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Casey 08
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3,0
Veröffentlicht am 31. Mai 2026
Von diesem Film haben warscheinlich nicht viele gehört, weil er in kaum einem Kino kam und auch ein ziemlicher Flop war aber ich war nach dem Trailer mehr als gehyped aber er kam nun mal nicht in einem Kino in meiner Nähe aber jetzt konnte ich ihn endlich nachholen. Es ist eine Mischung aus Sportler-Drama und Football-Horror. Der Film zeigt hier ganz viele, wirre Bilder die irgendwie völlig komisch und verstörend sind. Hier verfällt unser Hauptcharakter in den Wahnsinn und am Ende gibt es einfach so ein Abgeschlachte. Auch wenn der Film nicht das rausholt was er rausholen könnte, gibt es hier richtig krasse Bilder und auch optisch ist das grandios. Der Film hat auch ein paar sehr blutige und brutale Szenen doe ich echt gut fand. Aber so richtig viel ist hier halt nicht drinn obwohl die Story echt gut ist und er hat seine Momente wie im Training oder halt das Ende.
Insgesamt ist es ein solider Film mit einer grandiosen Optik, krassen Bildern und guter Handlung.
Cameron will der Beste im Football werden, so wie das große Idol seines Vaters, Isaiah White. Doch nach einer Gehirnerschütterung zweifelt man an ihm. Isaiah nimmt ihn daraufhin unter seine Fittiche und trainiert ihn persönlich. Was zunächst wie ein hartes Mentorenprogramm wirkt, entpuppt sich langsam als etwas ganz anderes und Cameron merkt zu spät, was es heißt ein Goat zu sein.
Him geht ca. 95 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Wir haben hier ein Sportler-Drama mit Horrorelementen, das vor allem von Marlon Wayans lebt. Wayans ist fantastisch, arrogant, charismatisch, kontrolliert und mit genau der richtigen Portion Wahnsinn. Man nimmt ihm jede Sekunde ab, dass er dieser überlebensgroße Star ist, der alles weiß und darf. Tyriq Withers als Cameron ist solide, aber deutlich schwächer. Wenig Mimik, wenig Tiefe, oft wirkt er mehr wie Zuschauer im eigenen Film. Die Story ist stark gedacht, alter Champion formt seinen Nachfolger mit Agenda. Das funktioniert gut, vor allem im ersten Drittel. Training, Machtspiele, psychischer Druck, alles sitzt. Auch visuell macht der Film einiges richtig, gerade Szenen wie die Sauna oder symbolischen Bilder funktionieren hervorragend. Leider verliert der Film nach etwa 60 Minuten komplett den Fokus. Ab da weiß er nicht mehr, ob er Sportdrama, Selbstfindungsfilm oder abgedrehter Horrorschwachsinn sein will. Das Finale wirkt, als hätte jemand drei Ideen gleichzeitig durchdrücken wollen. Unterm Strich bleibt ein Film mit einer starken Grundidee, einem überragenden Marlon Wayans und guten Momenten. Leider sabotiert sich das Werk selbst durch ein wirres letztes Drittel und ein Finale, das mehr Fragen aufwirft als Wirkung erzeugt.
6/10 Punkten. Alle wollen die nächste große Ziege werden, aber selbst unfähig sein, zu verneinen, das man an seiner frisch getackerten Narbe aufm Kopf nicht rasiert werden möchte.