Infamous
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2,6
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ToKn
ToKn

2.006 Follower 962 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 6. Februar 2022
Gemacht für die Instagram-Generation, und ich verstehe nicht so recht den Sinn darin? Als Warnung? Wohl eher nicht! Ziemlich gefährlich, da Nachahmung genau durch solche Filme (alternativ auch Computerspiele) entsteht. Bella Thorne, wenn man sich ihren realen Instagram-Account so ansieht, wie gemacht für die Rolle, spielt das eigentlich auch ganz ordentlich, auch wenn ihre körperlichen Reize mal wieder mehr im Vordergrund stehen, als ihre durchaus vorhandenen schauspielerischen Fähigkeiten. Der Soundtrack ist ziemlich cool, hauptsächlich von dem britischen Duo Wolfsclub, ansonsten gibt’s nicht viel mehr zu sagen. Wenn ich die Begriffe Instagram, Likes und Follower nur höre, dreht sich mir schon alles. Den Film muss man nicht sehen, und wie geschrieben, die Gefahr von Nachahmung sollte nicht unterschätzt werden.
No Use For A Name
No Use For A Name

14 Follower 1.209 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 16. Oktober 2025
Ich fand den Film lässig. Man darf die Ansprüche hier natürlichnicht allzu hoch legen, es gibt keine subtile Gesellschaftskritik oder eine tieferliegende psychologische oder philkosophische Bedeutung. Es ist einfach ein Film zum Spaßhaben.
Deswegen geht der auch schlichtweg einfach geradeaus, ohne große Schnörkel oder Firlefanz. Es gibt immer wieder den Konflik tzwischen Arielle und Dean, letztlich erliegt dieser aber doch ihrem Geltungsbedürfnis und ihr Sensation Seeking, dabei ist sie die deutlich psychopathischere Figur von den beiden, Dean ist eher die Stimme der Vernunft.

Im weiteren Verlauf eskaliert die Gewalt immer weiter, Arielle ist immer weiter auf der Jagd nach noch mehr Clicks und noch mehr Folllowern. Selbst als sie schon 5 Millionen Follower hat, reicht ihr das noch nicht und sie muss obsessiv immer weiter machen. Dabei muss sie ihrem Publikum natürlich immer wieder etwas Neues bieten, immer mehr, immer wilder, immer heftiger muss das Ganze werden. Und somit läuft dann der Film auch auf das unvermeidliche Finale zu. Das ist dann natürlich nicht mehr allzu realistisch und in einem konkretistischen Sinne darf man den Film dann auch nicht so ernst sehen. Dennoch mach es einfach unheimlich Spaß, den beiden bei ihren Raubzügen zuzugucken. Vor allem Bella Thorne hat mir gut gefallen, wie sie im Verelauf immer mehr ausrastet. Von einer Klasse wie "Natural Born Killers" . ist der Film freilich weit entfernt, aber da will er auch gar nicht hin.

FAZIT: Kurzweiliger, sehr unterhaltsamer Film, mit einer wenig subtil vorgetragenenen Kritik am Social-Media-Wahn unserer Zeit (die Jagd nach Klicks auf Instagram & Co.). Da gibts von mir auf jeden Fall eine Empfehlung.
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