Worldbreaker
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karDEL-Movieman
karDEL-Movieman

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0,5
Veröffentlicht am 8. April 2026
Selten einen derart schlechten Film gesehen. Er ist extrem langweilig, uninteressant, schlecht gemacht und sinnlos. Einzig die junge weibliche Schauspielerin mag zu gefallen. Nicht anschauen.
Dominic Bukowinsky
Dominic Bukowinsky

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0,5
Veröffentlicht am 6. September 2026
Worldbreaker ist für mich eine der größten filmischen Enttäuschungen der letzten Zeit. Die Ausgangsidee einer zerstörten Welt, mysteriöser Kreaturen und eines Vaters, der seine Tochter auf das Überleben vorbereitet, hätte eigentlich genügend Stoff für einen spannenden Endzeitfilm geboten. Das Problem ist nur: Der Film macht nahezu nichts daraus.

Über weite Strecken passiert schlicht viel zu wenig. Statt Bedrohung, Spannung und einer sich kontinuierlich entwickelnden Handlung bekommt man lange Dialogpassagen und Szenen, die sich ziehen, ohne dass die Geschichte wirklich vorankommt. Gerade bei einem Film, der als Science-Fiction-, Action- und Endzeitgeschichte verkauft wird, ist die geringe Menge an tatsächlicher Action erstaunlich. Immer wieder wartet man darauf, dass Worldbreaker endlich Fahrt aufnimmt – und wartet weiter.

Noch enttäuschender ist das Worldbuilding. Die Breakers und die dahinterstehende Katastrophe könnten der interessanteste Bestandteil des Films sein, werden aber viel zu oberflächlich behandelt. Statt die Kreaturen, ihre Herkunft, die Infektion und die gesellschaftlichen Folgen ausführlich zu erforschen, werden interessante Ansätze angerissen und anschließend liegengelassen. Dadurch wirkt die Welt nicht wie ein durchdachtes postapokalyptisches Szenario, sondern wie eine Kulisse für eine Geschichte, der selbst nicht genug einfällt.

Auch die Kreaturen können das nicht retten. Die visuellen Effekte wirken teilweise billig und lassen die Bedrohung deutlich weniger beeindruckend erscheinen, als sie sein sollte. Gerade bei einem Creature-Feature ist das fatal: Wenn die Monster weder faszinieren noch wirklich Angst oder Spannung erzeugen, verliert der Film einen seiner wichtigsten Trümpfe.

Besonders ärgerlich ist außerdem der Umgang mit Milla Jovovich. Wer aufgrund der Werbung oder des Covers erwartet, dass sie eine zentrale Rolle spielt und vielleicht einen actionreichen Film in Richtung Resident Evil bekommt, dürfte ziemlich enttäuscht sein. Ihre Figur ist für große Teile der Handlung kaum präsent. Ihre prominente Vermarktung wirkt dadurch beinahe wie ein Köder für Zuschauer, die hauptsächlich wegen ihr einschalten. Genau dieser Punkt wurde auch in mehreren Kritiken bemängelt.

Selbst Luke Evans kann mit dem Material wenig anfangen. Das Vater-Tochter-Verhältnis soll offensichtlich das emotionale Zentrum bilden, aber dafür fehlt der Geschichte die nötige Tiefe. Die Figuren reden viel, entwickeln sich dafür aber erstaunlich wenig. Viele Entscheidungen wirken lediglich wie Mittel zum Zweck, um die dünne Handlung irgendwie bis zum nächsten Ereignis zu transportieren.

Das größte Problem bleibt jedoch das Pacing. Worldbreaker fühlt sich nicht wie ein konsequent erzählter Spielfilm an, sondern wie ein überlanger erster Akt. Der Film verbringt enorm viel Zeit damit, seine Ausgangssituation vorzubereiten, während die eigentlich interessanten Ereignisse entweder kurz abgehandelt werden oder gar nicht stattfinden. Und sobald man schließlich glaubt, jetzt müsse die Geschichte richtig losgehen, nähert sie sich bereits ihrem Ende. Das Finale wirkt entsprechend überhastet und hinterlässt eher das Gefühl, nur die Vorbereitung auf einen besseren Film gesehen zu haben.

Am Ende ist Worldbreaker weder ein überzeugendes Endzeitdrama noch ein spannender Science-Fiction-Film und erst recht kein befriedigender Actionfilm. Zu wenig passiert, die interessantesten Ideen bleiben oberflächlich, die Kreaturen werden nicht ausreichend genutzt und selbst die prominenteste Darstellerin wird größtenteils verschenkt.

Für mich vor allem eines: langweilig. Ein Film mit einer durchaus brauchbaren Grundidee, der es schafft, fast jedes interessante Element seiner eigenen Geschichte ungenutzt liegenzulassen. Nach dem Abspann hatte ich weniger das Gefühl, einen vollständigen Film gesehen zu haben, als vielmehr einen sehr langen Prolog für einen Film, der nie beginnt.
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