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Sascha H.
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2,5
Veröffentlicht am 8. Januar 2023
So langsam beginne ich wirklich an der Filmstarts Redaktion zu zweifeln. Erst letztes Jahr mit dem „brutalsten Horrofilm aller Zeiten“ The Sadness, der dann doch nur 0815 Splatter mit guten handgemachten und miesen CGI Effekten war.
Barbarian ist bis zum ersten großen Cut auch wirklich atmosphärisch und echt spannend. Aber da wird’s aber leider immer langweiliger und vorhersehbarer. Keine Ahnung was hier nicht vorhersehbar sein soll.
Die FSK 18 Szenen hätte es nicht gebraucht, weils dem Film nichts hinzufügt.
Insgesamt also ein ganz ordentlicher Horrorfilm aber Meilenweit vom Klassiker oder sonst was entfernt…
Der Film hat im Vorfeld schon einen gewissen Hype ausgelöst, der aber gänzlich an mir vorbeigegangen ist. Plötzlich war er auf Disney plus und es hieß, es sei der beste Horrofilm des Jahres. Beim Anschauen erschrak ich mich zweimal heftig und fand die Szenen, in denen es unter Tage im engen Keller spielt am besten und am effektivsten, war aber ansonsten eher nicht beeindruckt. Das änderte sich hinterher aber: wenn man den ganzen Film und die Auflösung kennt, dann merkt man erst, wie viele Haken die Handlung geschlagen hat. Wenn man ohne inhaltliche Kenntnisse reingeht hat man keine Ahnung, wo die Reise hingeht. Und das ist wohl die größte Stärke, zumal es im Film etliche Passagen gibt in denen wenig passiert. Ebenso ist die Figur von Justin Long kritisch, zumal man für so eine toxische Person Empathie entwickeln soll. Trotzdem ist der ungewöhnliche Ablauf nach hinten raus lohnend. Man braucht zwar Geduld, aber die zahlt sich aus.
Fazit: Zu keiner Zeit absehbar, wo die Reise hingeht – das ist die größte Stärke, neben diverser harter Horrormomente!
Herrlich schauderhaft, diese Horrorperle. Habe den Film in Kanada in Originalsprache angesehen. Besonders die Schauspielerei von Georgina Campbell ist wirklich hervorragend. Das kann man leider nicht von den anderen Schauspielern sagen. Die Story ist echt ganz nett. Zwar irgendwie auch nicht sooo anders, aber frisch und gruselig erzählt. Auch der Soundtrack ist super. Da die meisten Horrorstreifen echt übel schlecht sind, gibt es hier besonders viele Punkte (obgleich der Film auch seine Schwächen hat).