Barbarian
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Tobias Langner
Tobias Langner

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2,0
Veröffentlicht am 17. Juni 2024
"Barbarian", aus 2022, fing eigentlich ganz gut an. Die Geschichte fängt, wie so oft, mit der Einführung der Hauptfigur "Tess" (Georgina Campbell) an, die nachts in ihr gemietetes Airbnb in einer fragwürdigen Gegend möchte und mit Schrecken feststellen muss, dass dieses bereits von einem anderen männlichen Gast namens "Keith" (Bill Skarsgård) belegt wird. Nach erster, berechtigter Skepsis, bleibt die junge Dame aufgrund keiner anderen Möglichkeit über Nacht und sucht am nächsten Tag ein Vorstellungsgespräch auf. Man bekommt zunehmend den Eindruck, Keith könnte das ganze inszeniert haben und sich als Bösewicht herauskristallisieren.

Ab der Hälfte (oder schon nach einem Drittel?) dreht der Film stattdessen allerdings ziemlich ab und ich weiß nicht so recht was ich von dem Wechsel in der Handlung halten soll. spoiler: Es stellt sich heraus, dass im Keller des Hauses eine entstellte Dame lebt und es noch einen weiteren bösen Bewohner gibt. Keith, den man ursprünglich für den Bösewicht halten konnte, verliert dann auch relativ schnell schon sein Leben
. Normalerweise finde ich überraschende neue Handlungsstränge oder auch das komplette Verwerfen der bisherigen Handlung ist ein gutes und interessantes Stilelement – allerdings nur, wenn es dadurch wirklich interessant wird oder es einen Aha- oder Schockmoment gibt.

spoiler: Aber hier passt für mich irgendetwas einfach nicht. Der danach plötzliche Schwenk auf die Lebensgeschichte des Hausbesitzers "AJ Gilbride" (Justin Long), der daraufhin, aufgrund einer eigenen Misere, zum Haus fährt, weil er dieses verkaufen muss, wirkt anfangs interessant. Aber seine Hintergrundgeschichte bringt die eigentliche Story nicht im Geringsten voran. Ein Aha-Effekt blieb bei mir aus, da es gar keine tiefere Verbindung zwischen den beiden Handlungen gibt. Außer, dass nun die junge Dame vom Anfang und der Hausbesitzer gemeinsam vor einer unheimlichen entstellten Dame aus dem Haus auf der Flucht sind.


spoiler: Eine Erklärungssequenz dazu, wieso diese wohl in diesem Keller lebt und warum dieses Haus in dieser absolut heruntergekommenen Gegend noch übriggeblieben ist, kann die anfangs gute Entwicklung der Geschichte für mich auch nicht mehr retten. Diese ist weder gut in die Hauptgeschichte eingebaut, da sie einfach von einem Obdachlosen mal so eben erzählt wird, noch besonders originell.
Hier verschenkt der Film meiner Meinung nach leider viel Potenzial und man hätte noch viel daraus machen können. spoiler: Das Ganze gipfelt in einigen üblen Todesszenen, die aber nicht über die zweifelhafte Story, in der Tess als einzige überlebt, weg täuschen konnten.


Für Horrorfans, die einen Streifen für zwischendurch benötigen, ist der Film sicher eine Empfehlung, da er immerhin einige "heftigere" Szenen enthält. Wer allerdings nicht nach einer anfangs gut aufgebauten Handlung, durch einen schlechten Wechsel in der Geschichte, enttäuscht werden will, der sollte den Film nicht schauen oder kann auch nach der Hälfte abschalten.
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 16. Juni 2024
"Barbarian" ist ein sehr starker Film, der noch besser hätte sein können, wenn er in der Mitte nicht den Twist hätte und plötzlich eine vollkommen andere Richtung einschlägt. Die Grundidee selbst ist eigentlich schon spannend genug und die Atmosphäre tragend. Man ist sich nie sicher ob man Keith vertrauen kann, auch wenn er den Anschein dazu macht und auch Tess handelt in sehr vielen Situationen sehr clever und nachvollziehbar. Dieser gesamte Anfang hätte bereits genug guten Stoff geliefert und sogar ein Teil des Twists finde ich durchaus gelungen. Was mich stört ist die Verschiebung des Fokus auf eine weitere Figur, was nicht nur die Handlung erneut bremst, sondern dann auch die Figuren unlogisch agieren lässt und aus der guten Stimmung zu Beginn rausreißt. Das ist am Ende leider sehr schade, da "Barbarian" ein durchaus guter Film geworden ist, aber kein Großartiger.
eTraxx DJTeam
eTraxx DJTeam

7 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 3. Januar 2024
Ich erfuhr über filmstarts.de, dass es sich hierbei wohl um einen außergewöhnlichen Horrorthriller handelt, der mit sämtlichen Klischees bricht. Zum Teil stimmt das durchaus, denn gerade wenn man glaubt, dass man in etwa vorhersehen kann, in welche Richtung es jetzt geht, gibt es einen heftigen Cut und es geht ganz anders weiter als gedacht. Letzten Endes überzeugt der Film gerade durch seine unvorhersehbaren Wendungen, doch es fehlt an Überzeugungskraft. Die Protagonisten wirken etwas eindimensional, lediglich Justin Long kann mit seiner Performance überzeugen. Dass ausgerechnet er aber mehr zum Antagonisten denn zum Protagonisten taugt, ist auch ein Pluspunkt des Films. Ich hätte mir gewünscht, dass der Hintergrund noch mehr durchleuchtet wird. Es gibt zwar spät im Film eine Rückblende, aber die ist nicht allzu aussagekräftig. Man muss sich doch am Ende selbst einiges zusammenreimen, auch wenn noch eine Erklärung folgt. Mit entsprechenden "Bildern" zu dem, was letztlich erklärt wird, hätte man noch einiges mehr an Intensität in den Film gebracht. spoiler: Schade ist auch, dass nicht weiter erläutert wird, wieso die Cops nicht eingreifen wollen. Gut, der Film spielt in einer heruntergekommenen Gegend und da steht eine Frau in zerfledderten Klamotten, die was von Entführung faselt. Dann halten sie sie direkt für eine Rumtreiberin. Dennoch hätte es dem Film an dieser Stelle gut getan, Cops zu zeigen, die das Ganze etwas ernster nehmen. Man hätte sie dann ja zum Opfer des Viechs werden lassen können, was da im Keller des Hauses wohnt.
So aber ist es an dieser Stelle etwas übertriebener Klischee-Bruch, der obendrein noch nicht mal groß erklärt wird. Sehr schade. Am Ende aber kommt der Film bei mir knapp auf die 3,5 Sterne, weil er eben auf sämtliche Klischees pfeift und neue Wege einzuschlagen versucht. Das ist ihm hoch anzurechnen, auch wenn er mit jüngeren Genre-Perlen wie beispielsweise "Malignant" leider nicht wirklich mithalten kann.
Melissamaaz16
Melissamaaz16

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0,5
Veröffentlicht am 1. Oktober 2023
War der absolute schlechteste Film den ich jemals in meinem Leben gesehen habe. Würde am liebsten Minussterne vergeben. Das war schlimmer als jeder Tele 5 Film
Balticderu
Balticderu

257 Follower 1.225 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 27. August 2023
Naja. Das Gesamtpaket passt schon. Dennoch braucht der Film eine Weile bis die ersten Horromomente kommen und werden prompt mit neuen Charaktern unterbrochen, die natürlich aber später wieder zur einer Story zusammenkommen.
So wird die Spannung ab und zu genommen.
Ansonsten kann man sich den Film aber anschauen.
Horst E.
Horst E.

5 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 26. Februar 2023
Wirklich sau-dämlicher Möchtegern-Horrorstreifen. Alleine das sinnlose Gelaber zwischen
den beiden Hauptprotagonisten in den ersten gefühlten 30 Minuten hat uns schon zum
Einnicken annimiert. Als Hauptgang bekommt man dann eine schwachsinnige Handlung
serviert, die auch noch Null-Komma-Null gruselig ist.

Und dann als Dessert völlig sinnfreie und an Unlogik nicht zu überbietenen Szenen :
spoiler: "Hilfe, Hilfe, liebe Polizisten, ich wurde gefangen gehalten und mißhandelt" - sinngemäße Antwort des Cops : "Ja, nee is klar, ham Sie´n Ausweis ?" - "Nein, für was ? Ich brauche Hilfe !" - "Nee tut uns leid, wir haben anderweitig zu tun".
Boah ey, echt jetzt... ? WTF ?!?!

Reine Lebenszeitverschwendung dieser Klamauk !
AndiundFilm
AndiundFilm

12 Follower 124 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 17. Februar 2023
Gutgemachter kleiner Horrorfilm, der mich an Creep oder REC erinnert.
Natürlich kann man Nichts neu erfinden im Film und so gibt es auch bei
diesem Film nichts Neues. Dennoch ist die Story ganz interessant und
die Umsetzung ist gelungen.
Fazit: kann man ruhig mal ansehen
Lord Borzi
Lord Borzi

364 Follower 747 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 8. Februar 2023
Der Horror-Film "Barbarian" kommt zu Beginn alles andere als blutig daher. Die Handlung entwickelte sich erst leise und schickte den Zuschauer nicht nur einmal auf die völlig falsche Fährte. Daher sei zur Story an dieser Stelle nichts verraten. Dann in der Mitte des Films ein harter Cut - und ich war völlig verwirrt. Der Film war wirklich wie ein Puzzle und man musste sich das Grauen erstmal selbst herleiten, was da wann wie mit wem passiert war. Ja, tatsächlich erinnerte die non-lineare Erzählstruktur von "Barbarian" an Quentin Tarantinos "Reservoir Dogs" oder auch "Pulp Fiction". Der etwas andere Horror-Film, der wirklich clever inszeniert wurde. Absolute Empfehlung!
Adrian Winter
Adrian Winter

21 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 24. Januar 2023
Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie eine so sinnlose Scheiße gesehen, unlogisch und irrational handelnde Figuren, Handlungsstränge welche aufgemacht und später fallen gelassen werden, unausgegorene Darstellungen, unfassbar schlechtes Spiel allem voran von Justin Long welcher in diesem Film ebenso schlecht ist wie in all seinen anderen Darstellungen.

Dieser Film weist ein schlechtes Drehbuch eine unfassbar schlechte Darstellung, keinerlei Logik sowie vollkommen irrational handelnde Figuren auf.

Eine absolute Katastrophe!!
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 357 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 10. Januar 2023
Der Fremde in meinem Zimmer?

Gleich vorweg: Dies ist einer dieser Filme, bei denen man so wenig wie möglich wissen wollte, bevor man ihn sieht. Ich werde im Laufe der Rezi auf die Story eingehen, aber nur so weit, wie in vielen anderen offiziellen Beschreibungen des Films. Wichtige Twists oder dergleichen werden natürlich nicht verraten!

„Barbarian“ von 2022 sorgte für viel Aufsehen im Horrorgenre. Regisseur Zach Cregger hatte bis dahin schon einige Sachen gedreht, vor allem einzelne Episoden für Serien. Doch nun ging es in die Horrorrichtung und ich muss sagen, dass dies ein wirklich beachtliches Genre-Debüt ist. „Barbarian“ ist ein wirklich unterhaltsamer, cleverer und stellenweise düsterer Film, der mehr ist als so manches Marketing vorgibt.

Die junge Tess möchte in Detroit einen Job bei einer Regisseurin für Dokumentarfilme annehmen. Doch in ihrem gebuchten Apartment ist bereits jemand. Der junge Mann scheint darüber genauso verwirrt zu sein, wie sie. Schon bald nimmt das Ganze eine düstere Wendung...

Und mehr braucht es nicht, denn danach beginnt der Film erst richtig. Regisseur Cregger schrieb auch das Drehbuch zu „Barbarian“ und lieferte in meinen Augen eine wirklich starke Leistung ab. Dieses Horrorwerk spielt gezielt mit den Erwartungen des Zuschauers und schafft es immer wieder zu überraschen. Ein Moment (um genau zu sein ein Schnitt) war besonders überraschend und machte den Film gleich besonders in meinen Augen. Dabei spielt „Barbarian“ mit einigen Genres und bleibt nicht nur beim Horror, wobei dieses Genre für mich gefühlt alles umfassen kann. Dennoch gibt es auch beispielsweise einige humorvolle Momente, sowie etwas überzogenen Gore. Solange man keinen „typischen“ Film wie „Don´t Breathe“ oder die „Conjuring“-Teile erwartet, sollte „Barbarian“ für viele sicherlich ein unterhaltsamer Trip werden.

Richtig stark ist auch die unterschwellige Message des Films. Das Ganze hat angenehme Jordan Peele-Vibes, dennoch ist sich „Barbarian“ nicht zu schade sich zu etwas Eigenem zu entwickeln.
Perfekt ist der Film in meinen Augen am Ende dann leider doch nicht, weil es eben das Ende ist, was mich etwas enttäuscht hat. Es ist nicht schlecht und manche werden es sicherlich feiern, aber ich hatte das Gefühl, dass der Film zu viel wollte. Vor allem sind es einige nervige Klischees, in denen sich der Film verliert. Richtig aggressiv hat mich die Szene mit der Polizei gemacht, das war mir zu dämlich! Denn ansonsten verhalten sich viele der Figuren m Film sehr natürlich und intelligent, aber diese eine Stelle war dann doch schwer zu verdauen…

Der Cast ist stark. Georgina Campbell als Protagonistin ist toll, Bill Skarsgård ebenso und vor allem Justin Long hat mich beeindruckt mit seiner schauspielerischen Qualität.

Auch technisch ist „Barbarian“ sehr schick gemacht. Zach Kuperstein war für die famose Kamera verantwortlich. Es gibt verschiedene Abschnitte im Film, die unterschiedlich gedreht sind, was in Bezug auf Charaktere und Locations viel Sinn ergibt und den Film dadurch nochmal vielschichtiger macht. Ein düsterer Score von Anna Drubich rundet das Ganze schön ab.

Fazit: „Barbarian“ ist für mich einer der guten Horrorfilme der letzten Jahre. Abwechslungsreich, überraschend und qualitativ hochwertig gemacht. Wer sich an ein paar Klischees nicht stört und nicht zu viel Logik erwartet, wird hier einen riesen Spaß haben!
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