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AllNazisAreBastards
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1,5
Veröffentlicht am 25. August 2023
Stunde 1:spoiler:
- Oppenheimers Verbindungen und physikalische Aspekte dominieren. - Übermäßiger Fokus auf Physik könnte für Nicht-Fachleute langweilig sein. - Langatmiger Erzählstil führt zu einer eher mühsamen ersten Stunde.
Stunde 2:spoiler:
- Interesse steigt durch den Aufbau des Camps und Bombenkonstruktion. - Erster Bombentest bringt dringend benötigte Spannung. - Endlich erlebt der Zuschauer fesselnde Momente und technische Entwicklungen.
Stunde 3:spoiler:
- Behandlung des Traumas nach der Bombenexplosion wirkt zwar wichtig, aber... - ...die Präsentation dieses Traumas zieht sich und wirkt repetitiv. - Blick auf die moralische Reue und die Anklage des Verfahrens bietet Tiefe, kann jedoch ermüdend sein.
Fazit: - Der Film hätte straffer sein können, indem er auf überflüssige Details verzichtete. - Fehlende Abwechslung erschwert die Filmerfahrung, insbesondere für Nicht-Fachleute. - Ein Mangel an Humor oder kreativen Einlagen mindert das Interesse und verstärkt die Langeweile.
Oppenheimer, der Mann der, die Atombombe erfand bekam durch Christopher Nolan nun seinen eigenen Film, der ziemlich stark war trotzdem aber auch Fehler hat. Zuerst möchte Ich aber über die Dinge sprechen, die mir besonders gut gefielen. Natürlich ist das Schauspiel perfekt. Cillian Murphy ist einfach klasse! Aber auch Robert Downey Jr. und Matt Damon spielen ihre Rollen wirklich gut. Die Explosion, die wir öfters im Film sehen, ist unglaublich und sehr gut gefilmt. Die Physik wird uns auch ziemlich gut erklärt. Dieser Film spiegelt das Leben von Oppenheimer so wunderbar nieder, doch wo sind da jetzt die Probleme? Die FSK ist meiner Meinung nach sehr unpassend weil dieser Film uns ziemlich viele sexuelle Inhalte zeigt. Auf der Webseite des Kinos meines Vertrauens steht dass, dieser Film, wenn man in Begleitung eines Erwachsenen ist, auch für Kinder ab 6 Jahren geeignet ist. Da frage Ich mich, warum? Kinder würden diesen Film garnicht verstehen. Dazu ist dieser Film auch viel zu lang. Ich habe mich teilweise gelangweilt.
Fazit: Empfehlenswert ist dieser Film auf jedenfall, doch seine Länge ist schon ziemlich nervig. Für Kinder ist dieser Film nicht, dafür umzu mehr für Erwachsene.
Ich glaube das Herr Nolan das Privileg genießt von aller Welt bewundert zu werden für seine Arbeit. Ich gönne es ihm natürlich und Allen die seine Filme Mögen. Für mich sieht die Sachlage da etwas anders aus, denn: Ich vermute es liegt weniger an der Qualität seiner Filme als vielmehr daran das es einfach kaum bis gar keine Regisseure*innen mehr gibt die Ihr Handwerk WIRKLICH noch beherrschen und weitgehendst "unabhängig" arbeiten und somit kaum einen derartigen Impact erzeugen wie Nolan mit seinem Namen. (Nach meiner Meinung ist eine gute Regie heutzutage so selten wie ein Einhorn!) ... Auf dem Papier klingt "Oppenheimer" jedenfalls erstmal wieder Klasse ist aber letztlich ein weiteres mal stinklangweiliges Kino. Ein echt eindrucksvoller Cast und ne Tolle Idee reichen mir jedenfalls nicht aus wenn es am Ende doch mal wieder nur total verkopftes Zeuch ist was auf der Leinwand abläuft. Wenn ich den Oppenheimer-Eintrag bei Wikipedia lese ist das für mich um längen spannender.
Langatmig, laut, durchdrungen von völlig übersteigertem Einsatz akkustischer und optischer Hilfssequenzen: Dramatik herzustellen ist m. E. Sache des Drehbuchs und insbesondere schauspielerischer Kunst. Der Hauptdarsteller kann hier dagegen mit 2 bis 3 Gesichtsaudrücken auskommen, da er dem Zuschauer seine Gedankenwelt nicht mimisch vermitteln muss, sondern das den akkustischen und elektronischen Brachialhilfsmitteln überlassen kann. Auch der unsensibelste Zuschauer kann sich diesem Holzhammer nicht entziehen. Der Versuch, eines der zweifellos wichtigsten Themen der Menschheitsgeschichte einem breiteren Publikum (Kino-)Publikum wieder ins Problembewusstsein zu rufen ist sicherlich ehrenwert. Leider ist im Ergebnis ein viel zu langer Film entstanden, der sich nie richtig entscheiden kann, ob er als Dokumentar- oder Actionfilm 'rüberkommen will. Schade um Zeit und Geld, weniger wäre mehr gewesen!
Dieser Film war eine wirklich gute Verfilmungen der Geschichte von J. Robert Oppenheimer diese Verfilmungen war wirklich ein Film welcher mir gezeigt hat was für eine gute Geschichte da war.
J. Robert Oppenheimer (Cillian Murphy) war ein bekannter Physiker, welcher als der Vater der Atombombe gilt. Er leitete das Manhattan Project, in dem mehrere Physiker waren, die für den Bau der Atombombe wichtig war. Oppenheimer zeigt 45 Jahre des Lebens von Oppenheimer und fokussiert sich auf seine Folgen, nach dem Bau der Atombombe und seine Nähe zum Kommunismus. Dabei ist sein größter Widersacher Lewis Strauss (Robert Downey Jr.), der Oppenheimer aus Rache schaden möchte.
Oppenheimer ist der neuste Film von Christopher Nolan und ist richtig Star besetzt. Jede kleine Rolle ist gut durchdacht, sei es Mathias Schweighöfer oder Gary Oldman. Alle sind perfekt getroffen und sind interessant, bis auf Emily Blunt, diese kann nicht besonders gut überzeugen und ist als einzige nicht Ernennens wert. Cillian Murphy spielt Oppenheimer super und hat eine Oscar-Nominierung verdient. Wer den Oscar für den Film definitiv verdient hat, ist Robert Downey Jr. Er spielt den Gegenspieler von Oppenheimer so überzeugend und brillant. Damit zeigt er auch, dass er nicht nur Iron-Man ist, sondern auch in ernsten Filmen noch zu überzeugen weiß. Der Soundtrack und die Effekte sind ebenfalls brillant und es ist sehr spannend den Film anzuschauen. Der Bau der Atombombe bzw. die Zündung ist nicht das Hauptthema, sondern es wird sich auf den Charakter von Oppenheimer fokussiert.
Oppenheimer ist ein sehr gute Biopic und man interessiert sich mehr für das Thema nach dem Film und will sich mehr damit befassen. Der Soundtrack bzw. der Sound und die Effekte sind fantastisch und haben einen Oscar verdient. Wenn man hier einen Film erwartet, welcher Actionreich ist und es viele Explosionen gibt, wird hier enttäuscht sein und den Film nicht mögen. Wenn man einen Film sehen möchte, der den Fokus auf die Charaktere und die Folgen für Oppenheimer.
"Oppenheimer" ist mit seiner monumentalen Länge recht gut und stringent(!) inszeniert, was mich positiv überrascht hat. Was besonders stark dargestellt wird, sindspoiler: die skandalös schlechten Bedingungen, unter denen die USA führende Physiker arbeiten ließ und der unglaubliche Zynismus in der Politik dieser Zeit. Das persönliche Drama Oppenheimers, sein Dilemma zwischen genialem Innovator und "Hersteller schmutziger Waffen" kommt eindrucksvoll an. Wichtige politische Fragen spoiler: werden allerdings eher nur angerissen, stattdessen fokussiert der Film sehr ausführlich auf die weltpolitisch eher nebensächliche FBI-Investigation wegen Informationsweitergabe an die Sowjets - hier spielte Nolan "safe". Ein gut produziertes Biopic, das über 3 Stunden unterhaltsam bleibt und immerhin zum Nachdenken über Waffenwahn und Militarismus anregt.
Selten so einen langweiligen Film geschaut. Leider 3 Stunden meiner Lebenszeit verschwendet. Es wird NUR geredet, passieren tut so gut wie gar nichts. Spannung nicht vorhanden. Durch die völlig unüberschaubare Zahl an Namen, Personen etc. die massenhaft in den Raum geworfen werden verliert man schnell den Überblick wer was wie wo und warum macht.
"Oppenheimer" ist ein beeindruckendes Meisterwerk, das die fesselnde Geschichte von J. Robert Oppenheimer und seinem Beitrag zur Entwicklung der Atombombe einfängt. Die Regie von Christopher Nolan verleiht dem Film eine epische Dimension, während Cillian Murphy in der Hauptrolle brilliert. Die tiefgründige Handlung und die beeindruckenden visuellen Effekte machen "Oppenheimer" zu einem fesselnden und nachdenklich stimmenden Film, der sowohl historische Fakten als auch ethische Dilemmata gekonnt erforscht. Ein absolutes Must-See für Geschichtsinteressierte und Filmfans gleichermaßen.
Diesen Nolan-Film langweilig zu nennen, käme mir nicht in den Sinn. Höchstens wortwörtlich: denn wenn „Oppenheimer“ eines ist, dann ausdauernd. Wer sich Action erhofft hat, wird enttäuscht. Wie schon in „Dunkirk“ wird auch in „Oppenheimer“ kein Kriegsvoyeurismus bedient, wenngleich ersterer Film deutlich actionreicher ist. Bomben und ihr Abwurf geraten in „Oppenheimer“ aber in den Hintergrund, werden kaum gezeigt (dafür aber umso eindrucksvoller). Vielmehr als um die Bombe soll es um die Person gehen, die sie entwickelt hat. Und auch hier werden einige Zuschauer enttäuscht: „Oppenheimer“ ist nicht filigranes Science-Nerd-Kino. Bleibt die Frage, was der Film eigentlich sein will. Und hier mögen sich die Geister endgültig scheiden. Biographie, Politthriller, Historienfilm? Nolan legt sich nicht fest. Das ist gewagt, scheint für viele aber zu funktionieren. Wer die Ausdauer mitbringt und sich von seiner Imaginationskraft weiterführen lässt, wird in „Oppenheimer“ einen unterhaltsamen wenn auch unter seinen Möglichkeiten gebliebenen Film erleben.