Ride On - Die zweite Chance
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Kino3000
Kino3000

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4,0
Veröffentlicht am 15. Mai 2025
Ein Film, wo ich dachte, dass es sowas gutes heutzutage nicht mehr gibt.

Ein Stuntman, der seine Stunts / Filmauftritte aus irgendeinem Grund immer nur zusammen mit seinem Pferd durchführt. Warum, wird nicht erklärt. Das Pferd ist sehr gelehrig und kann ganz, ganz viele Dinge. Ohne Pferd kann der Stuntman nicht mehr arbeiten und das warum wird schon wieder nicht erklärt.
Ist auch egal.
Main Story:
dem Stuntman soll sein Pferd gepfändet, also weggenommen werden. Er hat es als krankes Pony bekommen, aufgepäppelt und jahrelang eine Verbindung aufgebaut.
Er will sich dagegen wehren und mit Schulden kann er sich keinen Anwalt leisten, also fragt er seine Tochter, die Jura studiert. Leider ist die Tochter sauer auf ihren Vater, sie haben sich entfremdet. Nach dem Tod der Mutter hat er sich nicht genug um sie gekümmert.

Das sind drei Handlungsstränge in einem Film
Und zwar völlig ducheinander. Der alternde Stuntman hat Schulden, braucht einen neuen Job, braucht seine Tochter, die nix mit ihm zu tun haben will, also Familienproblem irgendwie lösen, muss sein Pferd beschützen / behalten und nebenbei noch die aggressiven Schläger des Schuldeneintreibers abwehren.
Das passiert durcheinander und am anfang gibt es manchmal eine Rückblende, mit genug Aufmerksamkeit sollte man das aber problemlos hinkriegen.

Die bei Jackie Chan üblichen Kung-Fu Kämpfe halten sich in Grenzen. Der Film besteht zu einem Drittel aus Kung-Fu, ein Drittel aus Schulden und Pferd und ein Drittel aus Vater-Tochter Beziehung.
Dummy Load
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3,5
Veröffentlicht am 26. August 2023
Auch wenn manche Kritiken den Film ein wenig zerreissen, mir hat er gefallen. Das ich mal in einem Jackie Chan Film weinen wuerde haette ich auch nicht gedacht aber bestimmte Szenen mit dem Pferd und auch mit seiner Filmtochter sind wirklich sehr stark. Das die Filme mit Jackie Chan alle keine Kampkracher wie frueher sind ist ja auch verstaendlich. Was hat er sich eigentlich noch nicht gebrochen in seinem Leben. Besser als Hidden Strike fand ich ihn auf jeden Fall wobei der ja auch nicht so schlecht war
Carashin Carashin
Carashin Carashin

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5,0
Veröffentlicht am 29. Juni 2024
Wer hier die tiefgründigen Einblicke ins Leben eines wahren Stuntmans nicht versteht und nur sinnlose Kampfszenen erwartet, sollte wo anders schauen. Filme ohne Seele jnd Herz gibt es massig. Die Kritiker die überwiegende Action erwartet haben und den Film deshalb so schlecht bewerten, sollten sich vorher über einen Film erkundigen. Der Film ist sehr schön und einfach nur berührend.
Lemmiblog
Lemmiblog

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3,0
Veröffentlicht am 31. August 2026
DAS ERSTE PFERD WAS DRIFTEN KANN

Luo war ein hervorragender Stuntman, doch die Jahre haben an ihm gezerrt. Genauso wie an seinem Pferd, roter Hase, doch beide bekommen nochmal die Chance sich zu beweisen. Gleichzeitig versuchen Anwälte Luo roter Hase wegzunehmen und seine einzige Option ist seine Tochter um Hilfe zu bitten, die er seit 6. Jahren nicht mehr gesehen hat. Luo steht vor seiner größten Herausforderung, nämlich Familie und Job zu meistern während um ihn herum alles zerbricht.

Dieser Film geht ca. 126 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Wir haben hier eine Dramödie die uns als Andenken an die Stuntman verkauft werden soll, in einer Welt wo nur noch CGI zählt, leider gelingt  das nicht ganz.
Jackie Chan ist eine Legende und die besten Cameos, hat er hier selbst. Es schaut sich wie ein Best-Off seiner besten Filme an, was in manchen Situationen funktioniert wie etwa kleine Figuren die er sieht oder er alte Kostüme aus anderen Filmen trägt. Jedoch werden hier auch Filmszenen aus Police Story etc. gezeigt, was mich irritierte, denn ist Luo jetzt Jackie Chan, den es in dieser Welt gibt und Jackie lebt als Luo in einer Bretterbude?
Die Action ist in Ordnung, zusammen mit seinem Pferd passieren schöne witzige Momente, allerdings fällt das CGI dann doch auf wenn es mal eingesetzt wird. Was Jackie zu dem früher mal gut Choreographiert gezeigt hätte, wirkt hier aufgrund seinen Alters nicht so flüssig wie man es gewohnt ist.
Das Finale lässt einen dann doch kleine Tränen vergießen wenn es um ihn und sein Pferd geht.
Am Ende bleibt ein Werk was nicht Fisch oder Fleisch ist. Ist es eine Hommage an Stuntman, an Jackie Chan selbst oder ein Familiendrama man weiss es nicht. Man könnte sagen alles funktioniert und nichts.

Von mir bekommt der Film 6,5/10 Punkte. Ein Chinese als Indianer verkleidet, darf der das oder ist das kulturelle Aneignung? Zu dem gibt es keine Warnung im Vorspann, Skandalös.
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