Mit dem Künstlerinnenporträt "Niki de Saint Phalle" legt Céline Sallette ihr Spielfilmdebüt als Regisseurin hin. Bislang war die Französin eher vor der Kamera als Schauspielerin zu sehen, u.a. in "Marie Antoinette" (2006), "Haus des Sünde" (2011) und in "Der Geschmack von Rost und Knochen" (2012).
"Niki de Saint Phalle" porträtiert die gleichnamige französisch-schweizerisch Künstlerin, die vor allem als Bildhauerin mit ihren fülligen "Nana"-Figuren in Gedächtnis geblieben ist. Viele Ausstellungen führten die Künstlerin auch nach Deutschland, wo sie bleibende Spuren in Form ihrer Skulpturen hinterlassen hat, u.a. auf der Skulpturenmeile in Hannover. "Niki de Saint Phalle" ist der erste Spielfilm über die Künstlerin, zuvor wurde diese jedoch schon häufig in Dokumentationen porträtiert - z.B. in der gleichnamigen Doku des deutschen Filmemachers Peter Schamoni, die 1995 unter Mitwirkung der Künstlerin selbst entstand.