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Holger Zimmermann
1 Kritiken
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0,5
Veröffentlicht am 25. August 2024
Normalerweise verlasse ich mich sehr auf die Filmstarts Filmkritiken. Aber diesem Film 4 Sterne zu geben? Selten hat mich ein Kinofilm so enttäuscht. Eine äußerst vorhersehbare Handlung, absehbare und konstruierte Schockmomente, fehlende Logik vom Anfang bis zum (unerklärlichen, absurden, und nicht zu Ende gedachten) Finale, schlechte Schauspielleistung und überflüssige und langweilige Dialoge wollten mich schon nach einer halben Stunde den Saal verlassen lassen. Ich blieb dennoch bis zum Ende, bereue aber die verlorene Zeit.
Aus der Grundidee "Vergessen ist ein Geschenk" hätte man vielleicht einen passablen Film machen können... Aber dieser hier ist einfach grottenschlecht umgesetzt. Es ist übrigens das erste Mal, dass meine Meinung so extrem von der offiziellen Filmstarts Kritik abweicht, das enttäuscht mich fast mehr als der langweilige Film.
Eine junge, unscheinbare Kellnerin gelang durch einen Zufall in die Welt der Reichen und Schönen und nimmt an einem Ulraubstrip auf eine ablegene Insel statt. Und während dort die Party läuft und auf alle erdenkliche Arten Spaß gehabt wird, ahnt man dass im Hintergrund was fieses abgeht. Und so enthüllt der Film langsam kleine Hinweise und Unstimmigkeiten, die das unklare Gefühl verstärken. Dies ist dann auch die treibende Kraft des Films: man will schlichtweg wissen, was da im Hintergrund zugeht. Nach der Auflösung dürfte der Film für eine Zweitsichtung wenig Reiz haben. Aber er fährt eine wundervolle Besetzung dabei auf: in den Nebenrollen sind Stars wie Christian Slater, Haley Joel OSment, Simon Rex und Geena Davis dabei, wo ich bei jedem ein nettes Wiedersehensgefühl hatte. Ansonsten funktionierte der Thriller als passables Verwirrspiel mit passender Auflösung, wenngleich nicht jedes Detail den "Logiktest" besteht. Und der finale Twist erschein unklar und ist einer zuviel.
Fazit: Kurzweiliger Thriller mit toller Besetzung - wie man die Lösung findet liegt bei einem selbst.