Venom 2: Let There Be Carnage
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Petra Schönberger
Petra Schönberger

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5,0
Veröffentlicht am 25. Oktober 2021
Er ist einer der bedeutendsten und komplexesten Charaktere aus dem MARVEL – Universum. Jetzt kommt Venom als der tödliche Beschützer zurück auf die große Leinwand. Verkörpert natürlich von keinem geringeren als Tom Hardy, der wieder einmal großartige Leistungen erbringt.
Wie zu erwarten, erwartet die Besucher ein spektakuläres Abenteuer mit sehr schöner, aber auch jeder Menge spannungsgeladener Musik, auf die man sich schon zu Beginn des Films freuen darf.
Hervorragende Aufnahmen und spektakuläre Verwandlungen sorgen für jede Menge Spannung und Unterhaltung. Besonders aber alle jüngeren Marvel Fans dürfen aufatmen, denn die Altersfreigabe wurde von 16 auf 12 herabgesetzt, so dass einem weiteren Familienausflug nichts weiter im Wege steht. Aber aufgepasst an alle Eltern, denn auch wenn die Altersfreigabe herabgesetzt wurde, so ist noch immer an die Vernunft zu appellieren, wirklich nur mit über 12-jährigen in das neue Abenteuer des Marvel-Helden zu gehen. Schließlich kommen etliche Momente in dem Film vor, vor denen sich die jüngeren fürchten könnten.
Das neue VENOM Abenteuer ist sehr spannend, unendlich eklig und überzeugt nicht zuletzt mit einer großartigen Story. Großartige Story deshalb, weil es in der Geschichte nicht nur um Demütigung und unerfüllte Liebe geht, sondern auch um Freundschaft und Zusammenhalt. Verständlich, wenn man sein Leben lang immer nur gedemütigt wird oder man unglücklich verliebt ist, dass sich dies an der Psyche bemerkbar macht und man sich das dann irgendwann nicht mehr gefallen lässt und genau um diese Themen geht es in dem neuen Abenteuer.
Bei manchen Szenen könnte man den Film beinahe schon ins Horror-Genre einordnen, so eklig wie die Aliens da in manchen Situationen dargestellt sind, was aber wiederum für eine ausgezeichnete Maske spricht.
Es ist aber auch in gewisser Weise ein Liebesfilm, denn wie der Film so schön aussagt, „Wenn man jemanden liebt, liebt man die ganze Person mit allen Defiziten“, bekommt man beinahe Tränen in den Augen und wer auf die heimlichen Bemerkungen von VENOM achtet, dem wird sicherlich auch schnell aufgefallen sein, dass er, auf seine Art, auch sehr romantisch werden kann.
Alles in allem aber ein Film für Actionfans und Genre-Fans, denn die eigentlichen Zuschauer von VENOM sind nach wie vor die Fans von MARVEL und die wissen auch schon von Anfang an, ohne dass man ihnen was sagen muss, dass sie immer bis nach dem Abspann sitzenbleiben müssen, weil bei allen Filmen von MARVEL nach dem Abspann noch ein oder mehrere Szenen kommen. In diesem Fall kommt jedenfalls noch eine bedeutende Szene, die man auf alle Fälle gesehen haben muss…
Auf alle Fälle werden an dem Film nicht nur Fans von Marvel ihren Spaß haben, denn es ist ein großartiger, spannungsvoller Film mit jeder Menge Spannung, Humor und atemberaubenden Aufnahmen.
FILMGENUSS
FILMGENUSS

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2,5
Veröffentlicht am 23. Oktober 2021
DU HAST DA WAS ZWISCHEN DEN ZÄHNEN
von Michael Grünwald / filmgenuss.com

Jack Lemmon und Walter Matthau hatten seinerzeit die Junggesellenbude gerockt wie kaum ein anderes Filmpaar. Ähnlich machen es Eddie Brock und sein extraterrestrischer Bruder im Geiste, das amorphe Lakritzemonster mit dem Dauergrinser – Venom. Dabei könnte das Monster überall seine nutznießerischen Fertigkeiten ausleben – beim Journalisten mit dem Hang zum Chaos stimmt jedoch auch die Wellenlänge. Vielleicht, weil sich Gegensätze erst dann anziehen, wenn sie groß genug sind. Als Venom ein paar Jahre zuvor das Licht der Leinwand erblickt hat, waren die besten Szenen jene, die keinesfalls aufs Abenteuer fixiert waren, sondern den Dauerclinch der beiden genussvoll beobachtet hatten. Das macht Andy Serkis im Sequel genauso. Ist also nichts Neues mehr und fühlt sich an wie aufgewärmt, obwohl man auch da hin und wieder schmunzeln muss. In Erwartung, abgesehen von dieser Bestandsaufnahme eines seltsamen Paares ein sattes Extra an innovativ Weitergedachtem serviert zu bekommen, macht sich stattdessen die etwas träge Erkenntnis breit, dass die bewährten Extras leider auch zu fortgeschrittener Laufzeit das gleiche Liedchen spielen wie bei Ruben Fleischers Erstling. Ein psychopathischer Antagonist wie Woody Harrelson, der ein bisschen an seinen Eskapaden aus Natural Born Killers herumprobiert, wird dabei in einer leicht bezwingbaren Stippvisite verschenkt.

In knappen hundert Minuten ist auch nicht sonderlich viel Platz für reichlich Charakterentwicklung, also konstruiert Autorin Kelly Marcel (u. a. Fifty Shades of Grey) eine sehr einfache Geschichte rund um ganz viel CGI, wüstem Kirchenvandalismus und hanebüchenen Gefahrenlagen herum. Wie schon erwähnt, haben Brock und Venom langsam genug voneinander, und nach einem Disput, der eine Wohnungsrenovierung nach sich zieht, gehen beide ihrer Wege. Währenddessen soll Serienkiller Cletus Kasady hingerichtet werden, nachdem Brock all dessen vergrabenen Leichen gefunden hat. Zum Abschied im Kittchen gibt’s einen Biss in die Hand – und schon dürstet ein weiterer Venom im Körper des Bösen nach menschlichen Gehirnen. Der allerdings ist Rot und heißt Carnage. Kasady und Carnage tun sich zusammen, weil beide ähnliche Ziele verfolgen. Klar, dass die Helden des Films erneut einen Schulterschluss bilden müssen.

Venom: Let There Be Carnage fühlt sich wie das ungeliebte Stiefkind des Marvel-Universums an. Was bei Disney nahe an der Perfektion veröffentlicht wird, sumpert bei Sony eher halbgar vor sich hin. Bei den Marvel Studios sind ganz andere Spezialisten am Werk, angeführt von einem wie Kevin Feige, der als wandelndes Comic-Lexikon weiß, wovon er spricht. Sony hat so etwas nicht. Weiß womöglich zwar, dass Venom besser beim Konkurrenten aufgehoben wäre, will die Fratze mit Klasse aber lieber behalten. Leider die falsche Entscheidung. Auch kann Gollum Andy Serkis (bei Marvel als Ulysses Klaue vertreten) zwar Regie führen, als Motion Capture-Spezialist beweist er aber eindeutig mehr Talent. In Venom: Let There Be Carnage fuchtelt Serkis sehr ungestüm herum und hofft dabei, dass die Trickschmieden den Ausgleich bringen. Dabei dehnen sich die Aliens in Rot und Schwarz wie zäher Kaugummi in alle Himmelsrichtungen, brüllen und züngeln und prügeln auf sich ein. Leider ist das kein Fight, für den man Schlange steht. Wenn Michelle Williams dann plötzlich von einem Tentakel aufgewickelt wird, dreht sich scheinbar irgendwo Ed Wood im Grabe um. Knapp am Trash eifern und geifern Venom und seine Nemesis bis zur Selbstparodie – von der Leine lässt man sie nicht. Überdies ist klar erkennbar, wann und wo das X-Rating der Schere zum Opfer fiel, dabei drängt sich Marvels Wechselbalg ja geradezu dafür auf, als blutrünstiger Splatter den Hunger der Hardcorefans nach expliziten Comic-Eskapaden zu stillen. Tut man ja mit Deadpool genauso.

Ein Knüller ist Venom: Let There Be Carnage also keiner. Darf nur von ganz weit weg der kommenden Phase des MCU zuwinken, vielleicht mit Wehmut. Es kann aber durchaus sein, dass das verlorene Schaf gefunden wird – die Post Credit Scene gibt Aufschluss.
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Negronackk
Negronackk

3 Follower 17 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 23. Oktober 2021
Venom von 2018 war ein absolut spannender Film. Nun, jetzt wo Venom 2: Let there be Carnage raus ist, lässt sich einiges zum Film sagen. Vorerst, der Film hat eine grundgebend gute Story. An sich wurden auch gute Schauspieler ausgewählt. After Effects gehen auch ganz in Ordnung. Venom 2 ist im Allgemeinen eine gute Fortsetzung. Mir hat vielleicht noch mehr Spannung, Kampf und Story gefehlt, die diesen Teil eine 5 von 5 (Sternen) geben würde. Da diese kleinen Aspekte leider fehlen, kann ich keine 5 von 5 Sternen vergeben. Dennoch war die Fortsetzung gut. Die Post-Credit-Szene war auch mega. Der Film bekommt von mir 4,5 von 5 Sternen.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 22. Oktober 2021
Schlechter als der 1. Film und allgemein der bisher schlechteste Film des Jahres. Sony soll die vollständigen Rechte endlich an Marvel zurückgeben!!! Die versauen die Filme einfach nur noch!!!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 20. Oktober 2021
Sehr starke Animation!
Viele tolle Passagen und Easter Eggs.
Jedoch fehlt zwischen durch die Verbindung zum 1. Teil. Ansonsten echt gut gemacht, wenn auch nicht so spannend wie Teil 1.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.862 Follower 5.069 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 16. Oktober 2021
Ich habe das Glück daß ich der Thematik vollkommen entspannt gegenüber stehe. Ich kenne Venom nur aus dem alten Sam Raimi Film und dem ersten Teil mit Tom Hardy, habe keine Ansprüche an die Figur oder an den Ton. Ich kann mir aber vorstellen daß Venom als eine Figur die eher der härteren Seite zugehört und eigentlich ein Antagonist ist hier nicht wirklich den Vorlagen und Vorstellungen entspricht. Leider setzt der Film dabei viel zu sehr auf seinen Comedyfaktor. Das führt daß man eine halbe Stunde lang einen Film wie eine Sitcom schaut in der ein von allem überfordeter Depp und ein vulgäres Alien sich wie ein altes Ehepaar zoffen. Nach einer halebn Stunde davn wird dann der Gegner Carnage geboren – da die Lauflänge da aber kaum noch 50 Minuten betroifft kommt so etwas wie eine Story auch nicht auf. Zwei CGI Biester die sich eine zeitlich effektiv, aber spannungsarm auf die Glocke hauen, mehr gibt es nicht. Ein gewisser Spaßfaktor ebtspringt zwar totzdem und es wird sicherlich Leute geben die hieran großen Spaß haben werden. Aber wer eine adäquate Comicumsetzung oder eine gut erzählte Geschichte erwartet sitzt im falschen Film.

Fazit: Laut, albern, überraschend kurz und durch die Feigabe ab 12 auch vollkommen fern von einem Gemetzel

Videoreview von mir: https://youtu.be/zYSB9gk-6eA
Riecks-Filmkritiken
Riecks-Filmkritiken

34 Follower 212 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 15. Oktober 2021
Nur drei Jahre nach dem ersten Teil kehrt Venom zurück auf die Leinwand – brutaler, skrupelloser und rachsüchtiger denn je. Oder? Mit Venom wurde eine Figur geschaffen, die ihre Sympathien aus der barbarischen Auftrittsweise zieht und als erbarmungslose Symbionten-Kreatur auftritt – nur nicht in diesem Film. Regisseur Andy Serkis zeigt uns vielmehr eine Romanze, die alle Klischees ausgesprochen präzise erfüllt. Nicht einmal im Ansatz können Venom und die Antagonistenfigur Carnage das zeigen, was erwartet wird. Während Tom Hardy und Woody Harrelson ihre Arbeit durchaus solide und sympathisch abliefern und auch visuell durch moderne Digitalisierungstechniken in Szene gesetzt werden, gibt es von Venom und Carnage leider viel zu wenig zu sehen, insbesondere auch wörtlich, weil sie sich entweder sehr schnell bewegen oder sich im Körper ihres Wirts verstecken.
Tatsächlich ist es sogar fast schon eine Frechheit an diesen Film eine FSK 16 zu schreiben, was sich werbetechnisch sehr positiv auswirken wird, wo der Film doch deutlich harmloser wirkt als noch der Erste und sich vor allem auf dem gleichen Level bewegt wie jeder sonstige Superheldenfilm. Nette Momente gibt es, aber ich war dennoch sehr enttäuscht und kann leider nur abraten und darauf hinweisen, dass das Geld in anderen Filmen die in Kürze erscheinen oder gerade erschienen sind besser investiert ist.

Die gesamte Kritik gibt es auf https://riecks-filmkritiken.de/venom-let-there-be-carnage
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