Alter weißer Mann
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das Odeon
das Odeon

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2,0
Veröffentlicht am 7. April 2025
So, echt kein Bock mehr.
Um keinen Blödsinn zu schreiben, habe ich den Film zweimal gesehen und beide Male Geld dafür bezahlt. Obwohl ich beim zweiten Mal wusste, dass der Film nicht witzig ist. Wollte aber wissen, ob ich alles verstanden hatte. Beim ersten Mal wurde durchaus öfter mal an mehreren Ecken im Kino gekichert, beim zweiten Mal nicht.
Was für ein Blödsinn. Soll krampfhaft lustig sein, bringt aber irgendwie nichts. Hab mich zweimal gelangweilt aber für die deutsche Wirtschaft und die Produktionsfirma zweimal Geld ausgegeben.

Ohne mich darüber zu ärgern.
Sooooo super schlecht ist der Film nun auch nicht.
Die gute Absicht ist erkennbar, aber irgendwie zündet nichts.
Die witzigen Stellen wirken arg konstruiert und sind auch nicht witzig. Die Handlung ist arg konstruiert und langweilig.
Jemand hat sowas wie eine midlife crisis oder was vergleichbares, Ärger im Job und dann auch noch Ärger in der Familie? Sowas gibt es schon dutzendmale in vielen (und besseren) Varianten. Und mit ´Männerherzen´ ja auch von Verhoeven selbst bereits produziert. Haben Sie sich jetzt darauf eingeschossen oder können Sie auch was anderes?

Die Handlung im Film ist erträglich, nachvollziehbar, aber echt nicht der große Wurf, weil sie einfach viel zu konstruiert ist. Und damit auch von einem entfernt und langweilig. Mit den komischen Figuren kann man sich einfach nicht identifizieren oder mit ihnen mitfiebern. Das ist alles künstlich, selbst die Witze sind künstlich.
Bitte nicht mit ´künstlerisch wertvoll´ verwechseln, es ist das Gegenteil davon.

Der Film ist langweilig, die Witze sind langweilig. Einzig und allein N.Uhl und J.Liefers retten den Film so halbwegs.

Und jetzt kommt mein Problem:
(wiederhole: >mein< Problem)
Was soll mir der Film sagen? Ich habe es nicht verstanden. Soll der Film überhaupt irgendwas aussagen?
Dieser Schrottfilm hat keine Aussage. Muss ein Film immer eine Message haben? Vielleicht nicht.
Aber warum wurde dieser Film dann gemacht?
Zur Unterhaltung? Nicht witzig genug.
Zum Nachdenken-anregen? Woke sein müssen, ja oder nein? Dafür ist die Handlung nicht gut und nicht differenziert genug.

Abgesehen davon...
scheiss doch drauf.
Ich sag weiterhin:
Zigeunerschnitzel und Negerkuss
(wieso kann man in den bäckereien kein negerkuss-brötchen kaufen? muss ich ´ne schul-kantine überfallen um eins zu kriegen?)
Ich suche immernoch die eine Sekunde, bei der Verhoeven uns zum Nachdenken anregen wollte. Gibt es wohl nicht.
Oder habe ich das jetzt, ohne es zu bemerken, bereits schon getan?

Für Max Mustermann und Otto Normalverbraucher, die nur einmal pro Jahr ins Kino gehen, ist dieser Film auf jeden Fall unterhaltsam. Für fleissige Kinogänger mittlerer Durchschnitt.

Und das war früher mal normal:

https://www.youtube.com/watch?v=dnfKSqRYlhE&ab_channel=Release-Topic
Jörg Craney
Jörg Craney

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5,0
Veröffentlicht am 3. November 2024
Ich war heute im Film und war sehr angetan. JJ Liefers lies mich etwas hoffen, dass der Inhalt einmal nicht verkrampft politiisch korrekt ausfallen würde und ich wurde nicht enttäuscht, meine Erwartung wurde insgesamt übertroffen.
Die Geschichte ist nicht in allen Details immer glaubwürdig, manches ist natürlich überzeichnet bis in den Schluss. Es ist eine Komödie mit ernstem Inhalt. Die Botschaft des Films wird insgesamt sehr gut transportiert. . Dies gelingt vor allem dadurch, dass die Meinungen breit verteilt werden und immer wieder andere Dinge aussprechen, außedem wird schön ironisch mit Klischees gespielt. Merh unverkrampfte Diskussion und weniger Feindbilder braucht dieses Land.
Neben Liefers und Uhl überzeugen v.a. F. v. Thun und auch die Kinder der Familie. Brillant witzig die Rolle von M Maertens als schleimiger Chef.
Gute Dialoge und durchweg unterhaltsam.
Klare Empfehlung.
Marianne Dreier
Marianne Dreier

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5,0
Veröffentlicht am 1. November 2024
Viel gelacht, endlich ein Film der zeigt was hier z.Zt. für ein Blödsinn verzapft wird und man jedes Wort das ausgesprochen wird zweimal überdenken sollte, ehe ein Shitstorm ausgelöst wird.
Anka Gimber
Anka Gimber

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5,0
Veröffentlicht am 3. November 2024
Bin sehr beschwingt aus dem Film gekommen.Generationenwechsel ist schon holprig.Habe die Hingabe der Darstellung an diese Lebensphase sehr genossen.Fluffig dargestellt,Bleibt auf jeden Fall in meiner Erinnerung.Und..So rennen wie Liefers möchte ich auch wieder".Ich schaffe das"
藍Danke für das Vorbild.
Franziska Juntke
Franziska Juntke

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4,5
Veröffentlicht am 31. Oktober 2024
War wirklich sehr witzig anzusehen, wie haben herzlich gelacht! Sehr gute Schauspieler *innen ;) und regt durchaus auch zum Nachdenken an. Ich bin wieder einmal positiv überrascht vom deutschen Kino.
beco
beco

83 Follower 435 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 19. November 2024
Einige witzige Szenen, aber leider nicht mehr.
Die Hauptfiguren agieren immer ein wenig zu übertrieben und allzu oft schleicht sich Kitsch ins Geschehen
Nur ein annehmbar.
Mr. P.
Mr. P.

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1,0
Veröffentlicht am 4. November 2024
Komischer Film, wirkt Respektlos vor den Leistungsträgern der Gesellschaft. Bin nach der hälfte raus...
Rob T.
Rob T.

7 Follower 360 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 13. November 2024
Gendersternchen, Begriffe die nicht mehr verwendet werden sollen, Dinge die man nicht mehr tun sollte.
Die einen regen sich darüber auf, dass sie nicht mehr tun und lassen können, was sie wollen und sprechen von einer Sprachpolizei. Die anderen regen sich darüber auf, dass viele Leute eben nicht sich so verhalten wollen, wie es sich die Gegenseite wünscht.
Oft scheinen Diskussionen kaum noch möglich, weil sich viele nicht in der Mitte treffen wollen.
Da kommt dieser Film von Simon Verhoeven gerade recht. In "Alter weißer Mann" beschäftigt sich der Regisseur mit genau diesen Themen.

Heinz Hellmich (Jan Josef Liefers) könnte sich seine Jobzukunft verbaut haben. Im Büro ist er einmal ausgerastet und in einer Sitzung ist ihm ein peinlicher Fehler unterlaufen, der ihm als rassistisch ausgelegt werden könnte. Ist er wirklich der klassische alte weiße Mann?
Er will sich bemühen, auch wenn es ihm schwerfällt. Sein Chef (Michael Maertens) hat ihm aufgetragen, dass er ein Abendessen veranstalten soll, um alles wieder gut zu machen. Mit perfekten Gästen und einem perfekten Essen.
Aber wie das immer so ist: Alles droht, aus dem Ruder zu laufen.
Heinz kommt zu spät, seine Frau Carla (Nadja Uhl) geht wohl fremd, Opa Georg (Friedrich von Thun) will Bürgermeister werden und spricht Dinge aus, die, nun ja, siehe oben.

"Alter weißer Mann" - bei dem Titel rollt man erst mal mit den Augen. So schlimm ist es aber nicht.
Stattdessen will es Simon Verhoeven irgendwie allen recht machen. Im Film wird irgendwie alles angesprochen, was momentan gesellschaftlich diskutiert wird. Wer gendert und warum nicht. Warum der Indianer nicht mehr PC ist. Warum man schwarzhäutige Menschen nicht fragt, woher sie kommen - beziehungsweise wie man es anders und besser machen könnte.
Manchmal wirkt der Film deshalb auch ein bisschen vollgepackt und aufgesetzt, wenn Opa und Enkelin plötzlich einen tiefschürfenden Dialog führen.
Es gibt allerdings ein Problem: Der Film nimmt komplett die Position von Heinz (Liefers) ein. Heinz, der Mann, der sich mit allem durchschlagen muss. Der bemüht, aber auch genervt ist. Der beobachtet, wie auf ihn eingeredet wird. Deshalb wirken die Leute in dieser Komödie oft auch ein bisschen blöde, und man macht sich durchaus ein bisschen lustig über sie. Irgendwann fällt auf, dass man von allen Leuten neben Heinz genervt ist, weil sie scheinbar bekloppte Dinge tun. Dabei wäre es ja eigentlich ganz spannend gewesen, auch mal die Perspektive der jungen Leute einzunehmen - ganz ernsthaft, ohne sie auf den Arm zu nehmen.
Glücklicherweise kriegt der Film aber im letzten Drittel doch noch gut die Kurve. Denn die eigentliche Botschaft ist: Sprecht miteinander, diskutiert, seid offen für eurer Gegenüber.
Ob "Alter weißer Mann" aber eine jugendliche Zielgruppe erreicht, darf bezweifelt werden.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 12. April 2025
Das hätte eine epische, ultimative Katastrophe werden müssen. Für mich scheitert der Film ja schon an der Hauptrolle, da ich Jan Josef Liefers nicht mag und damit auch seine Filme keinen Sinn für mich machen. Aber hier wird es auch noch in eine Komödie über Wokeness und Gendern gepackt. Und da ist am Ende „nicht so schlimm wie gedacht“ noch das beste Lob. Liefers verschwindet in seiner Rolle und gibt hier wirklich einen Charakter ab, die Story drumherum ist nicht auf den einfachsten Lacher und plumpsten Gag aus und funktioniert dadurch halbwegs. Wie viel man aus den genannten Themen zum diskutieren mitnehmen mag entscheidet man selbst.

Fazit: Pointierte und erfreulich unaufgedrehte Comedy!
David Willson
David Willson

1 Follower 108 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 21. November 2024
Alle Vorurteile, alle Klischees, alle Conformen zusammen in einem Topf gut kücheln lassen und werfen etwas KI Führung dazu um ein politisch korrekte Werbung der die neuen Generation anspricht.
Die wütende Ausrasten einer schwer gespalltenen Gesellschaft werden auf witzigen Weise ausgerollt und teils aufgelöst.
Lustig und schauspielerische Leistung ist hoch.
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