Rebel Moon - Teil 1: Kind des Feuers
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Gummitod
Gummitod

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3,5
Veröffentlicht am 5. Januar 2024
Also ich war ausnahmsweise mal _positiv_ überrascht! Und kann die schlechte Kritik der Filmstarts-Redaktion (zumindest zum größten Teil) auch so nicht nachvollziehen: Zack Snyder hat z.B. meiner Meinung ganz im Gegenteil richtig tolle Bilder eingefangen. Okay: Mit deutlich mehr Geld wären schon *noch* bessere CGIs möglich gewesen; aber darum geht's doch nicht: Die Bildsprache passt jedenfalls perfekt zur Erzählung und die dadurch erzeugte Stimmung ist das wesentliche. In dem Bauerndorf auf Veldt riecht man beispielswiese förmlich den Schweiß, den Dreck und die Armut der einfachen Leute, wenn die Kamera das Dorfleben in düsteren Sepiatönen einfängt. Und wenn dann die Überblendung auf den Scherenschnitt "Kora mit ihrem Ackergaul beim Umpflügen mit gigantischem Saturn-artigem Mutterplaneten am Himmel in leuchtend orange" die gleichzeitige Schönheit dieses friedlichen Fleckchens Natur einfängt, dann sind das einfach nur Bilder mit Wow-Effekt!

Und ja: "Kind des Feuers" ist eine Art "Starwars in dreckig und brutal" trifft "Marvel-Superhelden haben die Sieben Samurai geguckt". Das könnte sowohl die Starwars-Fangruppe als auch die Superhelden-Freunde beide ein wenig abschrecken: Für erstere ist der Film überbrutal (wundert mich, dass er überhaupt eine Freigabe ab 12 bekommen hat..), für letztere dagegen zu wenig krawallmäßig -und für beide Gruppen alle naslang mit massenhaft "ach, die Szene hat er aus Teil X von Y kopiert" Reminiszenzen gespickt.

Schafft man es aber, sich von diesem Kästchendenken zu befreien (oder ist man jung genug, weder Starwars, die Sieben Samurai oder Matrix je gesehen zu haben..), dann ist dieser Genremix durchaus unterhaltsam. Sofia Boutella spielt die Facetten unserer gleichzeitig toughen und doch verletzlichen Heldin Kora mit Bravour; und Charlie Hunman gibt dem ausgebufften Überlebenskünstler Han-Solo ..äh.. Kai eine sympathische Tiefe, welche den (hier nicht verratenen..) Twist der Geschichte umso heftiger macht.
Die anderen Protagonisten haben zugegebenermaßen noch Luft nach oben: Sie werden einer ums andere quer durch die Galaxis so schnell aufgesammelt wie Supermarkteinkäufe einer gestressten Hausfrau -und man fragt sich unwillkürlich, wo der Film eigentlich seine 135 Minuten Zeit verbringt, denn bei der Tiefenzeichnung dieser seiner anderen Helden (General Titus, Rebellenführer Darrian Bloodaxe, Schwertkämpferin Nemesis, Muskelpaket Tarak und Bauer Gunnar) ist es jedenfalls nicht. Hier hätte Netflix jedenfalls besser daran getan, den Film in zwei Teile aufzuspalten und sich dafür dann mehr Zeit für die Entwicklung seiner Figuren zu nehmen. (Umso gespannter bin ich auf den angekündigten "Directors Cut" mit angeblich über einer Stunde Material mehr).

Wie man es richtig macht, zeigt Snyder dafür bei Kora: Er zeigt uns eine nahbare Heldin, empathisch, traumatisiert, überraschend selbstreflektiert, irgendwo in der Entwicklung zwischen Hoffnungslosigkeit und Führernatur. Snyders Rückblenden aus Koras Leben sind wunderschöne elegische Episoden im verschneiten Park des Königspalastes ebenso wie brutale Kampfsequenzen aus imperialen Schlachtfeldhöllen in (immer noch schön anzusehender) Matrix-Zeitlupe.
Umgekehrt ist der Bösewicht Atticus Noble deutlich zu platt geraten: Ein sadistischer Nazischerge, dessen Hauptbeschäftigung anscheinend nur darin besteht, seine Opfer mit einem Gehstock zu Brei zu prügeln? Ein bisschen mehr Realismus (und ein bisschen weniger in Zeitlupe zelebrierte Gewalt..) hätte es denn doch sein dürfen.

Überhaupt wird (zu) viel gekämpft in "Kind des Feuers": Das geht nämlich eindeutig zu Lasten der Handlung. Wenn aber denn mal gesprochen wird in dem Film, dann variieren die Texte zwischen gnadenlos dämlich und fast schon poetisch brillant -aber mehr als einen Querdaumen verdient sich der Film hier nicht.

Machmal blitzt Snyders Genie dann aber doch auf: Die Szene mit dem deprimierten Androiden Jimmy und dem ihn tröstenden Dorfmädchen ist schlichtweg fantastisch (und die spätere Konsequenz im Film daraus ebenso) -so gut kann und könnte Kino jenseits von stupider Ballerei und Haudrauf-Orgien eben auch sein, Stichwort "Nebenhandlung"..! Schade nur, dass es nicht deutlich mehr so Momente in dem Film gibt. Und, wie Björn Becher in seiner Kritik schon ausgeführt hat: Schade um die Schnittorgien, denn man merkt einfach zu oft, dass da eine Stunde an Filmmaterial fehlt.

Fazit: Überraschend unterhaltsames Popcorn-Kino mit einer starken Hauptfigur, das Lust macht sowohl auf die nächsten Teile als auch den "Directors Cut" dieses ersten Teils. Abzüge gibt es für die vielen in der 135min-Fassung rausgeschnittenen Handlungsstränge und die unnötige Brutalität; Pluspunkte für die wunderschöne stimmungsvolle Kameraarbeit.
Sven Gross
Sven Gross

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5,0
Veröffentlicht am 5. Januar 2024
Definitiv in der Richtung das Beste seit "Rückkehr der Jedi Ritter" das ich gesehen habe. Tolle Story, Spannung und nicht nur Special Effects
Michael Rath
Michael Rath

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4,0
Veröffentlicht am 3. Januar 2024
Um den Film zusammenzufassen: Die Nazis wollen die Ernte der WIkinger (Storyline "Das große Krabbeln"). Ray (Rouge One) rebbeliert, finden den General im Film "Gladiator", trift u.a. auf Chen die auch einen Mandaloriensatz fallen lässt, den Greif von HarryPotter und schließt sich mit den Groundern von "The 100" zusammen um das Imperium zu besiegen. spoiler: Dessen General kommt um, wird Matrix-like angestöpselt wird, Resident Evil-like in eine Fruchtblase gesteckt und nun wieder da ist. Der Film/Story/Kämpfe sind gut, die CGI ok, die tausend geklauten Ideen ist hier der Unterhaltungswert ,noch besser wie bei "Pute von Panem" und "Fantastic Movie" denen es an einer Story fehlt.
Gag
Gag

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4,5
Veröffentlicht am 31. Dezember 2023
Ich verstehe nicht, wieso Snyder zeitgleich soviel Liebe und Verachtung zu Teil wird. Sein Stil ist anders, dennoch genial.
Natürlich ist Rebel Moon kein Meisterwerk, wie Star Wars, aber wieso der Vergleich?
Ich lese viel Fantasy und in den meisten Büchern finden sich Parallelen.
Rebel Moon ist ein sehr guter erster Teil und ich freue mich auf mehr
Callizto
Callizto

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1,5
Veröffentlicht am 29. Dezember 2023
Naja den zweiten Teil kann man sich sparen.
Die Handlung ist dünn und reicht vielleicht für eine TV Serie die man sich mal angucken kann aber nicht muss.
Da hat der Herr Superregisseur wohl keine Lust gehabt...ziemlich enttäuschend wenn man bedenkt wer den Film gedreht hat...
Tomi K
Tomi K

4 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 29. Dezember 2023
Ein Typischer Zak Snyder Film. Er ist so schlecht das ich mir nicht die mühe mache nachzusehen wie sein Name geschrieben wird. Er sollte dringen an die Filmschule zurück. Schreiben kann er gar nicht.
Skunkdevil
Skunkdevil

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1,0
Veröffentlicht am 28. Dezember 2023
Ein Stern, ein Wort: Überfüssig! Keine eigene Idee, ausgelutschte Story, schwache Charaktere, enttäuschende Effekte. Nichts an diesem uninspirierten Machwerk macht Spaß, an den zweiten Teil werde ich keine weitere Zeit verschwenden.
Davki90
Davki90

49 Follower 341 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 28. Dezember 2023
Ein weiterer Versuch, ein "Star Wars" Film im Geiste zu machen. Leider ging es schief, die Handlung ist wirr und die Charaktere blass. Zack Snyder hat seinen Zenit wohl leider überschritten. Schade, denn das Konzept wäre eigentlich interessant gewesen. Bin gespannt, wie sie den zweiten Teil noch retten wollen, der ja schon nächstes Jahr auf Netflix laufen soll.
Siegfried Zwetsch
Siegfried Zwetsch

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5,0
Veröffentlicht am 27. Dezember 2023
Sehr gut gemacht.Warte auf den 2.Teil
Der richtige Film für Star wars Fans
Kann ich nur empfehlen ! ! !
Oliver Kaiser
Oliver Kaiser

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1,5
Veröffentlicht am 27. Dezember 2023
Richtig schlecht! Miese Farbdarstellungen, total Zusammengewürfelte und Fremdentliehene Handlungslinien und Sets (alleine die Kneipe am Anfang ist ja fast eine Kopie der Cantina auf Mos Isley).
Zwischen den Protagonisten gibt es keinerlei Verbindungen, es wirkt eher wie zig Minigeschichten, die unter einem Filmtitel zusammengefasst wurden.
Habe nach der Hälfte abgebrochen und das mache ich nur sehr selten, aber es war unerträglich schlecht und langweilig ☹️.
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