âDas Hausâ basiert auf der gleichnamigen Kurzgeschichte des preisgekrönten Journalisten Dirk Kurbjuweit, die in einer nahen Zukunft angesiedelt ist.
Hervorragende schauspielerische Leistungen von Tobias Moretti, dem man natĂŒrlich nichts nachsagen kann. Einen besseren Schauspieler hĂ€tte man wohl auch gar nicht finden können, fĂŒr die Rolle des Journalisten Johann.
Die Story ist sehr fesselnd und spannend erzĂ€hlt und ĂŒberrascht immer wieder aufs Neue. Es ist eine Geschichte um Macht, Liebe und Intrigen und sorgt immer wieder aufs Neue fĂŒr Ăberraschungen, was wohl als nĂ€chstes kommt, was das Haus wohl als nĂ€chstes fĂŒr plant. Aus der Thematik geht auch hervor, dass man immer ehrlich sein soll. Ein Journalist, der sich zurĂŒckzieht, weil er von der rechtspopulistischen Regierung Berufsverbot erteilt bekommen hat. Das ist schon etwas seltsam, denn jeder Journalist unterliegt einer Pressefreiheit und wenn er nicht irgendeinen Skandal ausgelöst hat, so kann man ihm, schon gar nicht von der Regierung, Berufsverbot erteilen.
Aus der Botschaft geht auch sehr gut hervor, dass man sich nicht allzusehr auf sein Handy verlassen soll. Manchmal ist es immer noch besser, wenn man auf sein Herz oder handwerkliches Geschick hört, als auf irgendeine Technik eines Smartphones.
Alles in allem aber ein hervorragend erzÀhlter und fesselnder Thriller, der zwar ein wenig irritierend wirkt, aber mit einer sehr gut gewÀhlten Thematik, in der es auch um Terrorismus, Schutz und Vertuschung geht, unterhÀlt.
Wenn man nĂ€mlich ganz genau aufgepasst hat, so wird man merken, dass das Haus den Journalisten nur schĂŒtzen will!
Jedenfalls ist den hervorragenden Leistungen von Tobias Moretti, aber auch von allen anderen Schauspielern, nichts nachzusagen. Moretti ĂŒberzeugt wieder einmal in seiner Rolle als Journalist, der die Machenschaften der Regierung aufdeckt. Abgerundet wird der Film von einem groĂartigen und spannungsvollen Soundtrack.