Im Wald
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2,9
18 Wertungen

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Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 13. Oktober 2022
Ich hab den Film auf dem Snowdance Festival schon gesehen und war echt baff, was man mit so wenigen Mitteln in Deutschland hinbekommt. Auch echt gut gespielt und anständiges Bild. Wenn die Deutschen immer so auf ihre heimischen Horrorfilme schimpfen ist das nicht fair. So ein Film ist viel besser als mancher Ami-Horror. Aber die Leute vergleichen immer nur mit den ganz großen Filmen aus Hollywood und checken nicht, dass es in Deutschland halt nicht so viel Budget und Horrorliebhaber gibt. Daher bin ich als alter Horrorfan umso glücklicher, dass es Filme wie Im Wald gibt.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 31. Oktober 2022
Geschmäcker sind wohl sehr verschieden, wenn man sich die Kritiken von den Leuten so durchliest. Ich fand den Film gut. Klar ist es kein Hollywood. Wie auch? Es ist ein deutscher Film, der auch noch ein Genre bedient, das nicht unbedingt Deutschland typisch ist. Und gerade deswegen ist es mutig hier nicht den typischen Slasher Trash Scheiss zu machen, den man sonst aus Deutschland kennt. Hier wurden die Charaktere echt gut inszeniert und man findet sich oftmals selbst (als Scheidungskind) in der Geschichte wieder. Um was geht es am Ende? Um gute Unterhaltung. Und das war gute Unterhaltung in meinen Augen. Ich stehe einfach mehr auf bodenständige Geschichten, da sie mich mehr berühren. Die Blockbuster stehen für abschalten. Europäische Filme für Hirn anschalten.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 13. Oktober 2022
Cooler Film. Hab ihn vor nem Jahr bei den Hofer Filmtagen online gestreamt. Sehr spannend. Meine Freundin hat sogar nicht weitergeschaut, weil er ihr zu gruselig war.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 31. Oktober 2022
An "Im Wald" hatte ich keine großen Erwartungen, da die Aufmerksamkeit für diesen Film in den Medien eher gegen Null geht. Vom gesamten Cast kannte ich niemanden, also glich das Anschauen des Film einem Blind Date.

Von Anfang an ging der Film eine seriöse Gangart an, es wurden auch die richtigen dramaturgischen Fäden gezogen, doch die Inszenierung hatte schon nicht genug Wirkung als Mats seiner Tochter die gruselige Sage erzählte. Es klang höchstens wie der Versuch es gruselig wirken zu lassen, aber nicht authentisch genug um es als witzig durchgehen zu lassen, zu alltäglich war der Vortrag von Tobias Kay. Derselbe kam mir jetzt aber schon bekannt vor als Schauspieler. Man kann dem Werk überhaupt nicht vortragen, dass die Dialoge zwischen Vater und Tochter um die Scheidung zu oberflächlich gewesen wären, denn es fehlte nicht viel dazu, dass der Horror in den Hintergrund eines Familiendramas rückte. Gerade das macht für den Film wieder seriös und authentisch, wobei die schauspielerischen Leistungen solide und nicht hochklassig sind. Ihre Qualität war ausreichend genug um sie als Profi-Schauspieler erscheinen zu lassen.

Es kündigt sich schon seit dem Beginn an, dass es hier um eine Horror-Geschichte gehen würde, also hat der Dramenanteil genau das richtige Maß, um zum zentralen Aspekt des Horrors zu kommen. Nun, ich weiß nicht warum, aber als der Horroranteil schließlich einsetzt, wirkt es eher befremdlich. Vielleicht liegt es daran, dass man bei einem deutschen Film, der durch und durch Deutsch ist, nicht erwartet, dass es zu solchen Situationen kommt. Das liegt nicht daran, dass Deutsch gleich schlecht ist, aber durch die Flut amerikanischer Horrorfilme, wo das Schauspiel viel theatralischer ist, entsteht hier eine ungewohnte Atmosphäre. Es wirkt bedrohlich, aber eben nicht bedrohlich genug, denn der Suspense fehlt, weil zu viel Realismus drinsteckt. Selbst im Vergleich zu einem deutschen "Tatort"-Film, der eher an ein konservatives Publikum adressiert sind, fehlt hier das Kribbeln. Der Spannungsfaktor wurde nicht ausgereizt. Viel zu viel denkt man noch über die reale Gefahr nach, als sich von der Handlung mitreißen zu lassen.

Als Bachelorarbeit für die Filmschule ist das sicher die Note 1, denn mit geringem monetärem Aufwand, passender Kulisse, notwendige Requisiten sowie klischeeartigen dramaturgischer Stilmittel und guter Kameraarbeit, wurde alles gezeigt was zu einem Psycho-Horror-Film dazugehört. Das Drehbuch ist nicht anspruchsvoll, füllt aber 70 Minuten mit einer Dramaturgie wie aus dem Lehrbuch. Unfreiwillig komisch ist das Werk zum Glück nicht, aber so richtig zündet die Atmosphäre trotz guter Kameraarbeit und toller Kulisse nicht. Nun das ist aber auch ein Fähigkeit, die eines Meisters der Inszenierung bedarf, wenn Schnitt und Sound und Tempo eine Einheit bilden.

Eine weitere Entwicklung traue ich dem Regisseur und Drehbuchautor Manuel Weiss durchaus zu, denn kann ich auch kreative neue Ansätze erkennen.
Jero S
Jero S

2 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 31. Oktober 2022
Ich finde es ist ein Katastrophaler reinfall, ich habe viel viel mehr erwartet, stattdessen werden mir die hälfte des Films wiederholt gezeigt, als ob ich das nicht schon vornherein verstanden hätte. Also die Idee dahinter ist sehr einfallslos und es gibt ca. 100 bessere Filme wo es ein Psychopaar aus einer Anstalt geschafft haben um zu morden.
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 31. Oktober 2022
Insgesamt solide, aber beide Hauptdarsteller sind schwach besetzt und da hilft auch die gute Atmosphäre nichts.
Alex Rieger
Alex Rieger

1 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 16. April 2025
der Fakt ist: es gab keine Spätaussiedler in Deutschland im Jahr 1982, die Menschen die deutschen Vorfahren hatten und nach Deutschland aus ehemaligen UdSSR übersiedelt bis 1992 Jahr heissen "Aussiedler" , Spätaussiedler heissen alle, die ab Jahr 1993 nach Deutschland kamen.
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