“Das Fest geht weiter!" hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 12 Jahre alt sind, diesen Film im Kino sehen dürfen. Kinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, dürfen laut FSK den Film allerdings auch im Kino sehen, wenn sie in Begleitung einer sorgeberechtigten Person oder eines Vormunds sind.
Mit "Das Fest geht weiter" legt der französische Regisseur Robert Guédiguian eine Film vor, der vor allem seiner eigenen Herkunft und persönlichen Lebensgeschichte inspiriert ist: Die Handlung ist nicht nur in Guédiguians Heimatstadt Marseille angesiedelt, sondern porträtiert auch eine armenischstämmige Familie in Frankreich, was auch auf den familiären Kontext des Filmemachers zutrifft. Auch das politische Engagement des Films spiegelt die politische Einstellung des Regisseurs wieder, der Mitglied des französischen Äquivalents zur Linkspartei ist und zuvor sogar Kommunist war.
Auch wenn die Figuren in "Das Fest geht weiter" fiktiv sind, geben mehrere Ereignisse der Filmhandlung tatsächliche Ereignisse in Marseille wieder. Neben den Kommunalwahlen 2020 wird am Anfang des Films auch der Einsturz zweier Mehrfamilienhäuser in Marseille thematisiert, der sich 2018 zugetragen hat. Die Katastrophe forderte 8 Menschenleben und machte die breite Öffentlichkeit auf die prekären Lebensbedingungen in den Slums der Stadt aufmerksam.