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Brodie1979 ..
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1,5
Veröffentlicht am 19. März 2024
Auf dem Papier hui, auf der Leinwand ziemlich trivial. Samuel L. Jackson als Vermittler für Auftragsmorde und Uma Thurman als Betreiberin einer Galerie gehen eine Zweckgemeinschaft ein; damit er über sie ihr Geld waschen kann. Im Zuge dessen muß sich ein tumber Killer als Künstler versuchen und wird ungewollt zum Star. Was auch immer man sich unter diesen Vorgaben vorstellt, man wird weniger bekommen. Nämlich 90 MInuten redseliges Laberkino, in dem sich einige Figuren echt für witzig, schlau und cool halten, aber ihre Dialoge versprühen keine Funken. Mit Joe Manganiello hat der Film ach noch einen charismalosen, nichtssagenden Typen in einer tragenden Funktion. Am Ende bleibt nur die Erinnerung an Jacksons furchtbaren Bart.
Fazit: Redseliger Gangsterfilm in dem die Figuren weder cool mögenswert erscheinen
"The Kill Room" ist eine sehr originelle und nicht zuletzt gesellschaftskritische Krimikomödie, die spoiler: nach einem sehr "slow" gestalteten Beginn dann durchaus auch spannend wird. Die Story ist grenzwertig, aber erstaunlicherweise nicht völlig unrealistisch, und das macht diesen Film trotz der abgedrehten Idee, die die Hauptfiguren hier "entwickeln", glaubwürdig genug. Uma Thurman präsentiert sich hier als würdige "Erbin" von Tarantino, und zwar im besten Sinn. Die ironische Gesellschaftskritik ist ein echtes Plus und sorgt für zusätzlichen Unterhaltungswert und bringt sogar zum Nachdenken. Empfehlenswert und ein Film fürs Kino.
Ein ganz durchschnittlicher Actionfilm mit teilweise gelungener Handlung. Der Film hat einige Schwachstellen, die verbessert werden können. Die Action ist mittelmäßig. Die Besetzung ist stark. Im Gesamtpacket liefert der Film allerdings nur durchschnittliche Ergebnisse. Kann man sich gelegentlich anschauen.
Patrice hat mit ihrer Kunstgalerie nicht viel Erfolg, sogar ihren Drogendealer muss sie mit einem Gemälde bezahlen da sie kein Geld hat. Da dieser Patrice aber gut leiden kann spricht er mit Gorden, einem Geldwächer. Gorden kontaktiert Patrice, doch damit das Geschäft stattfinden kann benötigt Patrice ein Bild was sie ausstellen kann. Da kommt Gordens Auftragsmörder Reggie ins Spiel, der zwar keine Ahnung von Kunst hat, aber was heisst das schon?
The Kill Room geht ca. 102 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Wir haben hier eine Thriller-Komödie mit Uma Thurman, Sam L. Jackson und Joe Manganiello in den Hauptrollen. Ich kam beim schauen nicht umhin zu denken, das dieser Streifen einfach nur die gesamte Kunstszene Hopps nehmen will. Der Anfang zieht sich ein bisschen, denn Patrice allein ist eigentlich ziemlich uninteressant. Erst als Gorden, ein schwarzer Fake Jude, mit ins Spiel kommt wird das ganze amüsant. Dies liegt alleine schon an Jacksons Stil, denn er spielt was er immer spielt. Blass bleibt hingehen Manganiello als Reggie, seine Mimik und Gestik verändert sich nie. Die Handlung wird recht unterhaltsam wenn die Kunstszene Reggies Geschmiere analysiert und interpretiert. Für mich war es sehr amüsant zu sehen, in was für einen Quatsch sich Leute reindenken können, fast wie bei Filmen. Allerdings bleibt hier alles recht oberflächlich und außer Jackson der jiddisch spricht, kommt wenig überraschendes oder originelles. Am Ende bleibt ein Werk das man einmal sieht, ein paar mal schmunzelt und dann ist er auch wieder raus aus dem Kopf. Tut keinem weh, aber wenn ihr ihn verpasst ist es auch nicht schlimm.
Von mir bekommt der Film 6/10 Punkten. In etwas hineininterpretieren was Quatsch ist und nur dahin gerotzt wurde? Kunst und Filme haben viel gemeinsam, genauso wie ihre "Kenner".