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BrodiesFilmkritiken
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3,0
Veröffentlicht am 2. Mai 2025
Die Zuschauer trennen sich hier vom ersten Moment an in zwei Lager: diejenigen, die den realen Vorfall und den Ausgang kennen und diejenigen, die dies nicht wissen. Ich gehörte zur zweiten Kategorie und hatte somit den „Spannungsvorteil“, da ich das Ende nicht kannte. Somit habe ich einen soliden Tauchthriller gesehen bei dem ein Taucher in Lebensgefahr gerät und unter verzweifelten Maßnahmen gerettet werden muß. Eigentlich also totaler Standard, mit dem realen Bezug dabei. Auch wenn dies vorgibt, ein wahrer Fall zu sein, wird doc öfters mal ein Filmklischee benutzt, aber es hält sich am Ende doch im Rahmen. Es überrascht auch, dass Woody Harrelson zwar die Hauptfigur gibt, aber insgesamt etwas zurücktritt und den anderen beiden Darstellern den Platz lässt. Dabei hätte vor allem die Musik etwas zurücktreten sollen: der tosend laute Soundtrack wirkt sehr oft eher störend und aufdringlich.
Fazit: Solider Thriller, bei dem man den wahren Fall glaubhaft vorgeführt bekommt.
Ich bin fast eingeschlafen...ich fande den Film langweilig und unspannend. Hab mir mehr erwartet am Anfang des Filmes aber leider wurde mir schnell klar der Film bleibt Stumpf wie ein Brotmesser.
2 Grad über dem Gefrierpunkt und nichts als absolute Dunkelheit um einen herum. So ergeht es Chris der einfach nur in der Nordsee etwas reparieren sollte. Doch das Schiff wurde weggetrieben, die Glocke mit gezogen und seine Kabel an denen er befestigt war zerstört. Nun hat Chris nur noch für 10 Minuten Sauerstoff und das Ende scheint unausweichlich.
Last Breath geht ca. 90 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Wir haben hier einen Thriller der auf wahren Begebenheiten beruht mit unteranderem Woody Harrelson und Simu Liu in den Rollen. Klaustrophobisch, beängstigend und von einer erdrückenden schwere gezeichnet geleitet uns dieses Werk durch die Momente die diese Taucher durchstehen mussten. Mir persönlich gefiel er recht gut, alleine schon weil das Meer schon furchteinflößend allein ist und das spürt man in nahezu jeder Minute. Woody Harrelson ist der Spaßmacher der Truppe, aber auch der klare Anweisungen geben kann aufgrund seiner Erfahrung. Simu Liu ist der coole Dude, der Chris verspricht holen zu kommen egal wie und Finn Cole als Chris ist absolut solide. Die Geschichte ist spannend inszeniert und man spürt die Verzweiflung der Kameraden und wie Chris seine Gedanken zu seiner Verlobten schweifen lässt, die von diesem Drama keinerlei Ahnung hat. Dennoch schaffte es der Streifen nie mich vollends einzufangen, was wohl daran liegt das es nicht viel gibt außer die Rettungsmisson, daher wirkt das ganze auch eher dokumentarisch. Am Ende bleibt ein Streifen der dank seiner kurzen Laufzeit spannend bis zum Schluss bleibt, schauspielerisch ganz toll gespielt und die Story lässt einen einfach nur über den menschlichen Körper staunen. Man spürte richtig wie Simu Liu kämpfte und zeigt wie wichtig die Kletterstange in der Schule war. Leider packte er mich nicht, so das ich voll eingesunken war.
Von mir bekommt der Film 7/10 Punkten. Zum Schluss sieht man nochmal die realen Menschen hinter dieser Geschichte und der einzige Ort wo Bengalos eingesetzt werden sollten.