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EIN WERTVOLLES MITGLIED DER GESELLSCHAFT
Thomas kommt aus dem Gefängnis, nachdem er wegen Immobilienbetrug in 16 Fällen eingesessen hat. Kaum draußen, erfährt er nicht nur, dass er ein Haus geschenkt bekommt – er hat auch plötzlich einen Halbbruder mit Downsyndrom. Thomas wittert das große Geschäft. Einziges Problem: Er muss seinen Halbbruder irgendwie loswerden, was sich als gar nicht so einfach erweist.
Ganzer halber Bruder dauert rund 100 Minuten, ist ab 12 Jahren freigegeben und bringt Christoph Maria Herbst und Nicolas Randel als Hauptduo. Schon beim Lesen der Story weiß man eigentlich, wie das Ganze ausgehen wird. Ein kleiner Gauner will den anderen Bruder loswerden, verstrickt ihn in Situationen, damit das Sozialamt ihn abholt – und je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr entsteht so etwas wie Sympathie. Natürlich rollt das Drama trotzdem unaufhaltsam an.
Vorhersehbar, ja – aber mit Herz. Christoph Maria Herbst allein lohnt das Einschalten: komisch und bierernst wie gewohnt. Überraschenderweise haben mir aber die stillen, ernsten Momente am meisten gefallen. Zum Lachen gibt es gar nicht so viel, denn das Ausnutzen des Halbbruders hat ein fieses Geschmäckle – was aber klar beabsichtigt ist. Schauspiel und Figuren sind solide, auch wenn so mancher Storystrang arg konstruiert wirkt.
Das Finale setzt einen wichtigen Moment in Szene. Kein wirkliches Happy End, aber ein Abschluss, mit dem man leben kann.
Unterm Strich ein Film, der genau das liefert, was man erwartet. Die ernsten Töne überstrahlen die komischen, und das Finale zeigt eindrucksvoll, wozu Menschen mit Behinderung fähig sind – Chapeau dafür.
Von mir bekommt der Film 6/10 Punkten.
Und Michael Ostrowski verdient für seinen bayerischen Akzent wirklich eine Ehrenmedaille.
Thomas kommt aus dem Gefängnis, nachdem er wegen Immobilienbetrug in 16 Fällen eingesessen hat. Kaum draußen, erfährt er nicht nur, dass er ein Haus geschenkt bekommt – er hat auch plötzlich einen Halbbruder mit Downsyndrom. Thomas wittert das große Geschäft. Einziges Problem: Er muss seinen Halbbruder irgendwie loswerden, was sich als gar nicht so einfach erweist.
Ganzer halber Bruder dauert rund 100 Minuten, ist ab 12 Jahren freigegeben und bringt Christoph Maria Herbst und Nicolas Randel als Hauptduo. Schon beim Lesen der Story weiß man eigentlich, wie das Ganze ausgehen wird. Ein kleiner Gauner will den anderen Bruder loswerden, verstrickt ihn in Situationen, damit das Sozialamt ihn abholt – und je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr entsteht so etwas wie Sympathie. Natürlich rollt das Drama trotzdem unaufhaltsam an.
Vorhersehbar, ja – aber mit Herz. Christoph Maria Herbst allein lohnt das Einschalten: komisch und bierernst wie gewohnt. Überraschenderweise haben mir aber die stillen, ernsten Momente am meisten gefallen. Zum Lachen gibt es gar nicht so viel, denn das Ausnutzen des Halbbruders hat ein fieses Geschmäckle – was aber klar beabsichtigt ist. Schauspiel und Figuren sind solide, auch wenn so mancher Storystrang arg konstruiert wirkt.
Das Finale setzt einen wichtigen Moment in Szene. Kein wirkliches Happy End, aber ein Abschluss, mit dem man leben kann.
Unterm Strich ein Film, der genau das liefert, was man erwartet. Die ernsten Töne überstrahlen die komischen, und das Finale zeigt eindrucksvoll, wozu Menschen mit Behinderung fähig sind – Chapeau dafür.
Von mir bekommt der Film 6/10 Punkten.
Und Michael Ostrowski verdient für seinen bayerischen Akzent wirklich eine Ehrenmedaille.
Thomas (Christoph Maria Herbst) kommt aus dem Knast und hat plötzlich ein Haus. Die Mutter, die ihn schon als Kind verstoßen hat, will ihm ihr Haus vererben. Aber nicht einfach so: Im Haus lebt noch jemand. Es ist sein Halbbruder Roland (Nico Randel). Er hat Trisomie 21. Zwar ist er ziemlich selbstständig, aber ein wenig Betreuung braucht er dennoch. Er darf lebenslang in dem Haus wohnen bleiben.
Das passt Thomas natürlich überhaupt nicht. Er überlegt, wie er Roland wieder loswerden kann. Doch Roland lässt sich nicht so einfach abschütteln, beide wollen sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.
Aber die beiden sind Brüder, und vielleicht wächst da ja doch noch was zusammen.
„Ganzer halber Bruder“ erzählt die Story zweier Halbbrüder, die sich hassen, sich aber irgendwie zusammenraufen müssen.
Das ist ganz nett, aber leider ist der Film von Hanno Olderdissen auch sehr erwartbar. Zwar macht die Geschichte ein paar Schlenker, aber wirkliche Überraschungen bleiben aus. Zudem ist es überraschend, wie schnell sich Roland in seinem Denken über Thomas dreht und vom „ganzen halben Bruder“ schwärmt.
Christoph Maria Herbst spielt den Thomas so, wie Christoph Maria Herbst den Unsympathen in vielen Rollen schon gegeben hat. Nico Randel ist eine Wucht, man sieht ihm gern beim Spielen zu, auch wenn an einigen Stellen durchaus ersichtlich ist, dass mit Schnitten und Kameraeinstellungen getrickst werden musste.
Eine kurzweilige, aber keine sehr innovative, ziemlich klischeebeladene Komödie – ein bisschen wie aus der Schublade geholt.
Das passt Thomas natürlich überhaupt nicht. Er überlegt, wie er Roland wieder loswerden kann. Doch Roland lässt sich nicht so einfach abschütteln, beide wollen sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.
Aber die beiden sind Brüder, und vielleicht wächst da ja doch noch was zusammen.
„Ganzer halber Bruder“ erzählt die Story zweier Halbbrüder, die sich hassen, sich aber irgendwie zusammenraufen müssen.
Das ist ganz nett, aber leider ist der Film von Hanno Olderdissen auch sehr erwartbar. Zwar macht die Geschichte ein paar Schlenker, aber wirkliche Überraschungen bleiben aus. Zudem ist es überraschend, wie schnell sich Roland in seinem Denken über Thomas dreht und vom „ganzen halben Bruder“ schwärmt.
Christoph Maria Herbst spielt den Thomas so, wie Christoph Maria Herbst den Unsympathen in vielen Rollen schon gegeben hat. Nico Randel ist eine Wucht, man sieht ihm gern beim Spielen zu, auch wenn an einigen Stellen durchaus ersichtlich ist, dass mit Schnitten und Kameraeinstellungen getrickst werden musste.
Eine kurzweilige, aber keine sehr innovative, ziemlich klischeebeladene Komödie – ein bisschen wie aus der Schublade geholt.
Ich muss sagen, mal wieder ein sehr schöner Film.
Drama und Komödie sind dicht beieinander.
Ich kann ihn auf jeden fall empfehlen
Drama und Komödie sind dicht beieinander.
Ich kann ihn auf jeden fall empfehlen
Echt toller Film , anschauen lohnt sich. Klar er kommt nich ann Rain Man heran , aber trotzdem Christoph Maria Herbst spielt seine Rolle hervorangend. Und auch Nicolas Randel macht seine Sache super. Also es ist wie bei ddas Kanu des Manitou ,
einfach mal nicht zuviel erwarten und sich überraschen lassen. Wir hatten einen tollen Kinoanend.
einfach mal nicht zuviel erwarten und sich überraschen lassen. Wir hatten einen tollen Kinoanend.
Hier ist man beim Trailer sicher, denn genau das, was dorrt gezeigt wird gibt es so im Film wiederzufinden: Christoph maria Herbst versucht ein Haus zu verkaufen und den unliebsamen Bewohner loszuwerden. Allerdings kicken dann Gefühle und ein schlechtes Gewissen rein - beim Zuschauer nur bedingt, da er eine brav nach Schema F abgehandelte Sache schaut. Tut nicht weh, bringt aber auch wenig
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