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No Use For A Name
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4,0
Veröffentlicht am 15. August 2025
Also ich fand den Film eigentlich ziemlich geil. Okay, die Idee und das Setting sind jetzt nicht so superoriginell, dafür kann der Film aber im Handwerklichen gut punkten: Die Kulissen sind authentisch (90er-Seowjetunion) und die Atmosphäre ist auch angenehm düster und unheimlich. Der coole 80er-Synthie-Sound-Teppich trägt sehr dazu bei und passt ziemlich gut. Der Film bereitet die ganze Zeit Spannung und vermittelt irgendwie immer etwas Bedrohliches. Die Body-Horror-Sequenzen sind zwar insgesamt relativ spärlich, dafür aber handwerklich hervorragend gemacht und wirklich, wirklich eklig. Die schauspielerischen Leistung sind solide, auch die deutsche Synchronisation ist gut und stimmig. Zum Ende hin muss man - ja, okay, ich geb's zu - schon etwas Abstriche in Bezug auf Glaubwürdigkeit machen, aber who cares?? Bei einem solchen Film ist mir die Glaubwürdigkeit und Nachvollziehbarkeit der Figuren erstmal auch egal, hauptsache der Film schockt!
FAZIT: Interessanter Genrebeitrag aus Russland mit einigen wirklich deftigen Body-Horror-Momenten und einer durchgängig hohen Spannungskurve, schauriger Atmosphäre, stimmigem Setting und eindrucksvollem Score. Von mir gibt's für Body-Horror-Fans auf jeden Fall eine klare Empfehlung!
Ein Film bei dem man am besten gar nicht nach Logik fragt. Beispiel: ein Aufzug der abstürzt zur Strafe wenn man die Pin 3x falsch eingibt. Tsss. Aber auch das Thema Aufzug Bremsen die funktionieren nicht, das wissen alle schon vorher. Trotzdem benutzen Sie den Aufzug und nur einmal. Dann ist der Aufzug fast 5220 Meter abgestürzt und man legt dann im Aufzug einfach einen Schalter um und der Aufzug bremst und hält punktgenau auf dem unteren Stockwerk. Und nur einmal. Haha. Die Technik hat ungefähr das Niveau von 1940. Also Nostalgie Technik Fans kommen da auf ihre Kosten. Pilze und Schimmel sind die am wenigsten erforschten Lebensformen wird erklärt. Ok deshalb also. Die Wucherungen bei den Personen sehen echt gut gemacht aus. Aber auch in diesem Film weiß wohl keiner wie man mit Quarantäne umgeht, klar ist ja auch am wenigsten erforscht. Deshalb geht die Wissenschaftlerin also in einen mit Pilzen und Schimmel verwucherten Raum, verbietet den anderen rein zu kommen damit sie nicht kontaminiert werden. Tja dann als die Sporen sich im Raum verbreiten will sie trotzdem raus und kommt auch raus. Und bittet wieder besseren Wissens dass die Leute an die Oberfläche hoch dürfen. Und so geht es immer weiter mit den Ungereimtheiten. Immerhin der Surround Sound hat manchmal sogar richtig gute Effekte. Aber generell sollte man sich diesen unlogischen Unsinn ersparen.