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Balticderu
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5,0
Veröffentlicht am 7. Mai 2022
Ein Klassiker der Filmgeschichte und definitiv sehenswert. Menschen gegen Cyborgs mit einer extrem guten Story und sehr guter Action. Mit einer der besten Filme von Arnold Schwarzenegger.
"The Terminator" von 1984 schafft -neben der saucoolen Sciene-Fiction-Story, den fürs Budget beachtlichen Effekten, dem unverwechselbarem Score und den guten Darstellern- vor allem Eines: Er vermittelt seine eigene Art des Horrors: Die ständige Angst vor dem Terminator! Diese wesentliche Zutat fehlt leider in ALLEN weiteren Fortsetzungen der Reihe.
Der beste Teil der gesamten Terminator-Trilogie! Obwohl die Effekte mit den derzeitigen Standards nicht mehr mithalten können, braucht sich dieser Film trotzdem nicht vor den heutigen (teilweise sehr plumpen) Effektschlachten zu verstecken. Was hier zählt, ist die ausgeklügelte und clevere Zeitreise-Story. Diese entstand witzigerweise aus einem Alptraum von James Cameron, der zu jenem Zeitpunkt hohes Fieber hatte und sich vor dem Schlafengehen über seinen abgestürzten Computer und alle Maschinen ärgerte (d.h. auch der Name der Disco „Tech Noir“). Arnold Schwarzenegger spielte perfekt den erbarmungslosen Cyborg, der die Umgebung mit kühlem Blick und meisterhaft wenigen emotionalen Regungen nach seinem Opfer absuchte. Genial war die mechanisch klingende Musik von Brad Fiedel, die heute zu den berühmtesten Filmmusiken aller Zeiten gehört. Interessant ist ebenfalls, dass Bill Paxton, der zu dem damaligen Zeitpunkt noch ein unbekannter Schauspieler war, einen der Punker am Anfang spielte. „Terminator“ ist ein zeitloses Meisterwerk.
Die Musik ist genial & immer treibend, die Atmosphäre unschlagbar düster... Plus eine Story, die immer spannend ist, Action, die handgemacht ist & gut knallt, die Effekte sind auch gut gemacht, abgesehen vom Stop Motion, aber es ging damals nicht anders... Linda Hamilton & Michael Biehn spielen glaubhaft, auch wenn das Zeitreiseparadoxon ganz witzig ist ^^ ("...Sie meinen eins von den Dingern, das das Universum vernichtet? " Oh, falscher Film... :D ) Arnie spielt den Terminator so eiskalt, wunderbar!
Am Ende fiebert man ganz schön mit, obwohl man die Zukunft ja kennt ;)
Für mich ist Terminator 1 ein echter Meilenstein der Filmgeschichte. Arnold Schwarzenegger wurde durch diesen Film zum Weltstar, was wohl auch daran lag das er im ersten Teil der Reihe, im Gegensatz zu den Nachfolgerfilmen, noch eine glaubwürdige Tötungsmaschine spielt. Die Bedrohung, die vom Terminator ausgeht, wird durch die düstere Atmosphäre und die brillanten schauspielerischen Leistungen von Arnie, Linda Hamilton und Michael Biehn perfekt dargestellt. Als Zuschauer kann man die Angst der beiden menschlichen Protagonisten vor der übermächtigen Tötungsmaschine jederzeit nachempfinden. Auch die Handlung, die Settings, und die Musikuntermalung können völlig überzeugen. Lediglich die Spezial-Effekte sind nicht so gut gealtert wie der Rest des Films, alles Andere ist top.
Ok ok, man muß zugeben, dass hier der Zahn der Zeit dran genagt hat: die Spezialeffekte waren für 1984 revolutionär, wirken aber dann aus heutiger Sicht recht plump (insbesondere das Terminatorskelett am Ende!), der (damals authentische) 80er-Jahre-Look sieht ziemlich bescheuert aus und die Brutalität de Filmes mag damals recht schlimm gewesen sein, wäre aber heute nicht weiter erwähnenswert. Für mich persönlich waren die ersten beiden Teile damals Heiligtümer, die der Bibel gleichkamen , weswegen ich kaum objektiv sein kann. Aber probieren wirs mal: Arnold Schwarzenegger hatte als ultracooler und eiskalter Killerroboter damals seinen Durchbruch völlig zu recht (leider bietet ihm der Film noch keine Gelegenheit für die spaßige Ironie, die in den späteren Teilen aufkam), Michael Biehn gibt den tragischen und gebrochenen Helden Reese eindrucksvoll und Linda Hamilton hat zwar eine üble Frisur, wirkt aber absolut glaubwürdig als panisches verängstigtes Opfer. Die Actionszenen sind ebenfalls von immenser Wucht und rasantem Tempo und wenn die Jagd auf Sarah nach einer knappen halben Stunde zum ersten Mal so richtig schön bleihaltig wird, werden absolut alle Register der Spannung gezogen. Dieser Film ist zurecht ein Klassiker und Evergreen des Genres, ein Meilenstein und Kultfilm!
Ich hab mir den Film extra noch einmal angesehen um ihn mit den neuesten Actionstreifen zu vergleichen. Und ich bleibe dabei: Terminator ist ein cineastisches Wunder. Diese Low-Budget Produktion (!) ist immer noch auf Augenhöhe mit den besten Actionstreifen die es gibt und dazu zähle ich auch Mad Max:Fury Road und The Dark Knight (Stand 2017). Einfach nur geil!!
[...] Bereits in den ersten Minuten offenbart „Terminator“ dem Zuschauer seine wunderbar unheimliche, düstere Atmosphäre. Denn genau davon lebt der Film, von seiner eindringlichen Atmosphäre, auf die ich später nochmal genauer eingehen werde. Wir sehen futuristische Kampfflugzeuge, wir sehen gewaltige Maschinen über den Erdboden rollen, wir sehen hilflose Rebellen, die versuchen sich der Übermacht an kybernetischen Organismen zu stellen.
Ein Schnitt – die Opening Credits rattern zwei wundervolle Minuten mit dem kalten, elektronischen Terminator-Soundtrack über die Leinwand, ehe diese Prozedur von dem gewaltigen Schriftzug „The Terminator“ beendet wird.
Nächste Szene – der T-800, grandios gespielt von Arnold Schwarzenegger taucht nackt aus den Blitzen der Nacht auf. Er erhebt sich, sein Blick wachsam. Er blickt sich um, scannt mit seinen Sensoren die Umgebung. Man merkt sofort, dass dieses Ding kein Mensch sein kann.
Wortkarg, mit Shotgun und Uzi-9mm bewaffnet macht sich der Cyborg auf, um seine Mission zu erfüllen; Sarah Conner zu terminieren. Doch diese bekommt schnell Wind von ihrem Verfolger, und verschanzt sich im Club „Tech-Noir“. Und die Minuten in diesem Club zeigen wohl am besten, weshalb der Terminator mehr ist als bloß ein Actionfilm.
Der Bass der im Club gespielten Musik ist laut und zugleich dumpf. Ein Gefühl, als befinden wir uns selbst just in diesem Moment im Tech-Noir. Überall Nebel. Überall tanzende Menschen. Sarah versucht, in der Menge unterzutauchen. Langsam und bedächtig drängelt sie sich durch die Menschenmasse. Regisseur Cameron filmt das Geschehen im Club über ihre Schulter. Wenige Augenblicke später betritt auch ihr Verfolger das Tech-Noir. Langsam, aber zielstrebig, streift der T-800 Sarah suchend durch den Club. Im Gegensatz zu Sarah filmt Cameron ihn von vorne aus der Froschperspektive. Dadurch wirkt er noch imposanter, noch furchteinflößender als ohnehin schon. Die Spannung ist schier unerträglich, denn alle Bewegungen der anwesenden Personen, den Terminator eingeschlossen, sind rhythmisch zum im Hintergrund laufenden Song „Burnin‘ in The Third Degree“. Als die Killermaschine schließlich Sarah erblickt, wird die Musik immer leiser, sie klingt immer ferner, der Hintergrund wird unscharf, nur noch Sarah und der Terminator sind klar erkennbar. Diese Kombination von Musik, Nebel, Kamera und Filmschnitt ergibt nicht weniger als eine der atmosphärischsten Szenen der Filmgeschichte.
Ein Meisterwerk! Das ist der böse Terminator.So will ich ihn sehen. Klar ist ist die Tricktechnik veraltet. Aber genau das gibt dem Film seinen Charm. Bin gestern aus T5 Genesis gekommen. Was für eine langweilige Aktionkomödie. Teil 3 war auch schon so auf komisch gemacht. Steht diesen Filmen nicht. Der einzige Teil,der noch besser ist,ist Teil 2.
[…]„Terminator“ ist ein kleines dreckiges Meisterwerk in effektivem Storytelling, kreuzt geschickt die Values eines SciFi-Action-Thrillers mit Slasher-Elementen, die B-Movie-Prämisse mit einem Drama voller geschickt arrangierter Themen über Schicksal, Selbstbestimmung und Individuation im Überlebenskampf zwischen Mensch und Maschine, zwischen der nichtsahnenden Mutter der Hoffnung und dem Boten des Untergangs. Camerons „Terminator“ ist tatsächlich ein tiefgreifenderer, vielschichtigerer und raffinierterer Film, als es in der Reduktion auf seinen Actionanteil, die Effektarbeit und die prägnanten Sprüche von Mannmaschine Arnold Schwarzenegger oft betont wird. Bei allem Tempo, das die Jagd des Killer-Cyborgs nach dem Zusammentreffen der drei zentralen Handlungsfiguren aufnimmt, verliert Cameron weder den Unterbau seiner Story noch die Charaktere aus den Augen. Der non-humanoiden, rücksichtslosen und nicht verhandelbaren Brutalität und Effizienz des Terminators, der bei seinen Missionsroutinen schonmal aufsässigen Punks kurzerhand die Pumpe aus dem Leib reißt und auch beim Waffenhändler seines Vertrauens nicht lange fackelt oder gar auf Mengenrabatt spekuliert, steht in Sarah Connor eine überforderte Kellnerin und versetzte Singlefrau gegenüber, die im Duell mit der unerbittlichen Maschine ihre geduldete Unscheinbarkeit abstreift und der Kampf um ihr Leben wird zum Wegbereiter ihrer Selbst.[…]Die rohe No-Nonsense-Brutalität des Films brachte ihm hierzulande fünfzehn Jahre auf den Index ein, der teils rücksichtlos brutale Ton ist dem Setting aber vollkommen angemessen. Höhepunkte, was Body Count und Intensität angeht, sind dabei das Eindringen des Terminators in eine Polizeistation und ein nervenzerrender Showdown, als das nicht tot zu kriegende, von Schwarzeneggers Äußerem befreite Maschinenskelett einen letzten Versuch zur Erfüllung seines Auftrags unternimmt. In einer Mischung aus StopMotion-Technik, Miniaturen und animatronischen Modellen in Originalgröße verwirklicht ist der Anblick des Cyborgs in seiner wahren Gestalt auch heute noch erschreckend mitzuverfolgen und beeindruckend umgesetzt.[…]