Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery
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Karsten N.
Karsten N.

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4,0
Veröffentlicht am 2. Januar 2026
"Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery" liefert erneut einen verdrehten, schockierenden Krimi, während er sich auf die moderne Gesellschaft bezieht. Er verfügt über eine weitere unglaubliche Ensemblebesetzung. Mit dieser Handlung bekräftigt Johnsons erzählerische Fähigkeiten, Mystery, Spannung und humorvolle Momente. Ein langer, aber düster lustiger und faszinierender Kriminalfall, der sicherlich die Zuschauer der Reihe bis zum Schluss unterhält.
PostalDude
PostalDude

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3,5
Veröffentlicht am 6. Januar 2026
Wieder besser als der zweite Teil, mich nervt aber der Kirchendriss, vor allem Anfangs, dadurch ist er IMO etwas schwächer als der erste "Knives Out"!

Dennoch mag ich die Story, das düstere Ambiente und das Rätselraten!

Die Schauspieler sind alle super, allen voran Glen Close - ich mag, wie sie hier agiert, immer etwas übertrieben, Gläubige halt :D
Josh O'Connor als neuer Priester mit einer gewalttätigen Vergangenheit..
Josh Brolin als irrer Priester, der bei der Predigt immer Neuankömmlinge vergrault.
Jeremy Renner ist nach seinem Unfall zurück, sehr schön!
Dazu noch Mila Kunis als Cop und natürlich, Daniel Craig als Detektiv Benoit Blanc!

Die Besinnung auf weniger, etwas geerderte und düstere Schauplätze gefällt mir sehr gut!
Leider läuft auch dieser Teil nur auf S*it, äh, Netflix... -_-
Kinobengel
Kinobengel

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4,0
Veröffentlicht am 30. November 2025
DER HERRGOTT SIEHT ALLES


USA: Wegen einer Disziplinlosigkeit wird Priester Jud Duplenticy (Josh O’Connor) in eine Gemeinde versetzt, in der die Kirchgänger allmählich weniger werden. Die Ursache hierfür ist das Verhalten von Monsignore Jefferson Wicks (Josh Brolin), der in seinen Predigten einen sehr direkten Ton anschlägt. Es braucht nicht lange, bis der eigentlich gutmütige Jud ein Mordmotiv entwickelt.

Ich habe „Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery” in München am Samstag nach dem Filmstart zur Primetime geschaut. Das Kino war zu Lasten des Betreibers leider schlecht besucht. Das mag daran liegen, dass die Netflix-Produktion offensichtlich nur seine zwei Pflichtwochen für die Oscarverleihung absolvieren soll und in Kürze zu streamen ist. Du sollst nicht töten!

Rian Johnson („Looper“, 2012) lässt nichts anbrennen. Er setzt auf das bewährte Team aus Kameramann Steve Yedlin und Editor Bob Ducsay, während das Drehbuch wie bei den 2 Episoden zuvor aus seiner Feder kommt. Wie nicht anders zu erwarten war, ist daraus eine Verneigung vor Agatha Christie geworden, verschnitten mit der modernen Machart des heutigen Films und dem eigenen, zurückhaltenden Humor des US-amerikanischen Filmemachers.

Bevor eine Leiche auftaucht, vergeht fast die Zeit eines deutschen TV-Vorabendkrimis. Die Vorstellung der durchweg ambivalenten Charaktere von Opfer bis zu den nicht gerade wenigen Verdächtigen ist inklusive der letalen, emotionalen Eskalation ein Zeitfresser, jedoch ein äußerst unterhaltsamer. Oder war die Tat etwa minutiös geplant?

Meisterdetektiv Benoit Blanc (Daniel Craig) erscheint in einem „überarbeiteten“ Äußeren. Wer jetzt noch an James Bond denkt, ist selbst schuld. Nach Art des berühmten Hercules Poirot forscht Blanc selbstsicher, intelligent, ein bisschen arrogant, auch mal verzweifelt bis machtlos in der erfreulich verzwickt gestalteten Whodunit-Story, die ihn sowie das Publikum beschäftigt. Doch der Ermittler, zeitweise in mehr oder weniger kooperativer Begleitung der energischen Polizistin Geraldine Scott (Mila Kunis), hat in dem auch sonst starbesetzten Film nicht die größte Leinwandpräsenz, denn die fällt auf Jud Duplenticy. Es ist ein richtiger Hingucker, mit welcher Brillanz Josh O’Connor seine Rolle umsetzt. Das ist sogar erforderlich, denn der von Amts wegen nächstenliebende Jud hat dunkle Flecken in seiner Vergangenheit.

Einiges an den Rätselaktion ist vorhersehbar, aber vieles versteckt sich, erscheint unerwartet, sogar eine fantastische Ebene ist denkbar, was bei so viel Spiritualität nicht verwunderlich erscheint. So sind die 144 ohne Durchhänger laufenden Minuten gut gefüllt. Zu diesem Krimi gehört das prägende, Christie-typische Finalrendezvous, bei dem die Beteiligten versammelt werden, um die Lösung des Puzzles theatralisch präsentiert zu bekommen (vgl. „Mord im Orientexpress“, „Tod auf dem Nil“, „Das Böse unter der Sonne“).

Der erste Teil der Knives-Out-Reihe bleibt der beste (4,5 Sterne von mir). Die kluge Idee, dem jungen Priester Jud viel Raum zu geben, die Gestaltung dieser Figur und die schauspielerische Leistung von O’Connor heben „Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery“ auf ein ähnliches Niveau.
Brodie1979 ..
Brodie1979 ..

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3,5
Veröffentlicht am 12. Dezember 2025
Der dritte Film sieht für mich nicht mehr wie ein Kinofilm aus, dazu ist das triste Kirchenumfeld zu farrblos und trostlos. Inhaltlich ist es wie die nächste Folge einer Serie: ein Mord passiert, Daniel Craig kommt und ermittelt. Wobei sein Benoit Blanc diesmal mehr als Nebenfigur agiert und der Fokus auf Josh O’Connor liegt. Dazu gibt es wieder ein cleveres Rätsel und reihenweise Stars ind Nebenfiguren. Also das was man haben will. Allerdings rechtfertigt dies nicht eine Lauflänge von 150 Minuten.

Fazit: Alles, was man von einem Knives Out Film will – aber mit weniger Daniel Craig und epischer Überlänge!
beco
beco

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3,0
Veröffentlicht am 9. Dezember 2025
Nun ja, teilweise gut unterhaltend, manchmal auch spannend und ab und zu witzig, besonders wenn man das Ganze auch als Anspielung auf die heutigen USA sieht.
Zum Schluss wird man dem Ganzen aber ziemlich überdrüssig, fast 2 1/2 Stunden sind denn doch erheblich zu lang, um uns das Ergebnis des Meisterdetektivs zu servieren.
annehmbar
Davki90
Davki90

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4,0
Veröffentlicht am 27. Dezember 2025
Benoit Blanc, ermittelt zum dritten mal. Dieses mal hat es ihn in eine Kleingemeine verschlagen, wo ein Priester ermordet wurde. Jetzt gilt es wieder unter den vielen Verdächtigen, den Mörder zu finden. Die Formel funktioniert noch immer sehr gut, hatte wieder sehr viel spass mit dem Streifen. Er ist grossartig besetzt und die Charaktere sind, wie bei den beiden Vorgängigen Filmen, sehr unterschiedlich und herrlich abgedreht. Für den vierten Teil, wären aber dann Erneuerungen nötig. Diese Formel, die hier noch gut passte, könnte sich mit der Zeit abnutzen. Ich finde Teil 3, ein kleines bisschen zu lang. Man kann gespannt sein, wie es wohl mit der Reihe weiter geht.
Casey 08
Casey 08

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4,0
Veröffentlicht am 21. Dezember 2025
Rian Johnson ist wieder da und das zum dritten Mal ziemlich gut. Da "Glass Onion" für fast jeden der schwächste Teil war, hat man den dritten Teil der Reihe auch anders gemacht. Er ist deutlich düsterer und atmosphärischer und nicht mehr so bunt, sonnig und lusitg aber trotzdem ist der Film sehr unterhaltsam was an einem Daniel Craig leigt der eine frische reinbringt. Der eigentlich Hauptdarsteller ist aber Josh O´Connor der fantastisch ist. Sonst bleibt alles beim alten. Spannende Ermittlungen mit vielen Twists und die religiöse Art gefällt mir sehr. Der Film geht Zweieinhalb Stunden was zwar zu lang ist aber der Film ist selten langweilig was an der Inszenierung aber auch an den fantastischen Darstellern liegt. Die Besetzung ist natürlich genial und es ist der Comeback Film von Jeremy Renner. Der Film ist in in meinem Jahresranking Platz 6 aber Teil 1 ist trotzdem etwas besser.

Insgesamt ist es ein sehr guter Film der düster, spannend und unterhaltsam ist und tolle Twists bietet.
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

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3,5
Veröffentlicht am 14. Januar 2026
Ein Mord in der Kirche? Was hätte Jesus dazu gesagt?

Regisseur Rian Johnson hat sich mit seiner „Knives Out“-Reihe mittlerweile nicht nur einen Namen gemacht, sondern auch das totgeglaubte Krimigenre zu neuem Leben erweckt. Sowohl Teil 1(2019) als auch „Glass Onion“ (2022) waren sehr unterhaltsam und frisch in ihrem Ansatz. 2025 erschien dann der dritte Teil dieser Trilogie (und es wird vermutlich nicht der letzte sein). Dieses Mal geht es um einen Priester, der in einer Kirche Zeuge eines Mordes wird oder das zumindest behauptet. Thematisch eher etwas unspektakulär im Vergleich zu den ersten beiden Filmen, aber „Wake Up Dead Man“ schafft es dennoch wieder sehr unterhaltsame und spaßige Momente und Figuren zu kreieren!

Detektiv Benoit Blanc wird in das kleine Dorf Chimney Rock berufen: Dort gab es einen dubiosen Mord und der Verdächtige scheint der neue Priester, Jud Duplenticy. Doch Blanc glaubt nicht, dass der junge Mann es war. Und so beginnt wieder ein mal ein nahezu unmöglicher Fall, diesmal in einem Hause Gottes…

Für mich als Atheisten ist die ganze Thematik um Gott und die Kirche eher belustigend und auch Blanc selbst ist ein Mann der Wissenschaft. Seine Präsenz gibt dem Ganzen einen nötigen und erfrischenden Gegenpol zum christlichen Glaubenszeug. Und ich finde es gut, dass Johnson die Kirche hier nicht einfach als „leicht kritisch“ darstellt, auch wenn er sich für meine Verhältnisse noch stark zurück hält. Dennoch funktioniert dieser Balanceakt, nicht zuletzt durch die Figur des Priesters Jud. Er ist der Protagonist, mit dem wir mitfühlen und leiden. Das liegt nicht zuletzt an einer abermals starken Performance von Josh O´Connor, der gerade wirklich tolle Projekte machen kann (sehr empfehlenswert ist „Challengers“ von 2024). Der Cast ist generell klasse, alle hauen starke Leistungen raus, sei es Glenn Close mit fast 80 Jahren oder Daniel Craig, dem seine Abwesenheit zu 007 extremst gut tut. Spätestens nach „Queer“ von 2024 (wie „Challengers“ unter der Regie von Luca Guadagnino) hat sich Craig zu einem der interessantesten Charakterdarstellern der letzten Jahre entwickelt.

Und besonders das Zusammenspiel des lockeren und sarkastischen Benoit Blanc und dem sensiblen, impulsiven Jud macht den Film so gut! Während die restlichen Figuren relativ wenig zu tun haben in der Geschichte, sind es die beiden, die den Film tragen.

Das Mysterium ist wieder einmal sehr spannend und stellenweise sehr blutig und absurd brutal, was ich sehr mag. Der ganze Film hat einen leichten Camp-Vibe, der richtig gut funktioniert und auch die Auflösung des Falls ist wirklich gelungen. Für mich persönlich leidet der Film am Ende unter denselben Problemen, wie die anderen beiden „Knives Out“-Filme: Es fehlt die emotionale Würze, das gewisse Etwas, was ich vermisse. Auch „Wake Up Dead Man“ liefert tolle Figuren, spannende Themen und doch habe ich am Ende wenig Interesse das Ganze irgendwann nochmal zu sehen. Aber das habe ich mit dieser Art von Filmen tatsächlich immer…

Technisch ist „Wake Up Dead Man“ tadellos: Tolle Kameraarbeit von Steve Yedlin und ein passender Score von Nathan Johnson, Cousin von Regisseur Rian, der auch die anderen beiden Filme vertonte.

Fazit: Der dritte Teil der „Knives Out“-Reihe ist wie seine Vorgänger unterhaltsam, rasant erzählt, witzig und bietet einen spannenden Mordfall, bei dem man die ganze Zeit miträtseln kann. Besonders der Cast überzeugt und dürfte Krimifans wieder einen neuen Hit liefern!
Rob T.
Rob T.

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3,5
Veröffentlicht am 30. Dezember 2025
Wo ist er da nur hingeraten? Jud Duplenticy (Josh O'Connor) ist ein Priester, und er wird in eine Gemeinde geschickt, in der er aushelfen soll.
Dort bekommt er es auch mit Monsignore Jefferson Wicks (Josh Brolin) zu tun. Er ist ein echtes Ekel, in vielerlei Hinsicht. Jud kann ihn nicht leiden, und auch die Mitglieder des Gemeindevorstandes scheinen missgünstig zu sein, besonders die fromme Martha Delacroix (Glenn Close).
Aber eines Tages findet Jud den Monsignore tot auf dem Boden einer kleinen Kammer.
Die Erschütterung ist groß, und die Ermittlungen beginnen. Detektiv Benoit Blanc (Daniel Craig) erscheint in der Gemeinde und startet mit den Befragungen. Auch Jud ist Teil der Ermittlungen - oder hat er vielleicht selbst den Mord begangen?

Auch wenn es sich um einen weiteren Film aus der "Knives out"-Reihe handelt. Hauptdarsteller ist hier eindeutig Josh O'Connor. Er trägt den Film, er st es, der die Zuschauer in die ganze Handlung einführt. Umso ärgerlicher ist es, dass er scheinbar immer noch keine feste deutsche Synchronstimme hat und die in diesem Film irgendwie nicht so richtig zu ihm passt.
Die Geschichte, dieser Krimi, ist an sich relativ herkömmlich. Wir erleben eine Kirchengemeinde, einen neuen Priester, der sich mit den merkwürdigen Menschen befassen muss und mit dem seltsamen "Alt-Priester", der seine Eigenheiten hat. Und dann der Mord und die Ermittlungen.
Dass es so kurzweilig ist, liegt am wunderbaren Schauspiel-Personal, an den absurden Figuren, und am Ende auch an Daniel Craig, der als Ermittler herrlich distanziert die Gemeinde auseinandernimmt.
Dennoch hätte der Netflix-Film, der ein kurzes Kinofenster hatte, aber insgesamt ein paar Minuten kürzer sein können.
Muskelmann[¥¿!
Muskelmann[¥¿!

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2,5
Veröffentlicht am 26. Dezember 2025
Schlechtester Teil der Reihe. Der Film wirkte billig produziert und das ganze Christentum Them war einfach nur komisch und überzogen. Außerdem hat der Film schlechte Nebenfiguren und ist insgesamt nur ok.
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