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Lemmiblog
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3,5
Veröffentlicht am 20. Oktober 2025
BIST DU EIN LASER ODER EINE TASCHENLAMPE?
Mark Kerr hat noch nie verloren. Als ausgebildeter Ringer schafft er es in der neu gegründeten UFC schnell, sich einen Namen zu machen. Ein Turnier in Japan soll zeigen, wer der wirklich beste Kämpfer der Welt ist. Doch Mark hat mit vielen persönlichen Problemen zu kämpfen, darunter seine Medikamentensucht und die toxische Beziehung zu seiner Freundin Dawn.
The Smashing Machine läuft rund 120 Minuten, ist ab 12 Jahren freigegeben und erzählt das Sportlerdrama um Mark Kerr, gespielt von Dwayne „The Rock“ Johnson. Mit seiner gewohnt beeindruckenden Physis überzeugt er, und ja, er hat tatsächlich das eine oder andere Quäntchen Schauspiel drauf, auch wenn ich ihm das in-die-Bettdecke-Schluchzen nicht abkaufe. Die Handlung deckt die Jahre 1997 bis 2000 ab, zeigt Siege, Niederlagen, Freundschaften und eine zutiefst heftige Beziehung. Alles absolut solide, aber nichts, was einen vom Hocker reißt. Die Figuren sind in Ordnung, Mark Kerr ist ein sympathischer Kerl mit Problemen, und Emily Blunt als Dawn ist hochgradig anstrengend und gefährlich, aber Holy Guacamoly, der Frau verzeih ich hier einfach alles. Die Kämpfe selbst sind kaum der Rede wert. Es fehlt an Wucht und Intensität, vieles ist nach 30 Sekunden wieder vorbei. Das Finale bietet immerhin ein paar Überraschungen, inklusive der obligatorischen „Was wurde aus …“-Texteinblendungen und echten Aufnahmen von Mark Kerr. Unterm Strich bleibt ein Werk, das absolut in Ordnung ist, nie langweilig, aber auch kein Must-See. Schauspielerisch solide, die Trainingsmontage stark. Überraschend ist, dass keine episch-coole Musik läuft, sondern ruhig-heroisch Frank Sinatra.
7 von 10 Punkten. Und jedes Mal, wenn Bas Rutten auftaucht, geht mir das Herz auf er hat kleine, aber starke Momente.
Dwayne Johnson hat in Sachen Blockbuster Erfolge alles erreicht, jetzt will er auch darstellerisch punkten. Und macht das soweit ganz gut: für ihn ist das Skript recht dankbar. Er spielt einen Martial Arts Kämpfer am Ende der 90er Jahre, der Probleme mit Schmerzmitteln, seiner chaotischen Frau sowie dem sportlichen Erfolg und Misserfolg hat. Da ist von allen Dramaparts irgendwo ein Stückchen drin und Johnson kann in allen Belangen was darstellerisches zeigen. Trotzdem wird seine Figur durch Johnsons over the Top Austrahlung zu jedem Moment relativ nett wahrgenommen, was mir eben manchmal doch vermittelt und betont hat, dass ich hier ihn in einer Maskerade sehe. Aber er bringt die körperliche Präsenz rein und besteht den Film zum Ende hin in allen Punkten.
Fazit: Fast dokumentarisch präsentierte Fahrt durch das problematische Leben eines Kämpfers mit dem großen Wunsch von Johnson, als Darsteller akzeptiert zu werden!
Ich hatte riesige Erwartungen an diesem Film, leider bin ich enttäuscht. Und es geht gar nicht darum, dass die Schauspieler nicht gut sind, sie sind es. Aber ich wurde mit dem Film, dem Thema, und wie sie alle miteinander umgegangen sind einfach nicht warm. Die Kampfszenen waren sehr gut, das Persönliche hingegen für mich leider mangelhaft