Pinocchio: Unstrung
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Casey 08
Casey 08

14 Follower 1.188 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 4. September 2026
Was ist denn hier passiert, das Twisted Childhood Universe bekommt endlich Qualität. Ich kenne zwar den Peter Pan Film noch nicht aber die anderen Teile waren bisher echt ziemlich großer Mist (außer "Winnie the Pooh: Blood and Honey 2" derauszuhalten war) aber hier hat man einen wirklich soliden Horrorfilm. Erstmal versucht der Film eine Geschichte zu erzählen was für die Reihe auch neu ist. Diese Geschichte ist aber nicht die Beste. Das wo der Film einen wirklich umhaut ist bei der Brutaltät. Mit so einer extremen Härte hätte ich nie gerechnet. Er hält immer voll drauf und es ist fast noch brutaler als "Terrifier". Hier werden selbst Kinder auf brutalste Weise getötet und bei manchen Szenen zieht man sich richtig zusammen. Dazu sieht das alles richtig gut aus und die praktischen Effekte sind richtig gut. Einige Kills erinnern an "Finale Destination" und sind ganz lustig aber auch unfassbar brutal. Schauspielerisch ist das eher mittelmäßig aber Richard Brake hat mich zum ersten Mal überzeugt. Die Idee mag ich eh und hier hat es erstmals richtig gut funktioniert. ich hoffe die Nachfolger sind auf dem selben Niveau auch wenn man hier extrem viele Logik-Probleme hat. Es ist trotzdem der beste Teil der Reihe.

Insgesamt ist es ein solider Film der gute praktische Effekte und eine unfassbar harte Brutalität bietet.
Lemmiblog
Lemmiblog

3 Follower 527 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 30. August 2026
ICH UND MEIN HOLZ, HOLZI, HOLZI, HOLZ

James hat seinen besten Freund verloren, weshalb sein Opa ihm Pinocchio schenkt, eine lebende Holzpuppe. Pinocchio würde alles tun, um James zu beschützen und endlich ein richtiger Junge zu werden. Blöd nur, dass ihm dafür ein paar menschliche Teile fehlen. Zum Glück laufen genügend böse Menschen herum, bei denen man sich bedienen kann.

Pinocchio: Unstrung geht ca. 80 Minuten und ist ab 18 Jahren freigegeben. Wir haben hier den nächsten Ableger der Poohniverse-Reihe und während bisher alle für die Tonne waren, funktioniert dieser überraschend gut und dürfte für mich sogar der bisher beste Teil der Reihe sein.
Pinocchio ist tatsächlich eine richtige Puppe, wie man im Abspann schön zu sehen bekommt. Dafür schon mal Respekt, denn das verleiht ihm mehr Charme als irgendeine CGI-Holzlatte. Noch überraschender ist, dass man tatsächlich versucht, eine Geschichte zu erzählen, die sogar einigermaßen Sinn ergibt.
Die Splattereffekte sind gelungen, es fließt jede Menge Blut und einige Kills bewegen sich zwischen Final Destination und Terrifier. Tatsächlich interessierte mich die Lore um Pinocchio sogar am meisten. Leider macht man daraus wenig, auch wenn die Grille herrlich fies geraten ist und mit der Disney-Version ungefähr so viel gemeinsam hat wie Hannibal Lecter mit einem Veganer Ernährungsberater.
Natürlich gibt es trotzdem jede Menge Quatsch. Einer hört auf Spotify die Musik aus dem Pooh-Film, Pinocchio besitzt aus Gründen die Kraft eines Presslufthammers und alles rund um James' Opa fand ich maximal verwirrend. Gerade das Finale gefiel mir überhaupt nicht und machte einiges von dem kaputt, was vorher funktioniert hatte.
Unterm Strich bleibt ein Werk, das hauptsächlich deshalb überrascht, weil es kein Totalausfall wie der bisherige Rest ist. Splatter und grundlegende Story funktionieren, während die meisten Menschen ohnehin nur existieren, damit Pinocchio Ersatzteile sammeln kann.

5,5/10 Punkten. In der Post-Credit-Szene wird natürlich bereits Teil 2 angeteasert. Das Poohniverse ruht eben erst, wenn wirklich jede Kindheitserinnerung einmal durch den Fleischwolf gedreht wurde.
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