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DerGönntsichFilme
14 Kritiken
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2,0
Veröffentlicht am 12. August 2023
Gute Ideen, die dieses Mal leider schlecht umgesetzt sind. Die Geschichte wird viel zu schnell erzählt, ich hatte in keinem Moment das Gefühl im Film anzukommen. Stattdessen bin ich mit dem Gefühl einen dreistündigen Trailer angesehen zu haben aus dem Kinosaal gelaufen. Klasse schauspielerische Leistung vom Hauptdarsteller. Christopher Nolan versteht es Spannung aufzubauen, aber leider ist die vollkommen überflüssig, weil man sich durch den ganzen Film gehetzt fühlt. Einzig und allein bei der Detonation der Atombombe hält man einmal kurz inne...
Ich finde es schade. All der Aufwand von der Regie bis zu den Schauspielern...damit das am Ende in einem Schnittsalat zelebriert wird, der interessanter wirken soll als die Handlung es zulässt. Dabei springt die Geschichte zwischen verschiedenen Zeiten hin und her, um Oppenheimers Gerichtsprozesse aufzuklären. Das Ergebnis davon fand ich persönlich ziemlich enttäuschend und am Ende blieb mir nur noch die Frage: Warum?
Vom Erzählrhythmus erinnert es mich stark an den Film Elvis (2022). Auch schon nicht mehr genießbar wie ich finde. Wenn das die Richtung ist auf die sich die Filmindustrie zubewegt, spar ich mir das Geld und den Stress und bleib zuhause und starre lieber an die Decke. Immerhin kann ich dann meine Aufmerksamkeit mal mindestens 10 Sekunden bei einer Sache belassen. Oder aber einen richtigen Actionfilm, aber nicht sowas.
Zu langweilig, fast keine Action. Es gibt nichts, was man auf dem großen Filmwand sehen kann, außer Anzügen von den Schauspieler. Es gibt auch zu viel Klischees. Ich würde nicht empfehlen, diesen Film im Kino anzuschauen, das Handy reicht dafür.
Ich bin schockiert. Eigentlich ein riesiger Christopher Nolan Fan. Aber der Film ist unendlich zäh. Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich im Kino beinahe eingeschlafen.
Ich fande den Film und vor allem die Drehweise und die präzise Nutzung von visuellen und auditiven Kontrasten sehr interessant. Mir hat er sehr gefallen, aber ich kann verstehen, dass es nicht für jeden etwas ist.
Das Bio-Pic "Oppenheimer" vom Star-Regisseur Christopher Nolan ist kein Film, den man sich mal so eben zwischendurch anschauen kann (Nolan halt). Es ist ein Film, der den Zuschauer stark fordert. Man muss hellwach sein, um der komplexen Handlung folgen zu können. Gerade am Anfang des Films. Ich habe höchsten Respekt vor dieser filmischen Meisterleistung.
Wieso ist das so? Es sind insgesamt fünf verschiedene Handlungsstränge, die miteinander verwoben sind. Überlicherweise steht in anderen Filmen am unteren Rand "5 Jahre zuvor" oder etwas ähnliches. Das fehlte hier, machte aber dadurch das Unmögliche möglich: Ständige Wechsel in Raum und Zeit zeichneten den Lebensweg vom Hauptcharakter Robert Oppenheimer, den Vater der Atombombe, nach. Man verstand seine Begeisterung für die Kernspaltung und seine moralischen Zweifel nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki. Ich war schockiert von den Wendungen des Films und von der Auflösung einer wichtigen Frage: Was hat Robert Oppenheimer am See mit Albert Einstein besprochen? Die Auflösung traf mich tief ins Herz. Der Abspann lief und ich fragte mich innerlich, was die Zukunft der Atomkraft wohl noch bringen mag. Erst recht vor dem Hintergrund des noch andauernden Ukraine-Kriegs. Sollte Oppenheimer am Ende doch recht behalten?
Ein filmisches Meisterwerk, das mit Licht- und Soundeffekten eine ausgeklügelte Handlung eindringlich vermittelte. Ein Jahrtausendfilm!
Wer auf Filme steht, in denen Männer mit Anzug und Hut mit bedeutungsschwangerer Miene in Büros mit heruntergezogenen Jalousien, durch die das Sonnenlicht fällt, todernst Probleme diskutieren, ist hier richtig.
Handwerklich und schauspielerisch ist der Film gut gemacht, keine Frage.
Für mich ist das aber zu viel Politik und Intrigen. Es war schlichtweg einfach langatmig und langweilig. Gefühlt besteht der Filme zu 90% aus Politik.
Die Szenen, in denen es um die konkrete Entwicklung der Atombombe ging, waren sehr interessant. Aber das ganze Geschwafel wie in "JFK" war einfach nicht mein Fall.
Der Film beleuchtet das Geschehen um J. R. Oppenheimer im Zusammenhang mit der Entwicklung der ersten Atombombe, dabei entsteht ein vielschichtiges Bild dieses Mannes, geprägt von brillanter Intelligenz und Eitelkeit. Die Machtspiele zwischen ihm und seinem Gegengenspieler Lewis Strauss, die zum Ende des Films die Hauptrolle spielen, überzeugen insbesondere durch Robert Downey jr., der Strauss in seinem nahezu fanatischen Ehrgeiz Oppenheimers Ruf zu vernichten darstellt. Der Film ist aber auch großes, lautes (Leinwand) Kino, wodurch der Fokus auf die handelnden Figuren etwas verloren geht, die leisere Töne besser vertragen hätten. Trotzdem auf jeden Fall sehenswert
Ich fand die Idee Oppenheimer und der Atombombe einen Film mit großem Budget zu widmen gut und sehr interessant. Auch der Trailer sprach mich an - allerdings konnte der Film meine Erwartungen dann nicht erfüllen. Sicher ist es ein Nolan-Film, sicher er ist gut gemacht und die Optik ist bombastisch. Auch die Schauspieler machen einen guten Job und die Darstellung der ersten Atombombenexplosion ist ein Highlight. Allerdings nützt das alles nichts, denn der Film fühlt sich über weite Strecken zäh wie Kaugummi an und eine Länge jagt die nächste. Richtig spannend fand sich eigentlich nur die letzten Minuten des Countdowns bis zu Explosion und einige Szenen aus den Laboren der Entwicklung bzw. einige Dialoge über die Ideenfindung zur Technik und die Diskussionen über die mögliche Umsetzung. Alles andere - na ja! Das Leben Oppenheimers bleibt seltsam blass und das gleiche gilt für seine Liebschaften bzw. das Privatleben. Gleichzeitig langweilen die ewigen Diskussionen über Kommunismus und die angeblichen Verbindungen Oppenheimers zu den bösen Marx-Anhängern - sorry, das gab es einfach schon zu oft. Alles in allem ein opulentes Werk voller bombastischer Bilder, das aber vor allem durch seine Langeweile heraus sticht. Ein wenig mehr Tempo hätte dem Film definitiv gut getan!
Ein absolutes Meisterwerk dieser Film. Einfach nur ein phänomenales Erlebnis sich diesen Film im Kino anzusehen. Das Schauspiel sowie die Musik und generell alles ist nicht zu überbieten. Nolan’s bester Film.
Die Geschichte vom Film war super und relativ mitreißend. Hätte man den Film statt 3 Stunden auf 2 Stunden gekürzt würde ich 4-5 Sterne geben. Ich sitz gerade im kino bei 2:40 und das zieht sich schon ordentlich in die Länge.