Nicolas Cage sucht sich weiterhing günstige, einfache Produktionen aus die direkt fürs Heimkino erscheinen. Allerdings scheint er mittlerweile den Geschmack verloren zu haben, um in seiner überdrehten und exzentrischen Art zu spielen, sondern spielt nach „The Old Way“ und „Butchers Crossing“ erneut eine Rolle, in der er sehr geerdet auftritt. Hier gibt er den Vater von zwei Söhnen, der in einem Weltuntergangsszenario lebt und versucht, seine Jungs am leben zu halten. Die Kreaturen, die sie bedrohen und das gesamt Szenario erinnern an „A Quiet Place“, erreicht aber nicht dessen Qualität.
Fazit: Entsättigtes, deprimierendes Endzeitszenario ohne Highlights!
Nojo, ich muss sagen das war eigentlich relativ gut! Auch wenn die Story natürlich bereits etwas ausgelutscht erscheint, hat der Film irgendwie seine eigene Originalität mit hineingebracht. Mit Abstand am Besten waren aber die Kameraführung und die Fähigkeit, (bei Weitem nicht immer, aber doch oft genug) spannungsgeladene Momente zu erzeugen. Dass Nicolas Cage schon im 1. Drittel rausnopen würde und ab dann bis zum Schluss (buchstäblich) 1 Wort sagen würde, hat mich dann schon enttäuscht aber was solls. Die Liebesgeschichte ist gottlos unmotiviert und hat keine Tiefe, was auch jammerschade ist. Der Rest hat aber weitgehend gepasst!
Nicolas als ruhiger Familienvater darf zum Ende hin in Cage Marnier austeilen. Lustige Viecher. Nicht immer nachvollziehbare Handlungen der Jungs, okay sind halt noch Jungs daher kann man darüber hinwegsehen.