall sollte man aber wissen, was einen erwartet. Die anderen Schauspieler sind gut. Besonders Nick Stahl überzeugt als zukünftiger Widerstandskämpfer John Connor. Die anderen Schauspieler erfüllen alle ihren Zweck. Lediglich „Terminatix“ Kristana Loken fällt etwas ab. Ihr gelingt es zwar, einige von Arnolds und Robert Patricks typischen Terminator-Gesten nachzuahmen (der Blick) und sie hat gelegentlich auch eine bedrohliche Präsenz, aber so denkwürdig wie der T1000 oder gar der T800 ist sie selten.
Vorwerfen könnte man dem Film vielleicht auch die schiere Anzahl der Actionszenen. Die eine oder andere kleine Verschnaufpause wäre wünschenswert gewesen, besonders, weil man so die Atmosphäre noch etwas hätte ausbauen können. Die besagten Actionszenen sind jedoch fast alle gut gemacht. Es wurden keine Kosten und Mühen gescheut, alles wirkt dynamisch und ist hervorragend inszeniert und geschnitten. Für eine Blockbuster dieser Größenordnung kommt auch erstaunlich wenig CGI-Technik zum Einsatz. In den Szenen in denen jedoch der Computer zum Einsatz kommt, wirken die Effekte nicht immer up to date. Schlecht sind sie deswegen aber noch lange nicht.
Nicht nur die Effekte waren schon immer ein Markenzeichen der Terminator-Filme, auch der Soundtrack von Brad Fidel hatte einen großen Wiedererkennungswert. Leider kommt das Main Theme in T3 nur noch im Abspann vor. Während des Films gibt es typische Blockbuster-Musik auf die Ohren, weder schlecht noch gut, aber ohne Wiedererkennungswert. Lediglich das eine oder andere lizensierte Stück gibt dem Film eine eigene Note.
Fazit: Wer das Kino mit der richtigen Erwartungshaltung aufsucht, wird nicht enttäuscht werden. Es gibt Action vom feinsten und einen sehr kurzweiligen Film, der wohl nur die die Hardcore-Fans, die eine Neuauflage der Vorgänger erwarten, unzufrieden zurücklässt. Das Terminator-Franchise wurde erfolgreich in das 21. Jahrhundert geholt.
Warum nur dieser Film? ich kann gute sowie schlechte Bewertungen hier nachvollziehen. Eine gute Bewertung kann man geben, wenn mein kann großer Fan der ersten zwei Teile ist oder sie noch nicht mal gesehen hat. Dann hat man hier einen Actionfilm mit schönen Stunts, jeder Menge Knalleffekten und Witz!
Ist man aber ein Fan der "Terminator Reihe", dann ist dies einfach nur enttäuschend zu sehen. Der Film macht aus dem einst so knallharten T-800 einen dusseligen und unnötig komischen Roboter! ich kann wirklich nicht verstehen, warum man Arnis Rolle so ironisch angelegt hat. Dieser Film ist eher ne Action-Komodie. und das sollte ein Terminator eigentlich nicht sein :)