“Amrum" hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 12 Jahre alt sind, diesen Film im Kino sehen dürfen. Kinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, dürfen laut FSK den Film allerdings auch im Kino sehen, wenn sie in Begleitung einer sorgeberechtigten Person oder eines Vormunds sind.
„Amrum“ basiert auf den Kindheitserinnerungen von Hark Bohm, der auch das Drehbuch zum Film verfasste. Bohm, der den Deutschen Film maßgeblich als Schauspieler, Regisseur, Produzent und auch Professor an der Uni Hamburg maßgeblich prägte und u.a. auch mehrmals mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet wurde, wollte sein Drehbuch ursprünglich selbst verfilmen, bevor er Regiekollegen Fatih Akin die Verantwortung übertrug. Bohm ist übrigens auch als Schauspieler im Film zu sehen.
Komponist Hainbach (bürgerlich: Stefan Paul Goetsch) brachte vor seinem Score für „Amrum“ noch nicht viel Erfahrung als Filmkomponist mit, gilt aber im Musikjournalismus als einer der wichtigsten elektronischen bzw. experimentellen Musiker unserer Zeit. Vor „Amrum“ arbeitete Hainbach bereits an der Filmmusik des Thrillers „Schock“ (2023) und wirkte an der Musik von mehr als 70 Theaterstücken mit.
Als einen „einen jungen Paul Newman oder Brad Pitt“ bezeichnete „Amrum“-Regisseur Fatih Akin seinen 12-jährigen Hauptdarsteller Jasper Billerbeck, der in dem Drama sein Schauspieldebüt gibt. Billerbeck wurde bei einem offenen Casting an einer Segelschule entdeckt.