Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums
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Rob T.
Rob T.

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4,0
Veröffentlicht am 13. Februar 2024
Auch wenn der Film 1987 in El Paso, Texas, spielt. Auch wenn der Titel wie eine etwas merkwürdige Doku klingt - es ist kein Historienfilm: "Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums".

Es ist Sommer, aber Aristoteles (Max Pelayo) langweilt sich. Er hat wenig zu tun, und eigentlich hat er auch keine Freunde. Er vertreibt sich die Zeit und geht ins öffentliche Schwimmbad. Schwimmen kann er allerdings auch nicht. Und das mit 16.
Doch als er aus dem Wasser auftaucht, sitzt plötzlich Dante Quintana (Reese Gonzales) vor ihm. Er bietet ihm an, ihm das Schwimmen beizubringen.
Die beiden werden Freunde, und endlich hat Ari jemanden gefunden, mit dem wer Zeit verbringen kann. Es ist ein Schock, als Dante ihm eröffnet, dass er mit seinen Eltern für ein Jahr wegziehen wird.
Kann die Freundschaft dieses Jahr überdauern?

Aitch Alberto erzählt eine Geschichte von mexikanischen Einwandern im Texas der späten 80er. Es ist ein Mikrokosmos. Auch Dante fragt sich immer wieder, ob er vielleicht mexikanisches Blut in sich hat.
Als Dante ein Jahr weg ist, schreiben sie sich Briefe, und irgendwann scheint Ari immer missmutiger, weil er mit den Inhalten scheinbar immer weniger anfangen kann.
Der Film erzählt vom Erwachsenwerden in der Provinz, von inneren und auch körperlichen Kämpfen, von Akzeptanz und davon, zu sich zu stehen und etwas aus seinem Leben zu machen.
Julia Schmied
Julia Schmied

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4,0
Veröffentlicht am 17. Mai 2024
Was mir unheimlich gut gefallen hat, waren die Bilder, die Stimmung und Atmosphäre der 80er - und die beiden Protagonisten. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass vieles ungesagt blieb - und maximal zwischen den Zeilen zu erahnen war. Sicherlich ist es nicht ganz einfach, einen komplexen Roman in eineinhalb Stunden unterzubringen - aber mir kam es wirklich so vor, als hätte man nur sporadisch auf verschiedene Situationen einen Blick erhascht. Das hatte zum einen zur Folge, dass nicht alles immer nachvollziehbar war - aber auch, dass es einem ein Zeitraffer-Gefühl gab.
Das Ende kam für mich sowohl bzgl. der Eltern (angenehm) überraschend als auch bzgl. der Dynamik der Jungs. Ich würde den Film tatsächlich eher als Coming-of-age-Film bezeichnen, nicht unbedingt als Liebesgeschichte (was ich irgendwie erwartet hatte) - denn der Prozess der Selbstfindung macht diesen Film aus.
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