2001: Odyssee im Weltraum
Durchschnitts-Wertung
4,3
724 Wertungen

38 User-Kritiken

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Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 30. Juli 2018
Leider setzt dieser Film voraus, dass man das Buch gelesen hat. Nur das mittlere Drittel, bei dem es um den Computer HAL geht, wird erklärt. Der Rest vom Film bleibt ohne die Vorkenntnisse aus dem Buch völlig unverständlich.

Der Film versteht sich selbst als Kunstwerk und nicht als Spielfilm. Wer sich einen spannenden Filmabend mit diesem Kubrik-Klassiker erhofft, der wird zwangläufig enttäuscht. Der Unterhaltungswert ist nur sehr gering.

Als Kunstwerk kann 2001 dafür auf ganzer Linie überzeugen. Der Film ist akustisch und optisch absolut überragend. Auch die Trickeffekte waren seinerzeit um Lichtjahre voraus und sind auch heute noch absolut überwältigend.

Da ich nur eine Wertung vergeben kann, bewerte ich 2001 als Spielfilm. Dafür und auch der Tatsache geschuldet, dass man das Buch gelesen haben muss, um den Film verstehen zu können, bekommt 2001 von mir nur 2 Sterne.

Würde ich 2001 nicht als Spielfilm, sondern als Kunstwerk bewerten, dann bekäme er die vollen 5 Sterne von mir.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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1,0
Veröffentlicht am 2. September 2017
Boaaaa! Mann kann auch wirklich jeden Mist zum Kult erklären, wirklich!!!! Mit Stanley Kubrick Streifen habe ich mich ja ohnehin schon immer etwas schwer getan aber ich hatte es ziemlich lange aufgeschoben dieses "Meisterwerk" zu gucken. Ich hätte es als Warnung auffassen sollen daß sowohl die ersten 25 wie auch die letzten 23 Minuten Dialogfrei sind und es der ganze Streifen bei 140 Minuten Länge auf 88 (!!!!!!) redefreie Minuten schafft - irre, nicht? Nur weil Kubrick drauf steht ist es intelligent wenn wir handlungs- und spannungsfrei zugucken wie ein paar Affen herumtoben, gefolgt von dem lächerlichsten Schnitt aller Zeiten wo einer der Primaten einen Knochen wegwirft und dann auf einmal eine Raumstation zu sehen ist (so einen Schnitt kann ich auch, hallo?!?!?! Wieso muss so was extra auf der Hülle genannt werden?) und man kann es für Kunst erklären wenn wir Minutenlang (Minuten die wie Stunden vorkommen) Raumschiffe, Raumbasen ect. sehen die sich zu klassischer Musik im Weltall drehen - wenn ich mir ein Musical ansehen will mache ich das, aber was will denn ein Science-Fiction Film damit? Das bisschen Handlung um den intelligenten Supercomputer der irre wird wäre im Kern brauchbar gewesen, wird aber auch nur für ein paar mit grausamer Dröhnmusik unterlegten Weltraumsequenzen benutzt. Kurzum, dies ist keine Odyssee oder Tour für mich, nur eine der langweiligsten Filmtorturen! Den einen Punkt gibt es daher auch nur für die einzige brauchbare Sequenz in der Astronaut Dave den Killercompi ausknipst und der um sein Leben fleht.

Fazit: Für viele mag es der Film aller Filme sein, für mich vermutlich 140 der langweiligsten Filmminuten aller Zeiten!
Thomas Z.
Thomas Z.

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5,0
Veröffentlicht am 12. Juni 2017
Meine Wertschätzung für Stanley Kubrick hält sich in Grenzen. Im speziellen Fall von "2001 - A Space Odyssey" zolle ich hingegen meine uneingeschränkte Bewunderung. Das ist nicht nur ein Film, es ist ein Lebensgefühl, eine existentielle Standortbestimmung der eigenen Person, weil Fragen entwickelt werden, die nur jeder für sich selbst beantworten kann. Wenn man das Erscheinungsjahr (1968) berücksichtigt, kann man nur ahnen, welch visionäre Kraft dem Werk innewohnt, haben die Fragen doch nichts an Aktualität und Brisanz eingebüßt. "Also sprach Zarathustra" - Richard Strauß' freie Vertonung von Nietzsche's philosophischem Werk prägt "2001" musikalisch. Überwindung des Menschen? Sozialdarwinismus? Eigenverantwortlichkeit? Kant? Immanenz oder Transzendenz? Künstliche Intelligenz und Post-Emotionalität, Relativität, Reinkarnation.... Fragen über Fragen. Kubrick beantwortet nichts. Er schafft einen strukturellen Rahmen, ein Podium der Konfrontation. Die Komplexität liegt nicht im Werk, sie liegt im Betrachter - oder eben auch nicht, was nur zu deutlich macht, warum "2001" für manche Menschen faszinierend und spannend ist, für andere wiederum langweilig und dröge. Aber selbst, wenn man an einer intellektuellen Auseinandersetzung nicht interessiert ist, bietet Kubrick eine visuelle Ebene von unglaublicher Intensität, die erstaunlicherweise bis heute nichts von ihrer Eleganz verloren hat. Der Score mit Werken von Ligeti, Khatchaturian und J. Strauß rundet das zeitlose Spektakel perfekt ab. Das war stilprägend für Dekaden, die Mutter des intelligenten Science-Fiction-Films war geboren.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 22. Februar 2017
Ich kam also zu dem Entschluss, dass der gute Stanley ein wahres Meisterwerk erschaffen hat.
Der Film zieht sich hier und da doch extrem in die Länge (und wird infolge dessen auch teilweise recht langweilig), doch macht dies auch gerade einen Teil des Charmes aus, den dieser Film versprüht.
2001 ist eben kein actiongeladener SciFi Horrorthriller, sondern einfach Kunst.
Und als Kunst, wirft er eine (für die 60er) sehr gewagte Frage auf, als HAL 9000 sagt, er könne nicht zulassen, dass Dave die Firma gefährde - nämlich die, wie weit man für das "höhere Wohl" gehen darf.
Darüber hinaus sind die Effekte einfach Zucker. Dieser Film ist fast zehn Jahre älter als der Sagenumwobene Krieg der Sterne und hat trotzdem (!) noch Effekte, die manch aktuellen Film noch um längen übertreffen.

Der Film ist also nichts, was man sich mal zwischen Tür und Angel anschauen kann - doch lohnt es sich, ihn zu sehen.
Jonathan S.
Jonathan S.

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5,0
Veröffentlicht am 4. November 2016
Stanley Kubricks absolutes MEISTERWERK!

Dieser Film spiegelt die brillianz und die Kunst des Films und das können von Kubrick perfekt da.
Ich will gar nicht viel sagen, sondern seht euch den Film einfach an und dankt Gott, also Stanley Kubrick.
Wir verdanken ihm ein weiteres Stück Film-Kunst!
Ehrgeiz84
Ehrgeiz84

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1,5
Veröffentlicht am 24. März 2016
Vielleicht für früher toll, aber für heute (2016) einfach überhaupt nicht mehr interessant aufgearbeitet. Aber wer sich zurücklehnen möchte und SciFi-Kino wie in alten Tagen erleben möchte, kann hier getrost über 2 Stunden den alten Flair wirken lassen.
Michael K.
Michael K.

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2,0
Veröffentlicht am 1. Oktober 2015
Kubricks '2001: Odyssee im Weltraum' ist einer der Filme, bei denen ich mich den euphorischen Kritiken in keinster Weise anschließen kann. Ich fand den Film natürlich tricktechnisch und optisch überragend (gemessen am Entstehungsdatum), aber weder spannend noch aus dramaturgischer Sicht überzeugend inszeniert. 'Odyssee 2001' wirkte auf mich im Kino (Sondervorstellung) geradezu enervierend langatmig, ich hatte den Eindruck, Kubrick hatte Angst, dass bei einem irgendwie dem Genre angemessenen Rhythmus des Films zu wenige der tollen Space-Effekte gezeigt werden könnten; und dass deshalb viele Szenen künstlich verlängert wurden. Und: Gerade bei einem Science-Fiction-Film halte ich es für wichtig, dass die Figuren auch klar gezeichnet herüberkommen (wie z.B. bei Star Wars, Star Trek etc. etc.), das ist aber hier nicht der Fall. Die Dialoge wirkten auf mich wie ein dauernder Funkspruch. Auf mich wirkt 'Odysse 2001' mehr wie ein erster Entwurf einer neuen Filmtechnik als wie das Epos, das viele Kritiker in diesem Film sehen. Für die bahnbrechende Optik gibt es von mir noch die 2 Punkte.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 30. März 2015
Ein Film den man nie vergisst! Höchst philosophisch, wobei mehr Fragen gestellt als beantwortet werden. Verstörend, rätselhaft, tiefgründig, wunderschön, kolossal! Stanley Kubrick ein Regie-Virtuose.. Ein Muss für jeden Filmfan!
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 21. November 2014
Ehrlich gesagt war ich von dem Film aus heutiger Sicht enttäuscht. Vielleicht liegt es an den falschen Erwartungen die ich vom Film hatte, weil ich mir was ganz anderes Vorgestellt habe, nämlich einen Film der mich Ähnlich durch seine Handlung, Schauspielerische Leistungen etc. verblüfft wie z.B. Inception. 2001 jedoch muss man wirklich auf sich wirken lassen und die Einzelheiten und die verschiedenen Bilder wie ein Gemälde oder ein Gedicht interpretieren. Der Film ist zwar technisch wirklich Einwandfrei aber aus heutiger Sicht aufgrund des Alters natürlich nicht mit den aktuellen Filmen zu vergleichen. Man ist halt heute Visuell verwöhnt und deshalb reißt der Film einen teilweise nicht mit, wie er es damals bestimmt tat. Ich werde mir 2001 auf jeden Fall nochmal angucken, doch diesmal gehe mit einer anderen Einstellung in den Film und werde sicher diesmal nicht enttäuscht werden, weil der Film was besonderes ist.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 20. Oktober 2014
Stanley Kubricks Meisterwerk ist mein absoluter Lieblingsfilm und wandert bei mir mindestens jeden 2 oder 3 Monat in den DVD-Player. Kein anderer Film schafft es bis heute mich so zu begeistern, so träumen und staunen zu lassen wie 2001. Was zeichnet diesen Film aus? Dafür gibt es mehrere Gründe die ich gerne anführe: Zunächst bemerkt man die Bildsprache, die bis in die Perfektion geplant und ausgeführt ist. Kubrick war ja jeher dafür bekannt alle Szenen so lange zu drehen bis er sie für 100% richtig hielt, aber bei diesem Film hat er sich selbst übertroffen. Die Bilder fesseln den Zuschauer, ob es nun die Wüste, der Weltraum, oder mein Favorit, der Jupiter und seine Monde ist. Dazu kommt eine unvergleichliche Musik, die zwar bekannt, aber nicht desto weniger brillant ist. Was mir jedes Mal auffällt wenn ich den Film sehe ist, das ich über dessen Inhalt stundenlang philosophieren kann, und trotzdem noch nicht alles weiß. Der Film vermittelt eine Botschaft an jeden Menschen und zeigt den Zusammenhang zwischen Mensch und Maschine, sowie die Grenzenlosigkeit unseres Universums besser auf als jeder andere Film (zumindest meines Erachtens nach). Schauen Sie ihn sich an! Ein unvergessliches Meisterwerk. Mein Lieblingsfilm.
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