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Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 27. Mai 2022
Ich habe mir THE SADNESS mit Freunden im Kino angesehen, mit denen ich mir seit vielen Jahren Horrorfilme ansehe. Die Versprechungen zu dem Film waren ja groß, nur konnte der Film keines halten. Auf seiner ganzen Länge hat er es nicht einmal geschafft, echte Spannung aufzubauen. Er wurde am Ende regelrecht langweilig und es fanden sich auch im Film mehrere Längen. Ein Splatterfilm kann einfach keine 90 min durchhalten, wenn keine Spannung aufgebaut wird. Ein paar megablutige Szenen, die über einen Film verstreut werden, machen daraus noch lange keinen genreweisenden Klassiker. Einzig gut umgesetzt waren die Dialoge der infizierten und deren "Ziele". Da der Virus die Begierden ins unermessliche steigert, steht hier der Sexualtrieb natürlich mit im Mittelpunkt. Dann werden auch die Dialoge der Infizierten ekelhaft sexistisch. Verständlich, dass daher einige Paare den Saal während der Vorstellung verlassen haben. Die verhöhnenden "Porno"-Dialoge sind aber gewissermaßen konsequent. Wenn der Virus so wirkt, wie er eben wirkt, und das dunkle nach außen kehrt und die Triebe verhundertfacht, dann muss sich dies auch in der ekligen Sprache widerspiegeln. Wären die Macher vollends konsequent gewesen, dann wären die Grenzen auch an anderen Stellen überschritten worden. Ich sage nicht an welchen Stellen, denn dann würde diese Kritik gelöscht werden. Der Film bleibt aber so nur ein Versuch, der an einigen Stellen leider scheitert und auch durch die fehlende Spannung von meiner Seite nur 1,5 Sterne verdient. Ich war froh, als der Film zu ende war. Meinen Begleitern ging es da nicht viel anders.
Der halbwegs originelle Ansatz sorgt für einen guten Einstieg und ein konsequentes Ende. Doch statt dazwischen eine gute Geschichte zu erzählen oder wenigstens ein spannendes Horror-Szenario zu entwickeln, benutzt der Film seine Charaktere nur noch als Vorwand für allerlei Scharmützel und vermeintliche Tabubrüche. Man könnte sagen: er verliert sich selbst in seiner Begeisterung für ausufernde Grausamkeiten und Effektspielereien. Doch diese können nur Wirkung entfalten, wenn sie in einer guten Rahmenhandlung eingebettet sind.
Moin in die Runde the sedness hatte mir so überhaupt nicht gefallen irgendwie hatte ich mir mehr erhofft stumpfe Gewalt ein film mit niedrigen Ereignissen mit harter Gewalt Darstellung .
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Hab ihm heute gesehen und bin etwas enttäuscht. Vorher habe ich mich echt gefragt, was da jetzt auf mich zukommt. Aber es wird nicht mehr gezeigt, als in jedem anderen 08/15-Zombiefilm auch. Gut, die Zombies die denken und sprechen können, die ihre Opfer verhöhnen und sie mit Freude quälen, ist mal etwas neues. Aber all das passiert abseits des Bildschirms und wird unserer Fantasie überlassen. Das was gezeigt wird, hat man (teilweise schon viel härter) in Serien wie "The Walking Dead" und ähnlichen gesehen. Filme wie "Land Of The Dead" oder "Braindead" gehen da schon wesentlich weiter.