Oppenheimer
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4,2
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Nicole N
Nicole N

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4,0
Veröffentlicht am 23. Oktober 2023
Tres fort - parfois un peu de manque de dynamique. A voir et en effet avec plaisir "ensemble" avec Barbie
Clara
Clara

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5,0
Veröffentlicht am 14. Oktober 2023
Die Sache bei Christopher Nolan Filmen ist die: Persönlich kann ich sie erst fair bewerten, wenn ich sie mindestens zweimal gesehen habe. Das ist bei Oppenheimer noch nicht der Fall - diese Rezension ist deshalb eher ein erster Eindruck.
Obwohl (oder gerade weil) ich nicht behaupten kann, alles verstanden zu haben, war ich seit dem Kinobesuch immer wieder in Gedanken bei dem Film und bin überrascht, wie unterschiedlich er von den Menschen aufgenommen wird.

Mit seinen drei Stunden Laufzeit ist Oppenheimer sicherlich nicht für jeden; aber es passiert so viel, dass die Zeit wie im Flug vergeht. Allerdings wird auch immer komplette Aufmerksamkeit gefordert. Die nicht lineare Erzählweise, für die Nolan bekannt ist, findet sich auch hier - dennoch ist der Film leichter zugänglich als frühere Nolan-Blockbuster, in denen komplexe Science-Fiction-Konzepte erklärt werden müssen.
Ohne physikalische und politische Kenntnisse der Zeit kann man einige Gespräche nicht vollständig erfassen, aber an konkreter Wissenschaft hört man auch nicht allzu viel. Meinem Eindruck nach setzt Nolan zwar ein allgemeines Interesse sowie volle Aufmerksamkeit voraus, jedoch keine umfangreichen Geschichtskenntnisse. Es ist empfehlenswert, sich vor- oder nachher über die realen Hintergründe zu belesen, aber nicht notwendig, um den Film genießen zu können.
Wobei "genießen" es nicht ganz trifft - obgleich man gut unterhalten wird und bei dem ein oder anderen sarkastischen Wortwechsel auch lachen kann.

Insgesamt ist es aber ein sehr ernster Film, der nur so vor Spannung pulsiert und in einigen zentralen Szenen besonders mitreißt. Persönlich war ich fast erleichtert, dass Oppenheimer weniger horrorhafte Bilder zeigt als befürchtet - beispielsweise sind keine Opfer des Atombombenabwurfs zu sehen, es wird nur darüber gesprochen. Aufgrund der Themen würde ich es trotzdem erst ab etwa fünfzehn bis sechzehn Jahren empfehlen. In der ersten Hälfte des Films gibt es - höchst nolan-untypisch - auch Nacktheit und Sex, aber es ist nicht allzu explizit.

Es muss aber gesagt werden, dass ein Großteil des Films aus gut gekleideten Männern besteht, die in einem Raum sitzen und sich unterhalten. Nichtsdestotrotz schafft es Nolan, einen packenden Thriller zu inszenieren, der von einem überragenden Cast getragen wird.
Cillian Murphy und Robert Downey Jr. wurden bereits (zu Recht!) von vielen Kritikern gelobt, aber auch Matt Damon und Emily Blunt haben mich sehr beeindruckt. Cillian Murphy bekommt hier endlich, was er verdient: Eine Hauptrolle in einem Nolan-Film.

Besonders hervorheben muss ich auch das Sounddesign. Es ist - in Ermangelung eines besseren Wortes - bombastisch. Die Kombination von Musik und Geräuschen ist meisterhaft und zieht den Zuschauer noch mehr in die Atmosphäre dieser Geschichte. Auch visuell ist Oppenheimer wirklich herausragend, aber von Christopher Nolan ist man auch nichts anderes gewöhnt. Besonders beeindruckend (und ohne CGI) dargestellt sind die Explosionen und die Visionen Oppenheimers. Etwas Vergleichbares habe ich noch in keinem Film gesehen.

Die historische Akkuratesse kann ich als Mensch ohne außergewöhnliche Geschichtskenntnisse allerdings nicht beurteilen.

Der Film wird seinem Titel in jedem Fall gerecht; alles dreht sich um Oppenheimer und vor allem seine moralischen Konflikte sowie Beziehungen. Da verwundert es nicht, dass die anderen Figuren etwas auf der Strecke bleiben. Das ist zuweilen etwas schade, da diese wenig in Erinnerung bleiben, obwohl sie mehr Potential hätten. Es tauchen sehr viele Nebencharaktere auf, oft von bekannten Schauspielern verkörpert, bei denen man auch schnell mal durcheinanderkommt. Vor allem bei Florence Pughs Jean Tatlock hätte ich mir noch mehr Charakter gewünscht. Emily Blunt als Kitty Oppenheimer bleibt ebenfalls eher im Hintergrund, hat aber gegen Ende doch noch starke Momente.
Aber um ehrlich zu sein - von diesen Dingen abgesehen fällt es mir schwer, überhaupt Kritikpunkte zu finden.

Das Ende wirft, wie auch andere Nolan-Filme zuvor, große Fragen für Diskussionen auf. Es entlässt den Zuschauer mit der eindringlichsten Vision des ganzen Films und nimmt indirekt Bezug zur heutigen Weltlage.

Wenn man sich darauf einlässt, erlebt man diesen Film als einen fesselnden Einblick in J. Robert Oppenheimers Leben, der einen durch spannungsgeladene und teils spektakuläre Szenen mitreißt. In anderen Worten: Ich kann diesen Film nur empfehlen. Am besten im Kino.
JepGambardella
JepGambardella

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5,0
Veröffentlicht am 22. September 2023
Grandioser Film, spannend und klug erzählt. Bilderrausch mit oppulenten Ton. Trotz der Länge zu jedem Zeitpunkt unterhaltsam, selbst als nach 2 Stunden und der Explosion der ersten Bombe der Film noch mal Fahrt aufnehmen muss. Fantastische Darstellerriege - vermutlich der beste Cast aller Zeiten.
User Nr. 2
User Nr. 2

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2,5
Veröffentlicht am 18. September 2023
Diesen Film hätte es nicht gebraucht.

Ich bin ein Fan von Christopher Nolan, bin aber auch nicht mit allen seinen Werken total einverstanden. Inception, Tennet, Interstellar fand ich handwerklich top, inhaltlich naja. Man hat da manchmal das Gefühl nicht richtig abgeholt- oder einfach überfordert zu werden.

Dieses Thema ist interessant, der deutlich bessere Film hierzu ist aber "die Schattenmacher" aus den 80ern. Nolan verkompliziert die Geschichte ohne etwas neuen zu bringen. Das ist kein Actionfilm, das ist keine Biographie - was ist es eigentlich. Das habe ich mich nach 3 Stunden gefragt. Ein Film, den ich mir im Gegensatz zu anderen Nolan Filmen nicht 2 mal ansehen würde. Hätte Michael Caine mal mitgespielt........
Elly W
Elly W

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3,0
Veröffentlicht am 10. September 2023
Heute gesehen, enttäuscht aber neugierig geworden.
Ein viel zu schneller Film. Vielleicht wären 2 Teile besser gewesen.
Viele lautstarke Toneffekte, die unnötig waren bei so einem ernsten Thema. Viel zu schnelle Dialoge, denen man tlw. nicht folgen konnte. Nach 2 h Dramaspiel hatten meine Begleiter und ich genug Film geschaut und der Wunsch das Kino zu verlassen wurde immer stärker. Allerdings wurde die dritte Stunde des Films interessanter, sodass wir bis zum Ende ausholten.
Die Besetzung der Hauptfigur Oppenheimer fand ich nicht so geglückt. Generell fand ich die Darstellung des Protagonisten nicht optimal.
Mir kam es so vor, dass jedes Detail irgendwie untergebracht werden musste um das komplexe Thema zu veranschaulichen. Es hätte gut ein Mehrteiler werden können. Aber für einen Film kann ich den Besuch in einem Kino nicht empfehlen. Die Story ist auf jeden Fall sehr interessant.
NikkoYatt
NikkoYatt

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1,5
Veröffentlicht am 9. September 2023
Zu lang der film..................................................................................................................................................................
Frank Von Murnau
Frank Von Murnau

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4,5
Veröffentlicht am 4. September 2023
Grandioser Film, über den man noch lange nachdenken muss. Einzig die wilden Schnitte waren mir etwas zuviel. Werde ihn mir auf jeden Fall nochmal anschauen und es war bisher immer bei Nolan Filmen so, dass sie bei der Zweitsichtung nochmal besser sind
Iwan Lebsack
Iwan Lebsack

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5,0
Veröffentlicht am 27. August 2023
Fantastisch!
Nolan mal wieder Hervorragend! Ein Film, eine Geschichte die einen ins Staunen versetzt und zum nachdenken anregt. Gänsehaut pur! 180min pures Kinovergnügen. Danke Mr. Nolan, dass wir sowas im Kino erleben dürfen.

P.S. so habe ich Josh Hartnett noch nicht erlebt
Davki90
Davki90

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3,0
Veröffentlicht am 27. August 2023
BARBENHEIMER 2: Christopher Nolan, gehört wohl zu den Besten Filmemacher unserer Zeit, zumindest, wenn es nach mir ginge. Bin immer riesig gespannt, wenn ein neuer Film ins Kino kommt. Bei dem hier, aber ehrlich gesagt nicht so. Das Thema interessiert mich zu wenig. Es könnte in Zeiten von neuen Bedrohungen durch Atombomben nicht aktueller sein. Die Biografie, des Erfinders der Atombombe. Der Streifen ist extrem wissenschaftlich, man muss bei der Sache sein. das ist auch ein Punkt, der mich gestört hat. Extrem toll gemacht und inzensiert ist er auch, das ist man ja von Nolan gewohnt. Vollgepackt mit Stars, unfassbar, wer da alles mitmacht. Ist schlicht und einfach der Wahnsinn. Der Wahnsinn ist dieser Streifen wohl auch für Wissenschaftler und für Leute, die sich für Wissenschaft interessieren. Ich finde ihn zusammen mit "Batman Begins", der schwächste Film von Christopher Nolan. Mit Frauenrollen kann er leider immer noch nicht umgehen, was ich sehr schade finde. Bin aber jetzt schon gespannt, was er als nächstes dreht. Hoffentlich was in die Richtung von "Tenet" oder "Inception". Vielleicht dreht er ja doch noch einen Bond Film, man kann gespannt sein.
Stefan Hofstädter
Stefan Hofstädter

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4,0
Veröffentlicht am 27. August 2023
Living next Door to Alice, Alice? Who the fuck is Alice? Ähem, nein ok es ist Oppenheimer, who…. Ja gut erklärt folgt im Text.

100 Millionen US $ Budget, eine gute Idee von Nolan, ja der ist ja ein Film Virtuose sondergleichen und die Lebensgeschichte in einem 3StundenFilm verpackt, ja sowas gab es lange noch nicht. Was kam raus? Die bescheidenen 493 Crew Mitglieder, bei manchen Filmen sind es 2.000 Leute und mehr, die 130 Darsteller, ja das ist viel, haben in Amerika 294 Mille eingespielt, also der Film und weltweit kommt der Film bald auf knapp 730 Millionen US $ Einspielergebnis, wieso? Weil er gut ist und sicher kriegt der Film einige Oscars nächstes Jahr, hoffentlich.

Wer dieser Alice, ähem, Oppenheimer, der von 1904 – 1967 lebte:

Ganz einfach erklärt, er war Techniker, nein noch besser, er war theoretischer Physiker und das ein sehr guter. Er war auch Leiter des Manhattan-Projekts, das Projekt, das dazu führte, dass im August 1945, 2 Atombomben abgeworfen wurden. Als er aber sah was am 6. August und am 9. August passiert ist, hat er das streng verurteilt und war sich eigentlich nicht mehr sicher, ob er das richtige erfunden hat, der Vater der Atombombe.
In der 1946 neu gegründeten Atomenergiebehörde der Vereinigten Staaten hat er als Leiter mitgearbeitet, die dann bis 1974 eigentlich dafür bestand die Nuklearwaffen und deren Wirkungsgrad zu untersuchen. Was ist jetzt 2023? Russland mit seinen 5.889 und Amerika mit seinen 5.244 Atomwaffen und es werden immer noch welche produziert, China mit 410 oder so das ist eh wenig, ja man schätzt das man weltweit fast 12.600 Atomwaffen hat oder so, und mit denen könnte man die Erde 150 x zerstören.

Damals gab es sogar Pläne nach dem Krieg und noch später bei der Nato wie man Russland mit tausenden Bomben und einigen Atombomben auslöschen kann, das muss man sich mal vorstellen. Robert Oppenheimer war immer gerne gesehen in der Regierung hat er doch so viel für die USA gemacht doch am 29.1.1954 tief, während der McCarthy-Ära, es war der kalte Krieg hat man ihm alle Sicherheitsbestimmungen entzogen. Naja wenn man nicht der Meinung wie der Chef ist, allerdings um 2000 irgendwas wurde das wieder aufgehoben, also eigentlich 2022, von Jennifer Granholm, Ministerin für Energie der Vereinigten Staaten.

Präsident Johnson hat ihm sogar den Enrico-Fermi-Preis verliehen, für Leute, die sich besonders um Kernenergie verdient haben, und was mich wundert, wieso hat sich Oppenheimer nie für Nagasaki und Hiroshima entschuldigt, wenn er so viele Schuldgefühle hatte?

Ja die Biografie dieser Film ist wirklich gut und ich finde 3 Stunden sind nicht zu viel für diese Lebensgeschichte, wer sich halt interessiert man könnte sogar eine Serie aus der Story machen.

Wäre damals Max Born nicht auf ihn aufmerksam gewesen, den haben ja die Nazis auch verfolgt und er wurde dann Engländer, er hat ein Auge gehabt, auf Oppenheimer, weil der in Quantenmechanik sich so gut auskannte und viele Sachen besser verstand als andere. Und wäre er nicht in Göttingen auf die Uni gegangen und hätte nicht Niels Bohr und Werner Heisenberg kennengelernt, der eine hat die Struktur der Atome mehr oder weniger entdeckt, der andere die Quantenmechanik mehr oder weniger ja dann wäre er nicht so berühmt gewesen, hätte er die tödlichste Waffe der Welt nicht entdeckt, an der noch heute Leute an Krebs sterben die damals die Atombomben Abwürfe überlebt haben als Kind, und ja deren Nachkommen.

Wenn man denkt wie gefährlich das ist, 30 Km rund um Tschernobyl ist alles noch Tausende Jahre lange verstrahlt, man kann sich das gar nicht vorstellen und damals haben die Amis Versuche gemacht wo sie in kurzer Entfernung davorgestanden, haben, als gäbe es keine Radioaktive Verstrahlung.

Ich muss gestehen es ist übrigens sehr schwierig so einen komplexen sehr dialoglastigen Film als Kritik oder als Schmankerl zu präsentieren. Ich wechsle mal zu Handlung.

Die Handlung:

Anders als der Film „Die Schattenmacher“ was damals auch ein bisschen ein langweiliger Film war setzt dieser Film hie voll auf Biografie.

Der Film erzählt die Geschichte von Robert Oppenheimer, dem wissenschaftlichen Leiter des Manhattan-Projekts zur Entwicklung der ersten Atombombe.

Im Cavendish-Laboratorium, dem Institut für Physik an der englischen Elite-Universität Cambridge, erhält der junge Physiker Robert Oppenheimer – trotz seines brillanten Verstandes eher belächelt als bewundert – von Gastprofessor Niels Bohr den Ratschlag, nach Göttingen zu gehen. Dort macht er Bekanntschaft mit Werner Heisenberg, einem der bedeutendsten Physiker des 20. Jahrhunderts. Einige Jahre später kehrt Robert Oppenheimer in die Vereinigten Staaten zurück und lehrt an der University of California. Während dieser Zeit lernt er u. a. den Nobelpreisträger Ernest Lawrence, seine spätere Ehefrau, die Biologin Kitty Harrison und Jean Tatlock kennen, mit der er eine romantische Beziehung beginnt.

Während des Zweiten Weltkriegs (1939–1945) wird Oppenheimer von US-General Leslie R. Groves, dem militärischen Projektleiter für das Manhattan-Projekt, kontaktiert. Oppenheimer einigt sich mit Groves darauf, dass im US-Bundesstaat New Mexico die abgesicherte Stadt Los Alamos errichtet wird, in der die besten Wissenschaftler der Vereinigten Staaten konzentriert an der Entwicklung einer Atombombe arbeiten sollen.
Rekrutiert werden für das Manhattan-Projekt unter anderem Kenneth Bainbridge, Richard Feynman, George Kistiakowsky, Edward Teller und Oppenheimers langjähriger Freund Isidor Isaac Rabi. Später können auch Ernest Lawrence und Niels Bohr für das Projekt gewonnen werden. Oppenheimers Bitte, seinen Bruder Frank in das Manhattan-Projekt einzubinden, wird vom Militär wiederholt abgewiesen. Kurz vor der Fertigstellung der Atombombe reist Frank Oppenheimer schließlich doch an und unterstützt seinen Bruder bei den letzten Vorbereitungen.

Am 8. Mai 1945 endet in Europa der Zweite Weltkrieg mit der Kapitulation Nazi-Deutschlands. Mehrere der an der Entwicklung der Atombombe beteiligten Wissenschaftler zweifeln nun an der Notwendigkeit der Entwicklung der Bombe. Dennoch gelingt die Fertigstellung; der Trinity-Test wird erfolgreich durchgeführt. Wenig später verkündet Präsident Harry S. Truman die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki sowie die Kapitulation Japans.

In den Jahren danach verliert Oppenheimer im Zuge der Aufdeckung von Klaus Fuchs als Spion für die Sowjetunion, der Aussage ehemaliger Mitarbeiter wie Teller gegen ihn sowie der Verdächtigung, selbst ein Kommunist und Spion zu sein, mehr und mehr an Einfluss sowie seine Reputation. Überdies wird ihm von einem für diese Angelegenheit gebildeten Ausschuss eine neue Sicherheitsfreigabe verweigert. Allerdings erhält er schließlich von Präsident Lyndon B. Johnson den Enrico-Fermi-Preis und wird somit wieder teils politisch rehabilitiert.

Wie der ehemalige Leiter der Atomenergiekommission Lewis Strauss später einem Mitarbeiter erklärt, habe Oppenheimer ihn in einer Sitzung indirekt der Lächerlichkeit preisgegeben und ihn bei Albert Einstein schlecht geredet. Und vieles wird denen zum Verhängnis die falsch denken.

Wenn ich mir so den Cast vom Film ansehen komm ich nur ins Staunen.

Cilian Murphy, der 1976 geborene Ire, der mit der hübschen Künstlerin Yvonne McGuinness verheiratet und hat zwei Söhne hat wie im Film auch als Oppenheimer, ist ja schon lange kein Unbekannter, ich aber würde sagen, dass er auf alle Fälle Oscarreif spielt. Das Ende von Oppenheimer wo er Krebskrank wurde, weil er ein Raucher war und die Zigaretten wohl damals weder mit Horrorbildern gespickt waren noch mit Sicherheitsfilter oder was weiß ich haben ihm wohl das Zeitliche Segnen lassen etwas früher im Jahr 1967. Ich muss sagen man merkt direkt schon die Zerrissenheit und überhaupt als er mit den Gewissensbissen anfängt, die Musikuntermalung zu seiner Gefühlslage, lassen etwas tiefer ins Gemüt des Fast Philanthropen und Phlegmatiker blicken, so kam er im Film für mich rüber, mehr als andere Darsteller. Ich finde er hat seine Sache gut gemacht, er wirkt auch glaubwürdig und man nimmt ihm die Rolle ab, die sehr schwierig ist, muss ich mir vorstellen, die auf seinen Schultern lastet und ich finde er hat das gut gemacht.

Die 1983 geborene Emily Blunt die wirklich gut als alte Frau passt, das ist man von der britischen Schönheit gar nicht gewohnt, die damals als Black Widow hätte spielen sollen, ist in dem Film von ihrem komödiantischem Talent weit entfernt und mimt die Rolle der Kitty, seiner Frau, die anfangs eine uneheliche Beziehung, ein Fremdgehen praktiziert, was im Film wie viele Liebeszenen GOTT sei Dank nicht umgesetzt wurde, auf alle Fälle nicht zu stark, sie spielt hier eine gebrochene zerbrochene aber stets aufstehende und für ihren Mann trotz Widrigkeiten und Affäre einstehende gute Ehefrau, auch wenn sie wie man sieht unfähig ist sich um ein Kind zu kümmern, eine Szene die ich auch für die damalige Zeit arg finde aber sie passt. Sie ist eine gute Darstellerin und auch ihr nimmt man die Rolle als gedemütigte oder einfach nur als Hausfrau ab, man sieht auch nicht viel von ihr da der Film auf Oppenheimer sehr zugeschnitten ist.

Der Immerhin 1970 geborene älter wirkende Matt Damon, dessen Busenkumpel Ben Affleck wie er auch sehr eine gute Karriere machte, hat sich von seinem Action- Übertriebenheits-Gehabe sehr abgetrennt und spielt hier sogar eine höhere Schauspielerische Leistung als man von ihm gewohnt ist, aber auch hier nur kurz zu sehen was eh gut ist, sonst wäre der Film 5 Stunden lange gewesen, und die Rolle als Leslie, ja die hat er gut verkörpert. Der 1896 – 1970 lebende Leslie R. Groves, Lieutenant General der US Army und militärischer Leiter der Entwicklung der ersten Atombombe im sogenannten Manhattan-Projekt ist hier im Film glücklicherweise so dargestellt worden wie die Geschichtsbücher ihn in dieser Epoche des Kalten Krieges eigentlich beschrieben haben und das ist was den Film auszeichnet, seine große Authentizität. Erst 1962 dank seiner Veröffentlichung, die er schrieb, hat die Welt von dem ganzen Hintergrund erfahren, ja und er war auch in echt einer der sich sehr durchsetzen kann gegen jede andere Art von Menschlichen Ungemach.

Der 1965 geborene Lieblingsschauspieler von mir, ROBERT Downey Jr. Mit Maske, was für ein herrlicher Darsteller spielt den Bösewicht Lewis Strauss. Der 1896 – 1974 lebende Lewis hat ja 1952 dafür gesorgt, dass die Wasserstoffbombe Mike mit 10 Megatonnen oder so, gebaut wird. Gezündet wurde sie im Eniwetok Atoll was über 40 Inseln besitzt und 4.400 Km südlich von Hawaii liegt. Als er 1946 von Präsidenten Harry S. Truman wurde Strauss 1946 in die United States Atomic Energy Commission (USAEC) berufen wurde hat er als Schuhgroßhändler 1 Million US $ jährlich verdient und nun verzichtet er auf sehr viel Geld. Dieses Subjekt war dafür verantwortlich das er Truman überredet hat eine Wasserstoffbombe zu bauen die noch schlimmer war, denn es kann ja sein, dass die Russen angreifen. Übrigens in der Antarktis ist ein Gletscher nach ihm benannt und im Film, was sonst, spielt Downey sehr galant und gut gelaunt die Rolle des Lewis, und man nimmt ihm das alles ab und ich bin froh das muss ich schon sagen, dass nicht mehr auf seine Hintergründe eingegangen wurde oft, weil der Film sehr dialoglastig war was ich nicht so gerne hatte.

Die 1996 geborene Schauspielerin Florence Pugh spielt das Liebelei Mädchen von Oppenheimer, die von 1914-1944 lebte, Die Arme litt an Depressionen wie viele leider, und war ein überzeugtes Mitglied der Kommunistischen Partei der Vereinigten Staaten von Amerika und arbeitete als Reporterin und Autorin für die Parteizeitung Western Worker. Nichts hat ihr geholfen eigentlich im Leben, und man merkt das im Film leider nur zu kurz was für eine Krankheit die Person hatte, ja ihre Rolle kam etwas kurz hätte aber im Film nicht gut gepasst, wenn sie dauernd sagt sie mag keine Blumen ist das leider ohne Erklärung geblieben, bis auf ein bisschen nackte Haut sah man nicht viel aber ihre Rolle hat sich gut in das ganze eingefügt.

Nun kommt der 1978 geborene Amerikaner Josh Hartnett den man oft aus Filmen seiner Jugendzeit kannte, ein Hübscher Kerl, der hier eigentlich auch hübsch ist, aber eine eher intellektuelle Rolle spielt. Ernest Lawrence, 1901-1958, spielt eben den US-amerikanischer Atomphysiker und Nobelpreisträger und man hört das auch im Film das er eben 1929 das Zyklotron erfand, eine sehr kurze Bemerkung die man leider vergisst, dieser Apparat dient dazu Elektronen zu beschießen, und dieser Apparat war dann auch 1941 dafür verantwortlich die Atomaren Mesonen zu erzeugen, die sehr instabil sind im Atombereich was im Film nicht vorkommt aber umso verständlicher dann ist es, dass Oppenheimer ihn in sein Projekt nahm. Die kurzen paar Auftritte, hat man von ihm nicht so sehr im Gedächtnis aber wie alle Schauspieler im Film ist auch dieser hier sehr glaubhaft umgesetzt. Erst nach dem 2. Weltkrieg und gegen 1958 hat er sich gegen den Atomstopp eingesetzt und verloren.

Casey Affleck, der Bruder von Ben, 1901-1995 lebend, spielt hier als 1975 geborener Schauspieler die Rolle von Boris Pash eben, der im Film wie in echt für die Untersuchung von möglichen Sicherheitslücken war, ja und er ist auch Teil von etwas größerem wie einige andere Personen im Film, gearbeitet hat er damals an der Kalifornischen Uni, Lawrence Berkeley National Laboratory und er war dafür verantwortlich mit unorthodoxen Methoden Leute aufzugreifen die vielleicht mit den Sowjets zusammenarbeiten, viel sieht man nicht im Film, bewerten kann ich gerade wenig, aber ich muss sagen ja wie jeder hat er glaubhaft gespielt. Er wusste davon dass der Freund von Oppenheimer, Literaturprofessor Haakon Chevalier, eben ROBERT frug, weil sein Freund George Eltenton, den auch ROBERT kannte, ihm anbot den Sowjets was von Manhattan zu erzählen, ja klar früher waren viele Kommunisten jetzt nicht mehr. Er hat damals mit Leslie Groves den Oppenheimer so unter Druck gesetzt das er von seinem Literaten Freund erzählte. Unter McArthur war er Leiter für Beziehungen in Tokio auf internationaler Ebene, die Stadt, die ja die Amis ursprünglich bombardieren wollten. Er blieb dem US-Verteidigungsministerium treu.

Der Amerikaner Rami Malek mit ägyptischen Vorfahren spielte im Film L. Hill, ja der als Verteidiger in einem Ausschuss gewesen ist, ihn hätte ich gerne mehr gesehen, weil er eine interessante Rolle hatte, von dem wenige was er auftauchte, muss ich sagen ja er hat mit seiner rauchigen Stimme sehr gut gepasst ins Geschehen.

1960 kam Meister Schauspieler Kenneth Brannagh zur Welt, Engländer, ich mag den Typen und er spielt Niels Bohr. Ja der hatte was am Kasten. Der Däne der von 1885 – 1962 lebte, stellte ja das 1. Atommodell dar, dass Quantenmechanik beinhaltet hat, keine Ahnung was das bedeutet, habe ich nehme Kenneth alle Rollen ab, wieso? Weil e glaubhaft spielt und sogar Dialekt hat in der deutschen Synchro. Er war damals im dänischen Widerstand unter den Nazis und er landete später in Amerika, im Film spielt er ein paar kurze Szenen, weil eben der sehr dialoglastige, sagte ich das schon? – Film auf Oppenheimer dauernd projiziert war. Er hatte die Eier der UNO dann 1950 einen offenen Brief gegen Atommacht zu schreiben, wer sich nicht darangehalten hat? Die Amis richtig und im Film ja er passt einfach, im Film sind so viele Kaliber guter Darsteller zu sehen, eigentlich alle und alle spielen gut ja und einige erkannte ich gar nicht.

Matthew Modine, Alden Ehrenreich, und Matthias Schweighöfer spielen mit ist aber zu klein, um das zu erwähnen.

Wenn man sich denkt was der Film für einen Aufwand betrieben hat, dass sogar Kodak eine eigene Kamera entwickelt, hat das man die Bilder in SW ins Imax Kino bringen kann, und was ich nicht verstehe, wieso hat der Regisseur das überhaupt wollen? Auf normaler Leinwand funktioniert der Film sehr gut. Damon wusste nichts aber Nolan als Regisseur rief ihn wirklich an und er hat seiner Frau freudig versprochen im Film mitzuspielen, und ich muss sagen Nolan hat ein Handlich für Schauspieler, er hat sich viele einzeln ausgesucht.

Wie halt immer bei Nolan Filmen der gegen CGI Technik ist, musste auch die Explosion der Trinity Bombe klar wirken, also was macht Nolan? Er veranstaltet mehrere Explosionen mit einer Mischung aus Benzin, Propan, Aluminium und Magnesium unter Beteiligung großer Miniaturen durchgeführt. Diese wurden mit hoher Geschwindigkeit aus mehreren Blickwinkeln gefilmt und dann mit digitalen Effekten überlagert, um die ikonische „Pilzwolke“ zu erzeugen.

Übrigens wer aufpasst, im Film ist kein Musikstück mit Schlagzeug zu hören, weil der Regisseur und sein Komponist der Meinung waren das passt nicht. Nolan hat den Film so echt gemacht, dass Leute die was machen oder ein Instrument spielen, die dort spazieren gehen oder was weiß ich wirklich in der Realität so gewesen sind, also der Film ist historisch unglaublich genau, da kann sich wer anderer was davon abschneiden als Regisseur. Ja ist ein arger Film gewesen, übrigens die Filmrolle ist 17,7 Km lange und hat 256 Kg oder so. und dank Kodak der Erste Film ist SW Szenen die in 65 mm Imax zu sehen sind, und 3 Stunden ist er lange, weil er seinen „Interstellar“ Film überbieten wollte von der Länge her. Übrigens, Auf den Küchenvorhängen von Oppenheimer sind Gingkobaumblätter angebracht. Eine Gruppe von Ginkgobäumen hat es bekanntermaßen geschafft, die Bombenanschläge auf Hiroshima zu überleben., und wenn man das von heutiger Sicht betrachtet ich dachte mir und las das auch, ich schäme mich fremd für Amerika, für ein Land wo Leute hungern und wo man 900 Milliarden US $ für das Waffenbudget ausgibt, schrecklich.

Ich frage mich was wäre, wenn Sam Mendes der sich davon verabschiedete das Skript geschrieben hätte und den Film gemacht hätte, was daraus kam. Nun dieser Film ist nichts für Leute, die kein Sitzfleisch haben, die Zeit vergeht meiner Meinung nach nicht so schnell da so viel geredet wird über die Sünden von Oppenheimer, auch wenn sie für Politologen oder Dialogbegeisterte Menschen interessant sind, für mich nicht, ja ist halt so, und ich wäre dafür, dass man vom Film 1 Stunde streichen würde, aber andererseits ist der Film so ein Meisterwerk an sich das es einfach schwer ist darüber zu entscheiden. Alle spielen super, die Geschichte ist historisch nur das ganze mit Politik damit kann ich nichts anfangen. Bei seinem 17. Film samt Kurzfilmen muss ich sagen, dass er wirklich gut inszenieren kann der Nolan, und er ist ein guter Regisseur, aber wieso hat er sich nicht ein anderes Thema ausgesucht?

Was kann man nun über den Film sagen? Nun ich weiß nicht, ich finde er ist grandios gemacht gespielt inszeniert alles vom feinsten aber das ganze Gerede war mir zu viel, also ich würde sagen alles an dem Film kann man objektiv sagen passt super aber der Film so an sich, ja zu viel Gerede für mich zu viel Politik, ein super Biopic, ohne Frage, alles an dem Film ist einfach ja toll, auch die Einschnitte und die realen Szenen vielleicht und die ganze Sache drum herum und die Öffentlichkeit und die Bombe und die Erklärungen alles hat gestimmt einfach vom feinsten aber für mich war er etwas fade, aber was kann man so einem Film für eine Wertung geben?

Schwer ich bleibe aber halt bei 90 von 100, weil ich finde das hat der Film wirklich verdient, er ist gut aber mir einigermaßen zu langweilig.
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