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    Awake
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    2,6
    22 Wertungen
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    4 User-Kritiken

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    Kris K.
    Kris K.

    User folgen 4 Follower Lies die 41 Kritiken

    1,0
    Veröffentlicht am 19. Juni 2021
    Gääähhhn.Story hörte sich vielversprechend an, jedoch hat man hier einen schönen Rohrkrepierer produziert.
    Zum einschlafen ist es ein guter Film.
    FILMGENUSS
    FILMGENUSS

    User folgen 50 Follower Lies die 485 Kritiken

    2,0
    Veröffentlicht am 14. Juni 2021
    NICHT GANZ AUSGESCHLAFEN
    von Michael Grünwald / filmgenuss.com

    „Schlafen kann ich, wenn ich tot bin“. Diese lässig dahingesagte Phrase höre ich immer wieder mal von Leuten, die – ich weiß nicht woher – unglaubliche Energien aufbringen, um zeitgleich auf mehreren Kirtagen zu sein. So ein Biorhythmus ist beneidenswert. Manche Menschen schaffen es ja auch tatsächlich ohne Schwierigkeiten, nach drei Stunden Schlaf bereits fit wie ein Turnschuh zu sein. Da fällt einem Koala vor lauter Schreck der Eukalyptus aus dem Maul. Dabei stellt sich die Frage, ob dieser Stolz, nicht schlafen zu brauchen, nicht die Kompensation eines frustrierenden Zustands ist. Denn Schlaf ist etwas Schönes. Ich will davon keine meiner acht Stunden missen. Schlaf ist nicht sinnlos. Durch Schlaf bleibt man zumindest gesellschaftsfähig. Geistig frisch und natürlich auch gelassen. Aber was wäre, wenn Schlafen durch äußere Einwirkungen nicht mehr möglich ist? Wenn man daran gehindert wird, in dieses erholsame, samtschwarze, umschmeichelnde Nichts einzutauchen?

    Diesen unheilvollen Zustand, einfach nicht zur Ruhe kommen zu dürfen, schildert aus meiner Sicht Franz Kafka am besten. In seinem fragmentarischen Werk Das Schloss wird Josef K. auf seinen nicht enden wollenden Amtswegen zu jedweden unheiligen Zeiten am Schlaf gehindert. Diese andauernde Verfügbarkeit – sie manifestiert sich wie ein Alptraum. Aber es geht auch anders: auf Schlaf lässt sich auch aktiv verzichten: wie das Wunderkind Elias Alder aus Josef Vilsmaiers Schlafes Bruder es getan hat, natürlich nur aus Liebe. Nicole Kidman wiederum durfte.nicht.schlafen, weil sie sonst vielleicht der diabolische Ehemann holt. Im neuen Science-Fiction-Thriller Awake, erschienen auf Netflix, stellt sich diese gesundheitsschädigende Anomalie von einem Moment auf den anderen ein.

    Alle Welt kann also nicht mehr schlafen. Wir wissen, was passiert, wenn sich das nicht schnell ändert: Homo sapiens dreht durch und stirbt, um es salopp zu formulieren. Jill, Ex-Soldatin und Mutter zweier Kinder, kutschiert – hundemüde nach dem Nachtdienst – ihren Nachwuchs nach Hause, als die Elektronik des Vehikels versagt und der Wagen der Familie im Wasser landet. Alle überleben, die Tochter muss reanimiert werden. Was genau ist passiert? Überall – scheinbar auf der ganzen Welt – ist der Strom ausgefallen. Das alleine ist schon eine undenkbare Katastrophe. Mit dieser Begebenheit fällt jedoch auch die Fähigkeit weg, ins Land der Träume zu reisen. Die Welt versinkt sofort im Chaos, Militär fährt auf, und alles, was sonst noch passiert, wenn die Ordnung keiner mehr exekutieren kann. Einziger Wermutstropfen: wie durch ein Wunder ist Tochter Mathilda dennoch fähig, zu schlafen. Sie muss in ein Labor gebracht werden, um dazu beizutragen, schleunigst eine Lösung für das todbringende Problem zu finden. Ein Roadmovie hebt an, wo Gina Rodriguez und ihre Co-Stars allerhand seltsame wie erschreckende Dinge erleben, die passieren, wenn ein Grundbedürfnis nicht gestillt werden kann.

    Awake von Mark Raso (Kodachrome) ist, was die Grundidee betrifft, ein faszinierender Ansatz. Es wäre Stoff für M. Night Shyamalan gewesen, der allerdings gibt sich demnächst unkontrollierten Alterungsprozessen hin. Eigentlich schade, denn Shyamalan hätte das ganze Szenario auf eine gespenstische Metaebene gehoben. Der letztlich produzierte Film spart sich die Komponente des Mysteriums, schon allein, weil er schlichtweg keine Zeit dazu hat. Der völlig falsch aufgezogene Thriller hetzt – genauso wie seine Protagonistin Rodriguez – in fahriger Manier durch den Film, die immer mal wieder kurz ins Bild tretenden Randfiguren stehen und fallen wie Pappfiguren im Wind, wobei das Verhalten aufgrund des Schlafentzugs global über einen Kamm geschoren wird. Dem Wahnsinn verfällt natürlich unisono das Fußvolk, während die Wissenschaft blutunterlaufenen Auges auf dem Holzweg taumelt. Diese ohne viel Federlesens abgespulten Musthaves für einen Endzeitstreifen erwecken den Eindruck eines ungeliebten Filmprojekts, welches förmlich danach schreit, eine Serie zu sein. So entgehen dem Thema Schlaf jede Menge gesellschaftskritische Untertöne.

    Was Awake recht gut hinbekommt, sind die letzten zehn Minuten Film. Da überwindet der Stoff seinen übernachtigen Automatismus. Müde macht der Film nicht, allerdings lässt sich vermuten, vielleicht doch – durch ein kurzes, solidarisierendes Wegnicken – etwas versäumt zu haben.
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    Marco Seminara
    Marco Seminara

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    1,0
    Veröffentlicht am 12. Juni 2021
    Der Film reiht sich in die schlechtesten Filme aller Zeiten ein. So ein riesen Blödsinn. Story total schlecht.
    Joerg Zeitschel
    Joerg Zeitschel

    User folgen Lies die 2 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 8. Juli 2021
    Sehr gut gemachter Film mit hervorragenden Schauspielern. Selbst das Ende scheint relativ logisch.
    Der Film reist den Zuschauer von Anfang an mit, und es ist sehr schwer sich nicht auf die Handlung zu konzentrieren. Mit sehr gutem Gespür für die Emotionen der Menschen in Krisen reißt die Spannung zu keinem Zeitpunkt ab. Die Hilflosigkeit der ganzen Bevölkerung wird wahnsinnig echt und realitätsnah dargestellt. Manche werden das Ende zu abgehackt oder gar als "offen" bezeichnen. Dem ist aber nicht so. Das Ende ist die logische Schlussfolgerung und keinesfalls offen.
    Es gibt keinen besseren Film, um dem Zuschauer vor Augen zu halten, wie hilflos die Menschheit in Krisen ist. Dann, wenn klares Denken gefordert ist, flippen die meisten Menschen aus oder flüchten in Lethargie. Aus diesem Film kann man durchaus etwas lernen: wie wichtig es ist, füreinander da zu sein, sein Gehirn zu trainieren, sich fit zu halten und niemandem zu vertrauen. Überleben ist keine Frage des Zufalls, sondern setzt Eigenverantwortung, Mut und eine Prise Risikobereitschaft voraus.
    Alles in allem finde ich den Streifen sehr gelungen, weil es kein Abklatsch einer bereits bekannten Geschichte ist. Er zeigt wiederum einmal mehr, wie hilflos die Spezies "Mensch" ist, und dass nur der Stärkste überleben kann.
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