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Thomas 702
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2,0
Veröffentlicht am 11. Januar 2026
Finde der erste Teil ist wesentlich besser als dieser hier. Wenn man bedenkt, dass Grönland vom Epizentrum des Einschlags nur ca. 3000 Kilometer weit weg ist, wäre man in einem Grönland - Bunker nicht sicher, dass muss man schon seit dem ersten Teil bemängeln. Ich denke aufgrund der Erdbeben wegen der Bewegung der tektonischen Platten würde in Grönland kein Stein mehr auf dem anderen stehen. Bei dem entstandenen Tsunami wäre Grönland überspült worden, sodass dort kein Bunker mehr intakt geblieben wäre. Nun aber zur Handlung des Movies. spoiler: ]Es geht darum, dass die Familie Garrity nach 5 Jahren im Bunker in Grönland, diesen verlassen muss, weil die Luft nicht mehr sauber ist und ein Erdbeben stattfindet, dass den Bunker teilweise einfallen lässt. Es beginnt die beschwerliche Reise ins gelobte Land. Jegliche gefährliche Situation übersteht die Familie Garrity, da die scheinbar alle Schutzengel für sich beanspruchen können. Man reist also direkt zum Einschlagskrater nach Südfrankreich, bei dem sich ein neugewonnenes Paradies mit sauberer Luft und frisches Wasser gebildet hat. Da das Ganze sich aber erst neu entwickelt hat, müssen die wenigen Menschen die dort ankommen, wieder ganz von vorne anfangen ohne Strom, ohne Häuser und Nahrung. Wie man trotz aller Widrigkeiten bestehen kann wird nicht beantwortet. [ /spoiler]
Letztendlich kann man sagen, der Film taugt für einen Filmabend am Wochenende, aber die vielen Katastrophen, die die Garritys ständig heil überstehen nerven irgendwo schon, da leidet die Glaubhaftigkeit schon sehr darunter. Eine glaubhafte Story geht irgendwie anders, daher nur 2 Sterne für dieses Movie.
"Greenland 2" ist ein anständiger postapokalyptischer Roadtrip, der jedoch oft die Geschichte überstürzt und zu viele Annehmlichkeiten bietet, als dass sich der Einsatz jemals hoch anfühlt. Er liefert mehr als sein Vorgänger aus menschlicher Sicht und bietet teilweise großartigen visuellen Effekten, aber ein langweiliges Drehbuch ohne große Überraschungen. Dennoch versucht Gerard Butler das Publikum zu unterhalten und mit seinem Charisma die Endzeitstory spannend und dramatisch zu gestalten sowie immer wieder neu zu beleben.
Die Fortsetzung von „Greenland“ kopiert den ersten Film erfreulicherweise nicht, sondern befasst sich mit dessen Folgen und der vom Weltuntergang gezeichneten Zeit. Das zumindest eine Weile lang, bevor Gerard Butler und seine Filmfamilie wieder fliehen müssen und dann entsprechend aufbrechen. Sie reisen kreuz und quer durch ein zerstörtes Europa und gelangen in einen Konflikt nach dem anderen. Dabei wirkt es etwas unglaubwürdig, dass gerade die Hauptfiguren es andauernd schaffen, jeder Bedrohung um wenige Sekunden zu entgehen, aber das ist wohl das Normale bei einer derartigen Dramaturgie. Ansonsten kann man wenig klagen: es ist solide, routinierte Action ohne auflockernden Witz der aufgrund der pessimistischen Stimmung keinen Spaß macht, aber solide Unterhaltung liefert.