Heldin
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Tim Knop
Tim Knop

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5,0
Veröffentlicht am 11. März 2025
Der Film spiegelt den Alltag einer Pflegekraft sehr realistisch da. Der Film ist vorallem wenn man aus dem Beruf kommt sehr ergreifend und man erkennt viele Dinge aus seinem Beruflichen Alltag wieder.
Mika Masur
Mika Masur

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5,0
Veröffentlicht am 10. März 2025
Der Film ist packend und emotional ! Er hat mich trotz meiner täglichen Arbeit in der Pflege daran erinnert weiterhin wertschätzend und respektvoll zu sein . Jedoch auch Grenzen zu setzen . Ich bin so berührt und gleichzeitig sauer das im Gesundheitswesen nichts unternommen wird! Wie viel muss noch geschehen damit endlich etwas passiert? Und nein ich meine nicht das klatschen !
beco
beco

83 Follower 435 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 11. März 2025
Leonnie Benesch kann auch als Pflegerin überzeugen, die aber, wenn sie ihren Dienst so versieht, wie es der Film zeigt, diesen Job nicht lange wird durchhalten können.
Ein wohl leider realistisches Bild der Situation des Pflegepersonals nicht nur in der Schweiz. Schön ist auch die Darstellung der verschiedenen Patienten, mit ihren Macken, Ängsten, aber auch ihrer Dankbarkeit.
Manches ist ein bisschen überzeichnet, trotzdem ein klares sehenswert.
Aaron van Bloud
Aaron van Bloud

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 10. März 2025
Ich bin kein Pflegefachmann oder anderweitig in der Pflege oder Medizin tätig, aber ich lebe seit vielen Jahren mit einer Krankenschwester zusammen. Seit gestern, als ich den Film gesehen und viele Parallelen mit den Erzählungen meiner Lebensgefährtin erkannt habe, betrachte ich sie mit anderen Augen. Seit gestern ist mein "Stress", den ich in 8 Stunden Büroarbeit auszuhalten habe, irgendwie nur noch banal.

Ich gebe denen Recht, die in ihrer Kritik zum Ausdruck bringen, dass der Film kaum etwas Positives an diesem Beruf erkennen lässt. Aber dieser Film soll und will sich nicht in die Mainstream-Serien und -Filme einreihen, die Krankenhäuser in bunten Farben mit stets gutgelaunten Ärztinnen und Ärzten und Pflegerinnen und Pflegern in lockerer Atmosphäre und ohne nennenswerte Probleme abbilden. Dieser Film zeigt vielmehr das Dilemma auf, in denen sich Krankenhäuser und das Personal befinden, die in diesen arbeiten. Genauso, wie die Protagonistin am Ende des Films in den Bus nach Hause einsteigt, sehe ich meine Partnerin oft nach Hause kommen, oder auch nicht. Denn häufig liege ich schon im Bett, wenn sie von der Spätschicht kommt, oder ich fahre gerade entspannt und ausgeschlafen ins Büro, während sie ihre Nachtschicht beendet. Nach einer Nacht allein mit 36 Patienten in der Inneren, allen Personalschlüsseln zum Trotz.

Das erste, was sie mir gestern nach dem Film mit Tränen in den Augen sagte: "Das ist mein Alltag!". Also nur ein Teil davon, denn wie kann man 8 Stunden Stationsalltag in 90 Minuten zusammen fassen? Aber sie sagte mir auch, dass sie jeden Tag immer wieder gern ins Krankenhaus fahre, weil ihr Beruf ihre Berufung ist und dieser Beruf der schönste, den sie sich vorstellen kann. Und das nach 31 Jahren auf der Inneren in einem Krankenhaus, das gerade Insolvenz angemeldet hat und kurz vor der Schließung steht.

Der Film zeigt genau das, was er soll. Nämlich die Versäumnisse im Gesundheitswesen, die jetzt auf dem Rücken derjenigen lasten, die als allerletzte dafür verantwortlich sind: den Pflegerinnen und Pflegern...
Rob T.
Rob T.

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4,5
Veröffentlicht am 4. März 2025
Wenn du das nächste Mal im Krankenhaus liegst und du einigermaßen okay bist, dann denke immer daran: Du bist nicht alleine. Bringe doch zum Beispiel dein Essensgeschirr selbst in die Teeküche als dass du darauf wartest, dass das eine Schwester für dich erledigt. Wenn du dich bewegen kannst, dann bewege dich. Du nimmt den Schwestern Arbeit ab, die sie vielleicht bei anderen erledigen können.
Das sind ziemlich sicher die Gedanken, die man hat, wenn man sich den Film "Heldin" von Petra Volpe ansieht.
Die Heldin ist in diesem Fall eine Krankenschwester, die wir eine Schicht lang begleiten.

Floria Lind (Leonie Benesch) tritt ihren Dienst in einer Klinik in Zürich an. Sie tritt aus dem Fahrstuhl - und los geht's.
Sie erfährt, dass sie heute nur zu zweit sein werden - plus eine Schwesternschülerin. Und es geht Schlag auf Schlag. Ein Patient, der durch den Flur irrt, weil er auf seine Diagnose wartet. Ein Herr, der in den OP gefahren werden muss. Ein Patient, der in letzter Minute zu seiner OP erscheint. Eine alte Frau, die eingeliefert wird und Angst hat. Eine Mutter mit einem Tumor. Und dann noch die Spitze für die Frau in einem der anderen Zimmer. Und der Privatpatient wartet auf eine Schmerztablette. Und dann ruft eine Frau an, Wege der vergessenen Brille ihrer Mutter.
Es hört nicht auf.

Wir bleiben immer dran. Wir erleben, was alles während dieser Schicht auf Floria zukommt. Gleichzeitig. Plus der Notfall, plus die Tabletten und Spritzen. Sie behält zunächst ihre Nerven, arbeitet ab, was abzuarbeiten ist. Es ist der pure Stress, immer wieder macht sie sich Notizen, und man fragt sich, wie sie das alles aushält, ohne auszurasten.
Ihren Stress macht sie mit sich aus, lässt ihn kaum an den Patienten aus. Immer wieder nimmt sie sich auch kurz Zeit, wenn es nötig ist. Eine der rührendsten Szenen ist, als sie mit einer alten Frau singt, die zuvor eine Panikattacke hatte. Floria erkennt, wo Deeskalation nötig ist - aber irgendwann hat sie ihn eben doch, den Ausraster.
Leonie Benesch spielt die "Heldin" ganz hervorragend. Sie bringt den Stress rüber, die Unruhe, die Rastlosigkeit und die hohe Konzentration. Und als Zuschauer staunt man, wie Floria alles schafft, wie sie plötzlich auch immer wieder an die kleinen Dinge denkt, die so nebenbei auf sie eingeprasselt waren.
Dieser Film ist ein Plädoyer für die Pflegekräfte - und eine Erinnerung daran, was sie leisten und vor allem, wie sehr sie in den nächsten Jahren fehlen werden. Auch wenn am Ende darauf hingewiesen wird, dass viele Pflegekräfte relativ früh nach der Lehre den Job wechseln - der Film ist keine Anklage. Er ist eine Beschreibung des Ist-Zustandes. Und der geht an die Nieren - und ist als Film wirklich packend und sehr sehenswert.
Drosselbarth
Drosselbarth

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1,0
Veröffentlicht am 1. März 2025
Ich war sehr begeistert das jemand die idee hat einen film über die pflege zu drehen und endlich mal zu zeigen wie dringend wir pflegekräfte brauchen.
Leider muss ich als Pflegefachmann sagen das dieser film alles andere als positiv für uns ist. Menschen die sich für die Pflege interessieren und vielleicht sogar überlegen ob sie eine Ausbildung in dem Bereich machen, werden diesen gedanken nach dem anschauen des filmes für immer verwerfen.
Der Film vermittelt den Eindruck das unser Alltag einfach nur scheisse ist: Wir erleben nichts schönes, sind unprofessionell, haben nur mit Arschlöchern zutun, wissen nicht wie man auf Patienten eingeht und mrin persönlicher Favorit... wir drücken auf dem Bett ohne Rea Brett und Defribrillieren bei Asystolie..... ernsthaft??

Ich wünsche mir von ganzem Herzen das nochmal ein Film über die Pflege gedreht wird und zeigt wie schön der Beruf sein kann, natürlich haben wir große probleme in unserem Berufsfeld aber es wird nicht besser wenn wir interessierte mit solchen Filmen davor abschrecken etwas zu bewirken!
doktor_held
doktor_held

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5,0
Veröffentlicht am 28. Februar 2025
Seit langem einer der besten und realitätsnähesten Filme die ich gesehen habe. Der Film beschreibt 1:1 den Alltag in der Pflege. Ich bin Auszubildener Pflegefachmann im 3 Lehrjahr. Nicht nur für Pflegende ein Muss sondern auch für jeden anderen der einen Einblick in unseren Berufsalltag bekommen möchte. Sehr zu empfehlen!
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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4,5
Veröffentlicht am 27. Februar 2025
Da ich selber nie im Pflegeberuf gearbeitet habe, masse ich mir nicht an, zu sagen dass dieser Film definitiv das wahre Leben wiedergibt. Trotzdem erscheint mir das Gezeigter als durchweg glaubhaft und leider auch erschütternd. Ohne eine wirkliche Story sehen wir einer eifrigen und kompetenten Pflegekraft zu, die versucht auf einer Station eine stressige Schicht durchzustehen. Aus der Unterbesetzung entstehen endlos viele kleine Momente und Situationen, bei der die Hauptfigur unter Stress gerät und angemeckert wird, obwohl sie vollkommen unschuldig daran ist. Das ist für mich die größte Stärke: man sieht Alltagsmomente aus allen Perspektiven. Mit Leonie Benesch hat man dabei eine wunderbare Hauptfigur der man alle Emotionen und Höhen und Tiefen auch so abnimmt.

Fazit: Wie ein Griff ins wahre Leben und eine Signalisierung, wie fordernd der Pflegeberuf sein kann – ungemein wichtig!
Milo Hooper
Milo Hooper

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1,5
Veröffentlicht am 27. Februar 2025
Als jemand, der zunächst als Pflegefachfrau gearbeitet hat und aktuell noch Medizin studiert: der Film ist packend, aber hat mit der Realität so gut wie nichts zu tun und wirft zudem ein deutlich schlechteres Licht als notwendig auf unseren Beruf. Nachdem ich den Film mit ein paar befreundeten Pflegefachfrauen gesehen hatte, waren wir echt versucht mal einen Tag lang mit GoPro zu arbeiten und das Material der Regisseurin zukommen zu lassen. Auch die Patienten sind in über 90% der Fälle viel freundlicher, dankbarer und umgänglicher als dies hier dargestellt wird. Insgesamt ist der Film eher eine Beleidigung denn eine Form der Wertschätzung für unseren Beruf. Es werden reale Probleme bis ins Absurde überzeichnet, um einen mediokren low budget Film einem breiten Publikum verkaufen zu können. Last but not least: wir wollen kein Mitleid oder Applaus. Wir wollen, dass die realen Probleme genau so wie sie sind, ohne zu über- oder untertreiben erkannt werden und daran gearbeitet wird, sie zu beheben.
Breite Masse im Hintergrund
Breite Masse im Hintergrund

12 Follower 88 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 8. August 2025
HELDIN war seit langer Zeit mal wieder ein Film, der mich von der ersten bis zur letzten Minute in den Kinositz gepresst hat. Grandios gespielt, nachvollziehbar erzählt, natürlich vielleicht ein wenig überdramatisiert, wobei das aber erstens nicht stört und man zweitens auch nicht ausschließen kann, dass es nicht eventuell genauso passiert. Das ganze Szenario absolut erschreckend, für mich persönlich schlimmer als jeder Horrorfilm. Einer der besten deutschsprachigen Filme seit langem!
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