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the_odeon
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3,5
Veröffentlicht am 15. September 2026
oh mann, vince vaughn und james marsden hätten echt mal ein bischen trainieren sollen, um glaubwürdig harte schuldeneintreiber oder auftragskiller oder so ähnlich zu spielen. war wohl so beabsichtigt, damit sie eben zwei nicht ganz, aber etwas abgehalfterte ex-mafia-schuldeneintreiber spielen können.
die kampf-szenen (bestimmt von stunt-doubles gemacht) sind schon alle ganz gut. ansonsten ist das hier eine merkwürdige mischung aus action-film und irgendwas komischen und unbegreifbarem. etwas skuriles halt. irgendeine story so von wegen der eine killer hilft dem anderem killer, mit dem er eigentlich verfeindet sein müsste. hier ist es aufgrund der zeitreise der gleiche killer, der dem gleichen killer hilft, zeitreise halt, was willste machen?
der film geht sehr schnell los, auf eine zeitraubende einleitung wird verzichtet. das tut dem film ganz gut, besonders viel mehr hintergrundstory hätte man sich dazu sowieso nicht ausdenken können. an story hat man rausgeholt, was man konnte, nicht wirklich kreativ aber irgendwie gibt es da eine story. die bewegt sich nur langsam voran und wird zwischendurch immer mal wieder von komischen oder skurilen oder merkwürdigen momenten unterbrochen. das muss man irgendwie aushalten, die merkwürdigen oder auch unwichtigen momente sind auch schnell wieder vorbei.
die handlung ist insgesamt schon o. k., kommt an klassiker aus dieser art filmen aber nicht ran. man sollte sich auf eine zwar existierende, aber merkwürdige und skurile handlung einstellen, mit etwas situationskomik und ein paar logiklöch... ... ... ??? ... ach nee, was schreib ich denn da? bei der komischen handlung gibt es ja sowieso keine logik. wenn man nicht nur auf dauer-action, sondern auch auf eine ruhige, trotzdem action und abgefahrene handlung vorbereitet ist, dann dürfte dieser film bestimmt spaß machen.
ich kann´s aber nicht erklären. es ist so, als ob ´john wick´ und ´bud spencer´ und ´beverly hills cop´ mal einen film zusammen drehen wollten. und das hier ist halt dabei rausgekommen. kann ich jetzt ja auch nicht mehr ändern. . . . . . . . . . . . . .
Fazit: Gangster-Buddy-Komödie nach Tarantino-Ritchie-Art, angereichert mit Sci-Fi-Elementen. Entpuppt sich eher als dröge Actionkomödie mit guter Idee, welche erst im letzten Drittel richtig in Fahrt kommt.
Es ist immer interessant, wenn Bekannte Schauspieler ihre angestammte Rollen verlassen, so ist der Comedian Vince Vaugn auf lustige Rollen abonniert und spielt hier den extremen Bösewicht, und das macht er gar nicht mal schlecht dagegen ist Madsen eher der Sonny Boy, der hier wiederum einen Killer spielt. Das macht er zwar ganz gut, aber nicht so eindrucksvoll wie Vaugn. Die Story mit einem Verräter innerhalb der organisierten Kriminalität ist nichts Neues dies zu kombinieren. Mit einer Zeitreise ist allerdings schon etwas ungewöhnlich. Leider zwei überhaupt nicht für mich, sondern es wird nur diese Killer Story erzählt aus dem Ruder gelaufen ist und deswegen korrigiert werden soll. Das macht Spaß, den Schauspielern zuzuschauen. Die Story macht eher weniger Spaß ein paar gute Witze sind schon dabei. Der Soundtrack aus den Achtzigern kann sich ebenfalls hören lassen. Für einen netten Fernsehabend reicht es auf jeden Fall. Und schön wäre es, diese Schauspieler in besseren Filmen öfter zu sehen.
Abgefahrene Story und schräge Typen denen mehr Profil fehlt. Letztlich endet alles in brutalen Schießereien. Erreicht sein Vorbild Kingsmen bei Weitem nicht, unterhält aber die 100 Minuten, verpasst aber, ein kultiges Spektakel zu sein