Sentimental Value
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Kinobengel
Kinobengel

506 Follower 606 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 22. Juli 2025
LAMPENFIEBER


Überraschend für Nora und Agnes (Renate Reinsve, Inga Ibsdotter Lilleaas) erscheint Vater Gustav (Stellan Skarsgård) zur Beerdigung ihrer Mutter, nachdem der anmaßende Filmregisseur die Familie vor Jahren verlassen hat. Zudem bietet er Theaterschauspielerin Nora eine Rolle an, die dem Leben ihrer Großmutter, die Suizid beging, sehr ähnelt. Nach deren Ablehnung engagiert Gustav die berühmte US-amerikanische Hollywoodschauspielerin Rachel Kemp (Elle Fanning) und muss bald erkennen, dass sein Projekt nicht so läuft, wie er sich das vorgestellt hat.

Ich habe „Sentimental Value“ auf dem Münchner Filmfest 2025 gesehen. Stellan Skarsgård stand nach der Vorstellung für ein Q&A zur Verfügung.

Joachim Trier verbindet als Regisseur einiges an Zusammenarbeit mit Autor Eskil Vogt: „Louder than Bombs“ (2015), „Thelma“ (2017), „Der schlimmste Mensch der Welt“ (2021) sind unterschiedlichen Genres zuzuordnen. Die geniale fantastische Ebene von „Thelma“ möchte „Sentimental Value“ nicht bieten, aber das Haus, in dem Gustav, Nora und Agnes aufgewachsen sind, birgt einiges an Geheimnissen. Rückblenden in Verbindung mit der Situation in der Gegenwart üben einen gewissen Reiz aus, der dem Film eine Prägung sowie den Charakteren Tiefe verleiht.

In einer Szene wird der Ausdruck „Sentimental Value“ für sachliche Gegenstände verwendet, doch hinter dem Titel steckt einiges mehr. Skarsgård lässt als erfahrener Schauspieler den Regisseur in Gustav unverkennbar raushängen, es geht der Hauptfigur schließlich um etwas äußerst Persönliches. Die Beziehungen zwischen den Rollen sind stimmig intensiv ausgelegt. Eine besondere Atmosphäre schafft allein der Umstand, dass Schauspieler*innen als Schauspieler*innen oder Teile des Teams hinter der Kamera agieren müssen. Wer könnte besser wissen, wie das funktioniert?!! Weil Trier durch seine Erfahrung und Qualität als Regisseur diese Verknüpfungen zwingend aufwertet, bringt er das menschliche Miteinander blendend auf die Leinwand.

Auf dieser Basis bereitet es dem Publikum ein Vergnügen, Rachel verzweifelt beim Üben einer Fremdsprache zuzuschauen, während Gustav die bevorstehende Aussichtslosigkeit deutlich im Gesicht steht. So fein untermalt der Humor „Sentimental Value“, denn Triers Film ist keine typische Tragikomödie für einen Popcorn-Kinoabend, sondern vielmehr die hervorragende Analyse eines in die Jahre gekommenen Filmemachers. Ob die Selbstmordszene zum Ende der 132 Minuten Spielzeit in den Film passt, soll jede*r für sich entscheiden.
aufder LAUer_11
aufder LAUer_11

6 Follower 113 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 1. Februar 2026
Bedeutungsschweres um sich selbst drehen.
Figuren die nicht weiterkommen.
Ein überschätzter Film.
Eine Vater-Tochter Beziehung, beide haben Fehler gemacht, sie wollen wieder zusammen kommen und hier ein ach und da ein ach.
Ganz ehrlich: Dieser Film hat nicht viel zu sagen, der Zuschauer kann sich nichts daraus nehmen.
Breite Masse im Hintergrund
Breite Masse im Hintergrund

12 Follower 86 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 11. Dezember 2025
Beim besten Willen...Sentimental Value hat mir nichts gegeben, was ich nicht in irgendeinem anderen Film in abgewandelter Form schon ähnlich gesehen habe. Ja, sicherlich ist der Film extrem vielschichtig und spricht diverse Themen facettenreich an, aber hat es mich unterhalten oder mich emotional berührt? Nein! Daher...ich habe ihn gesehen und abgehakt. Den Hype um den Film kann ich nicht nachvollziehen
Ursula Prokop
Ursula Prokop

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3,0
Veröffentlicht am 20. Januar 2026
Ein an sich wunderschöner Film mit großartigen Schauspielern. Nur leider thematisch etwas überfrachtet, neben einer Haus- und Familiengeschichte, werden Vater- Tochter Konflikte, geschwisterliche Beziehungen, der Gegensatz Film- Theater, NS- Vergangenheit u. a. abgehandelt. Etwas weniger wäre besser gewesen, insbesondere gegen Ende zieht sich die Sache etwas, wobei der positive Schluss auch nicht überzeugend wirkt.
Jo Doe
Jo Doe

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5,0
Veröffentlicht am 2. März 2026
toller Film mit tollen Schauspielern. Die Geschichte entwickelt sich, die Personen mit ihr. Nur zu Empfehlen
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