1631 in einer spanischen Kleinstadt: Während die Pest dort wütet und immer mehr Opfer fordert, lassen die lokalen Ärzte alle Kranken zusammentreiben, sie in die örtliche Kapelle einsperren und sämtliche Ausgänge zumauern. Fast 400 Jahre später geht noch immer die Legende von der kleinen Uxoa (Alba Hernández) um, die damals unter den lebendig Eingekerkerten war. Sie soll inmitten des Tumults ihre Puppe verloren haben und seitdem auf der Suche nach dieser in dem Gotteshaus herumspuken. Das Medium Ivana Peralta (Nagore Aranburu) behauptete vor langer Zeit, Kontakt zu Uxoa aufgenommen zu haben. Daraufhin wurde die Kapelle zu einem Anziehungspunkt für Touristen, für die von der Gemeinde nun alljährlich ein fünftägiges Fest mit einer Nachstellung der Ereignisse von damals aufgezogen wird. Auch die kleine Emma (Maia Zaitegi) ist gekommen. Sie hat kürzlich ihre Mutter (Loreto Mauleón) an eine tückische Krankheit verloren und will unbedingt noch einmal mit der Verstorbenen kommunizieren. Sie glaubt, dass Ivana und Uxoa ihr dabei helfen können. Doch bevor das passieren kann, stirbt Ivana. So kommt ihre ebenfalls übernatürlich talentierte Tochter Carol (Belén Rueda) zurück in die Stadt, um den Nachlass zu regeln, und wird von Emma bekniet, ihr zu helfen.
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