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3,0
Veröffentlicht am 8. Oktober 2026
Ich liebe Zeitreise-Filme und ich bin gerne bereit, das eine oder andere unvermeidbare Logikloch da in Kauf zu nehmen. Und so ist es eben auch bei diesem hier… Aber der Reihe nach: Positiv muss man zunächst mal feststellen, dass der Film optisch für sein geringes Budget ziemlich gut aussieht. Die Megacity am Anfang und die trostlose, apokalyptische Atmosphäre werden hervorragend eingefangen. Auch das Dschungel-Szenario im zweiten Teil ist okay, bei den Außenaufnahmen sieht man aber bisweilen die schlechte CGI. Aber wie auch immer, die hoffnungslose Grundstimmung wird gut transportiert, wir verstehen die Not der Menschen in dieser Zeit und der Film kann in der ersten Hälfte ziemlich gut die Spannung halten, während wir uns die ganze Zeit fragen: Warum nur gerade Ethan Whyte??
Je weiter der Film aber voranschreitet, desto mehr verheddert er sich in seiner eigen, widersprüchlichen Zeitreise-Problematik. Die ganzen Paradoxien und Zeitreise-Diskurse sind dann doch ziemlich ermüdend und so wirklich Sinn ergibt das Ganze auch nicht. Wir könnten uns . darüber wundern, warum die Menschheit, die offenbar in der Lage ist eine Zeitmaschine zu bauen (!!!!), nur so eine vollkommen geistig retardierte KI hinbekommt: „Reiben, reiben, reiben, Kinderspiel, Pusten, Pusten, Pusten“ Was soll das???
FAZIT: „2067“ ist optisch durchaus beeindruckend, startet mit einer spannenden Prämisse und ist in der ersten Hälfte durchaus spannend und unterhaltsam. Leider verzwirbelt sich der Film dann im Verlauf aber selbst und wird Opfer seiner eigenen Zeitreise-Paradoxa-Wiedersprüche. Das ist ein bisschen schade, dennoch ist „2067“ vor allem für SciFi- oder Zeitreise-Fans durchaus einen Blick wert. 6 ½ stabile Punkte gibt’s von mir.
Ich wollte den Film eigenlich gar nicht schauen, aber ich hab es getan und ich bin glücklich drüber. Ich kann die vielen schlechten Bewertungen hier nicht verstehen. Man muss die kleinen Details beachten ja und man muss wirklich von Anfang bis Ende schauen aber er ist gut! Die Zukunft ist verwirrend ja aber!!! Großes Aber! Die Zukunft wird immer verwirrend sein!
Und eine Bitte wenn ihr den Film schauen wollt geht nicht immer gleich negativ ran!
Dass sind wieder 2 Stunden, die sinnlos von meinem Leben verschwendet wurden... Vielleicht bin ich auch zu Dumm, um den Film zu verstehen, aber bis auf die letzten 5 Minuten wird man völlig im Unklaren gelassen, was da passiert. spoiler: Den Nährwert das Armbandes habe ich immer noch nicht kappiert.
Erst mit Durchlesen das Wikipedia-Artikels kann man ich einen Reim machen. spoiler: Der Film gibt diese in Wiki angesprochene "Iteration" jedenfalls nicht wieder. Kodi ist der einzige Grund, warum man sich den Film ansehen kann. Aber warum musste der Protagonist unbedingt einen Schnurrbart tragen!????? spoiler:
Und mal ehrlich. Er schickt am Ende ein paar abgerissene Äste rüber und das rettet die Menschheit, weil daraus wieder Pflanzen ermöglicht werden? Pah. Was ist mit Svalbard Seed Vault!? Das ist die größte Samenbank der Welt für Saatgut... Wäre die nicht besser geeignet? Und überhaupt, wieso sind denn alle Pflanzen ausgestorben und können plötzlich dann doch wieder neu erblühen??? Sehr an den Haaren herbeigezogen. Leider.
In weiten Teilen völllig unverständlich und somit zum Einschlafen. (Hätt ich das mal blos getan... die zwei Stunden hätte ich so wenigstens mit Sinn verbracht!)
So ein Müll. Ewiges Gelaber, kaum Geschichte, schlechte Darsteller und das Ende ergibt absolut null Sinn. Selten so einen schlechten Film gesehen, schade um die vergeudete Zeit.
Gut gemachter Science-Fiction Film mit relativ wenig Aufwand. Natürlich kein Blockbuster, aber auch kein B-Movie im klassischen Sinn. Für mich spannend von Anfang bis Ende.
Ich denke, diejenigen, die den Film nicht verstanden haben - mussten konsequent Handlung, Thema und Umsetzung ablehnen. Die anderen werden den Film gut finden. Ich will den Inhalt nicht verraten, auch nicht das Ende. Aber fünf Sterne sind verdient!