“Miroirs No. 3" hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 12 Jahre alt sind, diesen Film im Kino sehen dürfen. Kinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, dürfen laut FSK den Film allerdings auch im Kino sehen, wenn sie in Begleitung einer sorgeberechtigten Person oder eines Vormunds sind.
Der etwas kryptische Titel „Miroirs No. 3“ bezieht sich auf den gleichnamigen Klavierzyklus des Komponisten Maurice Ravel, genauer gesagt auf das Stück „Une barque sur l’océan“ (Eine Barke auf dem Ozean) von 1905. Das Stück selbst ist im Film neben anderen Werken der klassischen Musik ebenfalls zu hören. Beim Klavierspiel des sehr anspruchsvollen Werks wurde Hauptdarstellerin Paula Beer von der deutschen Konzertpianistin Adriana von Franqué unterstützt, die die schwierigeren Passagen des Klavierstücks für den Film einspielte.
Nachdem der deutsche Regisseur Christian Petzold eine enger Zusammenarbeit mit Schauspielerin Nina Hoss pflegte, die er in 6 seiner Filme von 2002 bis 2014 in der weiblichen Hauptrolle besetzte (u.a. in „Barbara“ (2012) und „Phoenix“ (2014)), scheint mittlerweile Paula Beer zu Petzolds „Muse“ geworden zu sein: „Miroirs No. 3“ ist bereits die vierte Zusammenarbeit mit Beer in Folge.
Der Weg von Laura (Paula Beer) in „Miroirs No. 3“ führt von Berlin in die nahegelegene Uckermark Brandenburgs. Die Uckermark ist eine der strukturschwächsten und am dünnsten besiedelten Regionen Deutschlands an der Grenze zu Polen und wurde von Regisseur Christian Petzold bereits für die Dreharbeiten zu seinem vorherigen Film „Roter Himmel“ (2023) aufgesucht.