“Vier minus Drei" hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 12 Jahre alt sind, diesen Film im Kino sehen dürfen. Kinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, dürfen laut FSK den Film allerdings auch im Kino sehen, wenn sie in Begleitung einer sorgeberechtigten Person oder eines Vormunds sind.
„Vier minus drei“ basiert auf dem 2010 erschienenen autobiographischen Roman „Vier minus drei. Wie ich nach dem Verlust meiner Familie zu einem neuen Leben fand“ der Österreicherin Barbara Pachl-Eberhart (im Film von Valerie Pachner dargestellt). Die studierte Musikerin begann 2008 nach einem schweren Verkehrsunfall, bei dem sie ihren Mann und beide Kinder verloren hatte, mit dem Schreiben und arbeitet seitdem als Trauerbegleiterin.
Zwar werden die Ereignisse im zugrundeliegenden Roman auch nicht ganz chronologisch erzählt, allerdings liegt der bedeutendste Unterschied zwischen Buch und Film wohl in der nicht-linearen Erzählweise. „Vier minus drei“-Regisseur Adrian Goiginger gab als Inspiration für die unkonventionelle Struktur Hollywood-Dramen wie „Manchester by the Sea“ (2016) und „Marriage Story“ (2019) an, die durch die nicht-lineare Erzählweise traumatische Ereignisse für die Zuschauer*innen mit größerer Distanz und damit auch erträglicher präsentieren, so der österreichische Filmemacher.