Durchschnitts-Wertung
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Spannendes U- Boot Drama. Das Schlimme daran ist, genau so ist es geschehen. Der Film erzeugt realistisch ohne Blockbuster- Getue das beklemmende Gefühl der realen physischen Bedrohung gepaart mit ideologisch verbogenen Befehlen einer totalitären Staatsmacht. Ein kleiner Ausstattungsfehler musste nicht sein (ein transistorisiertes Loewe Opta Tonbandgerät kann es auf dem Schiff 1961 nicht gegeben haben). Top in Cast und Inszenierung. Sehr zu empfehlen.
Sehr solide Spannung in den tiefen des Meeres und des kalten Krieges, die Laufe des Films immer weiter zunimmt. Ford & Neeson tragen den Film mit ihren guten Leistungen, aber auch die Nebendarsteller wirken allesamt authentisch. Das Leben und die Enge in einem U-Boot kommen ebenfalls gut rüber.
Eher durchschnittliche U-Boot-Spannung. Der Anfang war zäh und die Geschichte kam nicht richtig von der Stelle. Ich hatte den Eindruck, dass der Film nur gedreht wurde, um sich unentwegt über die russischen Pannen lustig zu machen. Dazu haben auch die amerikanischen Schauspieler beigetragen, die krampfhaft russisch wirken wollten, was ihnen jedoch total misslang. In der zweiten Hälfte wurde der Film dann sehr ernst, dramatisch und schließlich auch sehr traurig (Reaktorleck). Nachvollziehbar und eindringlich wurde die beklemmende Enge im U-Boot, die Hilflosigkeit unter Wasser und die sich aufopfernde Mannschaft dargestellt. Trotz Harrison Ford und Liam Neeson, die beide hervorragend spielten, ein Film mit bitterem Beigeschmack (zu sehr aus der amerikanischen Perspektive erzählt).
Obwohl wir hier im Kalten Krieg sind, gehen sich hier nicht Ost und West an den ideologischen Kragen, sondern der U-Boot Kommandant Vostrikov (Harrison Ford) und sein erster Offizier Polenin (Liam Neeson). Ihr Atom-U-Boot erweist sich als schwimmender Schrotthaufen, dabei werden alle Probetests als ungenügend eingestuft. Die Schuld hierfür liegt beim Offizierskorps, nicht bei der Mannschaft.
Die klaustrophobische Enge und die austretende Radioaktivität bringen einen Hauch von Spannung. Und das Duell zwischen Polenin und Vostrikov tut ein Übriges, dass wir dabeibleiben. Polenin ist bei der Mannschaft beliebt und zeigt Menschlichkeit, wobei er Widerstand gegen die Befehlsgewalt des Kapitäns praktiziert. Der ist wohl nur wegen seines berühmten Vaters auf seinen derzeitigen Posten gekommen. Wie die zwei Alphatiere sich dennoch schlussendlich vertragen, ist überraschend und wirkt wie aus dem Hut gezogen. Da hat Regisseurin Bigelow wohl Angst vor der eigenen Courage bekommen. Die Rettung durch zwei U-Boote (ein russisches und ein amerikanisches) sind Zugeständnisse an den Publikumsgeschmack, die danach nur noch vom megalomanischen Heldentum übertroffen werden. Polenins Sinneswandel kommt überraschend und bleibt unglaubwürdig. Höchstens noch verständlich im Sinne einer Einigung unter sozialistischen Brüdern. Die Kontrahenten loben einander über den grünen Klee und überhäufen die Überlebenden mit Orden, die Gefallenen mit einem Glas Wodka am Grabe. Als Zugabe fällt da noch im Hintergrund die Berliner Mauer. Die kurz eingeblendete Love-Story (Peter Sarsgaard stark verstrahlt und Natalia Vintilova: Abschiedskuss und ein Foto von ihr) verfehlen ihre palliative Wirkung total. Drehbuch und Regie tun alles, damit der Eindruck rüberkommt ‘Alles in Butter!‘ Oder wie ich immer sage ‘Alles F.F.E. ‘
Die klaustrophobische Enge und die austretende Radioaktivität bringen einen Hauch von Spannung. Und das Duell zwischen Polenin und Vostrikov tut ein Übriges, dass wir dabeibleiben. Polenin ist bei der Mannschaft beliebt und zeigt Menschlichkeit, wobei er Widerstand gegen die Befehlsgewalt des Kapitäns praktiziert. Der ist wohl nur wegen seines berühmten Vaters auf seinen derzeitigen Posten gekommen. Wie die zwei Alphatiere sich dennoch schlussendlich vertragen, ist überraschend und wirkt wie aus dem Hut gezogen. Da hat Regisseurin Bigelow wohl Angst vor der eigenen Courage bekommen. Die Rettung durch zwei U-Boote (ein russisches und ein amerikanisches) sind Zugeständnisse an den Publikumsgeschmack, die danach nur noch vom megalomanischen Heldentum übertroffen werden. Polenins Sinneswandel kommt überraschend und bleibt unglaubwürdig. Höchstens noch verständlich im Sinne einer Einigung unter sozialistischen Brüdern. Die Kontrahenten loben einander über den grünen Klee und überhäufen die Überlebenden mit Orden, die Gefallenen mit einem Glas Wodka am Grabe. Als Zugabe fällt da noch im Hintergrund die Berliner Mauer. Die kurz eingeblendete Love-Story (Peter Sarsgaard stark verstrahlt und Natalia Vintilova: Abschiedskuss und ein Foto von ihr) verfehlen ihre palliative Wirkung total. Drehbuch und Regie tun alles, damit der Eindruck rüberkommt ‘Alles in Butter!‘ Oder wie ich immer sage ‘Alles F.F.E. ‘
Dieser Film ist absolut gut gemacht und trifft die Zeit, in der er spielt, genau.
Der Schluß ist m.M.n. nicht aufgesetzt, sondern spiegelt die Gefühle der vergessenenen und verleugneten Helden des kalten Krieges wider.
Erwartet man das übliche Hollywodzeugs, wird man enttäuscht. Ein Film der lohnt!
Der Schluß ist m.M.n. nicht aufgesetzt, sondern spiegelt die Gefühle der vergessenenen und verleugneten Helden des kalten Krieges wider.
Erwartet man das übliche Hollywodzeugs, wird man enttäuscht. Ein Film der lohnt!
„K-19: Showdown in der Tiefe“ ist einer der besten und vielleicht am meisten unterschätzten U-Boot-Thriller der Filmgeschichte. Regisseurin Kathryn Bigelow versteht es perfekt, die bedrückende, klaustrophobische Enge an Bord des U-Boots einzufangen. Selbst zu Hause, entspannt im Fernsehsessel muss man den Atem anhalten, wenn das Metall unter dem Wasserdruck ächzt und kracht. Zudem haben wir zwei fantastische Hollywood-Stars, Harrison Ford und Liam Neeson, an Bord, die beide eine großartige Performance liefern und im Psychoduell gegeneinander sich absolut nichts schenken – atemberaubend!
Als dann an Bord das Kühlsystem im Reaktorkern versagt und die Kernschmelze droht, wandelt sich der Film dann am Ende noch in ein gruseliges und ultraspannendes Survivaldrama. Die Szenen, in denen sich die jungen Männer ohne Schutzkleidung oder irgendetwas der Strahlung aussetzen müssen, um das Leben der Mannschaft zu retten, ist unfassbar intensiv und schmerzhaft inszeniert.
FAZIT: Neben „Jagd auf Roter Oktober“ und „Das Boot“ einer der ganz großen Genre-Klassiker. Handwerklich meisterhaft inszeniert, nervenzerfetzend spannend und mit zwei fantastischen Schauspielern besetzt. Uneingeschränkte Empfehlung von mir!
Als dann an Bord das Kühlsystem im Reaktorkern versagt und die Kernschmelze droht, wandelt sich der Film dann am Ende noch in ein gruseliges und ultraspannendes Survivaldrama. Die Szenen, in denen sich die jungen Männer ohne Schutzkleidung oder irgendetwas der Strahlung aussetzen müssen, um das Leben der Mannschaft zu retten, ist unfassbar intensiv und schmerzhaft inszeniert.
FAZIT: Neben „Jagd auf Roter Oktober“ und „Das Boot“ einer der ganz großen Genre-Klassiker. Handwerklich meisterhaft inszeniert, nervenzerfetzend spannend und mit zwei fantastischen Schauspielern besetzt. Uneingeschränkte Empfehlung von mir!
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