Rental Family
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BrodiesFilmkritiken
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11.857 Follower 5.069 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 16. Mai 2026
Joa … nett. Brendan Fraser als Schauspieler, der sich engagieren läßt, um Menschen in ihrem Alltag eine Lücke zu füllen. Das führt zu einer reihe kleiner, emotionaler und netter Momente, hinterläßt aber kaum etwas. Höchstens noch das Gimmick, dass dies alles in Japan spielt, was aber für die Handlung keinen großen Unterschied macht.

Fazit: Kleines Wohlfühldrama mit Brendan Fraser als großem, lieben Kuschelbär!
beco
beco

83 Follower 449 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 13. März 2026
Ein schöner Film, der als Komödie daherkommt, aber doch auch eine Reihe von Denkanstößen enthält und Einblicke in die japanische Lebenskultur vermittelt.
Ein kleine Gag im Schlussteil des Films trägt zum Gelingen und Verstehen des Films bei, indem wichtige Fragen von Beziehungen, Verständnis und Fürsorge auf sehr unterhaltsame Weise angesprochen werden. Brendan Fraser kann man "overacting" vorwerfen, aber er ist halt der gute Geist in dieser japanischen Gesellschaft, der sich Japan anzupassen versucht, aber auch Veränderung auslöst.
sehenswert
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 386 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 4. Juli 2026
Mutlose und kitschige Auseinandersetzung mit einer spannenden Thematik

Brendan Fraser ist endlich als Schauspieler zurück und das macht mich glücklich. Wie mit ihm umgegangen wurde in Hollywood, ist immer noch bezeichnend für die Branche, doch seit seiner starken Leistung in „The Whale“ in 2022 (wofür er sogar den Oscar erhielt), ist Fraser zurück im Spiel! Denn er ist ein wirklich sympathischer Darsteller, der Filme tragen kann. Eins seiner neusten Projekte, ist das Drama „Rental Family“ von Regisseurin Hikari. Die Thematik ist vielversprechend und interessant und das Endergebnis hat ein paar schöne Momente. Doch leider versinkt die gute Idee für diesen Film zu schnell zu tief im Kitsch…

Phillip Vanderploeg ist ein amerikanischer Schauspieler, der mit seinem mäßigen Erfolg in Japan arbeitet und dort unter anderem absurde Werbespots drehen. Eines Tages gerät er an die dubiose Firma „Rental Family“. Ihr Konzept: Leuten mit Schauspieler*innen alle möglichen Szenerien vorgaukeln. Von einer falschen Beerdigung bis hin zu falschen Affären, ist alles dabei. Für Phillip wird das Ganze schnell zur Herausforderung als er den Vater für ein kleines Kind spielen soll…

Der Cast ist sehr solide und Fraser selbst ein guter Anker in der Geschichte. Es ist keine weltbewegende Performance, aber sie funktioniert und hat kurios viele Parallelen zu Frasers echtem Leben. Allein das macht den Film überraschend vielschichtig. Sehr gut ist auch die kleine Shannon Mahina Gorman (sie spielt Mia, die „Tochter“ von Fraser).

Auch optisch sieht der Film gut aus (Kamera: Takurō Ishizaka), während der Score von Jónsi und Alex Somers eher nettes, kitschiges Beiwerk ist.

Das Spannende an „Rental Family“ ist aber eigentlich das Konzept: Eine Firma, die praktisch „Lügen“ verkauft, um damit Menschen in bestimmten Notlagen zu helfen. Diese variieren in ihrer Dringlichkeit und Moral und der Film greift das alles auf. Leider verkommt diese Idee, welche auf realen Beispielen basiert, zu einem sehr kitschigen Brei in der zweiten Hälfte. Einige Dramen sind natürlich sehr vorhersehbar und werden letztendlich mit einem typischen Happy End aufgelöst, das sich der Film nicht wirklich verdient hat. Wo bleiben die Konsequenzen in Solchen Situationen? Und warum braucht es wieder eine White Savior-Geschichte, in der ein weißer Amerikaner die Lösung für eine andere Kultur bringt? Das Ganze wirkt mutlos und am Ende zu schwarz weiß…

Fazit: „Rental Family“ hat seine Momente, aber die Thematik wird stiefmütterlich und ohne Biss behandelt. Wer eine ähnliche Idee mit deutlich mehr Substanz und Finesse sehen will, sollte sich den tollen Film „The Farewell“ (2019) ansehen.
White Tiger
White Tiger

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3,5
Veröffentlicht am 2. März 2026
Ein Amerikaner in Japan - Brandon Fraser ist ganz wunderbar in seiner Rolle des zerknautschten, liebenswerten, zerrissenen Typen.
Ein leiser Film mit durchaus überraschenden Momenten. Herzerwärmend.
Lemmiblog
Lemmiblog

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3,5
Veröffentlicht am 13. Januar 2026
EIN QUOTEN-WEIßER MIT HERZ

Philipp ist ein erfolgloser Schauspieler in Japan, bis ihm eine Agentur ein ungewöhnliches Angebot macht:
Er soll für Menschen da sein, wenn sie jemanden brauchen. Ob als Vaterersatz, Journalist, Zockerkumpel oder Cheerleader, alles ist buchbar. Skepsis weicht schnell der Erkenntnis, das Ding hat Potenzial. Doch sobald es persönlich wird, zeigen sich die Grenzen dieses Geschäfts.

Rental Family geht ca. 110 Minuten, ist ab 0 Jahren freigegeben und ist eine Tragikomödie mit Brendan Fraser, der hier wirkt, als hätte man ihn direkt aus der Tom-Hanks-Schublade gezogen. Liebenswürdig, höflich, leicht verpeilt, eine wandelnde gute Seele mit traurigem Blick.
Die Geschichte dreht sich um Menschen, die Hilfe brauchen, oder einfach jemanden und genau das spielt Philipp. Dass dabei Nähe entsteht, Emotionen hochkommen und Rollen verschwimmen, ist unausweichlich. Der Film macht es sich dabei nicht einfach, Figuren treffen keine dämlichen Entscheidungen, Klischees werden umschifft und einige Wendungen kommen leise, aber wirkungsvoll.
Fraser ist das emotionale Rückgrat des Films. Man nimmt ihm jedes Lächeln ab, jede Unsicherheit, jede kleine Überforderung. Die Idee der Agentur funktioniert gerade im japanischen Kontext hervorragend, Nähe auf Bestellung.
Tokio und das Umland sehen wunderschön aus, egal ob Großstadt oder ruhige Landschaft, visuell ist das sehr rund.
Was dem Film fehlt, ist der letzte Punch. Alles funktioniert, alles fühlt sich richtig an, aber irgendwo bleibt das Gefühl, dass noch ein Schritt gefehlt hätte.
Unterm Strich bleibt ein ruhiger, warmherziger Film, der sich Zeit lässt und genau deshalb wirkt. Kein großes Drama, kein Zuckerguss-Finale, sondern ein ehrliches Feel-Good-Gefühl mit Nachdenk-Beilage.

7,5/10 Punkten. Im Grunde spielt Brendan Fraser hier einen Escort-Service fürs emotionale Vakuum. Zum Zocken oder Trinken mag das gehen, aber was, wenn man plötzlich Vater sein soll? Wo hört die Rolle auf, wo fängt man selbst an?
BibiG3
BibiG3

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3,5
Veröffentlicht am 4. März 2026
Hat mir gut gefallen. Mal was Fraser mal anders. Ich freue mich auf den neuen die Mumie Film.
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