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Riecks-Filmkritiken
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2,5
Veröffentlicht am 3. Januar 2022
Ein viertel Jahrhundert ist es nun fast her, dass die Königin der Herzen ihr Leben bei einem tragischen Unfall verlor. Pablo Larraín erzählt in seinem neuen Film von der jungen Dame, die zu Beginn der 90er Jahre aus ihren den festen königlichen Strukturen ausbrechen wollte. Was genau er uns jedoch mitteilen will bleibt lange im Dunkeln und wird nicht gerade leichter verständlich durch das ewige Genuschel von Kristen Stewart, deren Dialoge sehr häufig unverständlich bleiben. Ich selbst bin ziemlich ratlos aus dem Film gekommen, da ich mich nur bedingt mit den monarchischen Strukturen im englischen Königshaus auskenne und auch mit dem Leben von Lady Di nur in frühster Kindheit angesichts ihres Todes in Kontakt gekommen bin. Ich möchte den Film daher keineswegs abstrafen, kann aber so viel sagen, dass ich weder einen unterhaltenden Charakter verspürt habe noch informativ vorangebracht wurde. Der Film hat mir rundum nichts gegeben.
Solltet ihr ihn sehen wollen, so empfehle ich doch auf jeden Fall eine vorherige Auseinandersetzung mit der Königsfamilie und würde auch behaupten, dass es sich hier einmal lohnen könnte, eher zur synchronisierten Fassung als der Originalen zu greifen.
Die gesamte Kritik gibt es auf riecks-filmkritiken.de/spencer
Wenn man keinerlei Ahnung von der Biographie von Lady Di hat ist man hier ziemlich verloren, da der Film einem wenig bis gar nichts an die Hand gibt. Es wird ein Landsitz gezeigt auf dem die Königsfamilie Weihnachten verbringt, wie dort die geradezu militärischen Abläufe passieren mit denen alles organisiert ist und die triste Stimmung schlägt einem auch als Zuschauer geradezu auf den Magen. Und in alldiesem taummelt Hauptfigur Diana durch die Szenerie, es geht dabei weniger drum sklavisch ihren Tag zu erzählen, sondern ihre Geefühlswelt. Das führt zu unzusammenhängenden Szenen, Traumsequenzen und Rückblenden die mir keine konkrete Geschichte erzählen, aber sehr wohl das Verlorensein und die Unruhe der Figur herauskitzeln und darstellen. Und es ist eine Spielwiese uaf der Kirsten Stewart eine oscarreife Darstellung abliefern kann. Ichw ei nicht wie hisotisch exakt diese Diana Version ist, aber man sieht nichts mehr von dem Mädchen aus Twilight oder anderen Rollen – sie verschwindet komplett in dieser faszinierenden und doch irgendwie unahbaren Figur, deren Tragik in dem besteht was im wahren Leben mit ihr passiert ist. Mit dem entsättigten Farblook entseht so ein langsamer, asntrengern Film der einen aber nicht emotional kalt läßt.
Fazit: Mehr Gefühl als Geschichte mit faszinierender Hauptdarstellerin.