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3,0
Veröffentlicht am 20. Juni 2026
Nachdem „V/H/S Viral“ schon ziemlich enttäuschend war, hatte ich mir hiervon jetzt schon etwas mehr erwartet. Aber leider bietet auch dieser Teil des Franchise eine sehr durchwachsene und insgesamt nur eher durchschnittliche Mischung an Episoden.
Die erste Geschichte um eine Rockband ist ziemlich langweilig und am Ende auch ziemlich bekloppt, vor allem das Ende ist total lächerlich. Die zweite Geschichte wiederum fand ich ziemlich creepy und auch wirklich unheimlich. Es gibt zwar eine viel zu lang geratene Exposition, dafür aber auch einen fiesen Jumpscare und ein finsteres Ende. Die dritte Episode, die von vielen hier als die beste bewertet wird, fand ich wiederum ziemlich albern und langweilig. Die Idee ist vielleicht ganz nett und ganz offensichtlich auch als Satire angelegt, aber die Umsetzung dann doch ziemlich plump und der Schluss ist schlichtweg hanebüchener Schwachsinn. Dann kommt mit der vierten Episode eine mehr als Fantasygeschichte angelegte Story, die ziemlich blöde anfängt und uns viel zu lange, viel zu ausuferndes und auf die Dauer arg repetitives Teenager-Hormon-Rumgespacke präsentiert. Dafür ist die Auflösung dann aber recht überraschend und auch originell. Das Highlight ist für mich aber die fünfte Story, die wirklich gruselig und beängstigend daherkommt mit einem atmosphärisch-finsteren Setting. Cool!
FAZIT: Eine richtig gute, eine gute, eine ganz okaye und zwei katastrophal armselige Episoden, das ist die Essenz von „V/H/S 99“. Somit ist dieser Eintrag ins Franchise zwar schonmal deutlich besser als das miese „V/H/S Viral“, aber von der Schlagkraft des Erstlings sind wir hier noch sehr weit entfernt. Insgesamt aber okay, kann man sich mal anschauen – wenn man (das gilt für das ganze Franchise!) den Found Footage-Look abkann.