Together - Unzertrennlich
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Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 31. August 2025
Ich klammere den ganzen Hintergrund rund um die Idee und dass es eine Urheberrechtsklage gab, mal aus, da der Fall in der Bewertung keine Rolle spielt und es auch genügend Gegenbeweise gibt.
In „Together“ folgen wir Millie und Tim. Beide sind in ihrer Beziehung nicht mehr sonderlich glücklich und hoffen durch ein neues Eigenheim, draußen in einer Kleinstadt, wieder zu sich zu finden. Denn während Tim noch wie ein Kind wirkt, vom Leben als Rockstar träumt und von Millie abhängig ist, braucht sie ihn weniger, hofft aber noch eher auf ein Zusammensein und hat einen neuen Job als Lehrerin bekommen. Doch in der Kleinstadt passiert, nach einer Wanderung mit Unfall, etwas seltsames mit den Beiden.
„Together“ baut auf eine ganze Reihe von bekannten Horrormustern. Es gibt Okkultes, der Umzug in eine Kleinstadt, Beziehungsprobleme und Bodyhorror. Am Ende funktionieren all die bekannten Elemente aber.
Regisseur Michael Shanks inszeniert sehr stilsicher und baut sehr stark auf die soziale Komponente. Gerade beim Handwerk gibt er schon früh Hinweise darauf was genau mit Tim und Millie passiert. Vom Design der Häuser bis hin zur Höhle im Wald, in der das Drama seinen Ursprung findet, ist das visuell sehr stark. Besonders die Höhle hat etwas unheimliches an sich und besonders wenn die Höhle „atmet“ ist das stark umgesetzt und mit praktischen Effekten.
Im Zentrum sind Dave Franco und Alison Brie, die auch im echten Leben seit Jahren verheiratet sind. Die Chemie zwischen den Beiden ist dementsprechend vorhanden und beide spielen das auch klasse. Alison Brie ist stets zwischen letztem Optimismus und Verzweiflung, während Dave Franco wundervoll leiden und depressiv schauen kann.
Ab hier vielleicht kleine Spoiler, wenn man bisher noch gar nichts an Trailern etc. gesehen hat.
Gerade die Momente, wenn die Körper beginnen zu Verschmelzen wird es gleichermaßen gruselig und faszinierend. Die Effekte stimmen hier, bringen gelegentlich sogar eine gewisse Komik in die Situation (Arme zB) und lösen selbst Phantomschmerzen aus. Besonders eine Szene auf der Schultoilette, bei der beide sich vereinen tut schon beim Zusehen weh. Das macht tatsächlich bis zum Ende Spaß, da man immer wieder verschiedene Stadien davon sehen kann.
Am Ende ist „Together“ ein schönes Abbild von gegenseitiger Abhängigkeit, Auseinanderbruch, toxischen Beziehungen und wahrer Liebe. Denn auch wenn alles zu Beginn sehr niederschmetternd wird, so ist das Ende doch auf schockierende Art versöhnlich und wunderschön.
Brodie1979 ..
Brodie1979 ..

169 Follower 582 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 26. Juli 2025
Bei diesem Film sollte man mit keinem Vorwissen herangehen, dann dürfte er seine Wirkung am ehesten entfalten. Doch auch nach Ansicht des Trailers blieb bei mir genug Neugier übrig, da ich wissen wollte was eigentlich passiert. Im Zentrum steht ein Paar, welches in einem neuen Haus totalen Horror erlebt, der dann auch in Bodyhorror ausartet. Das sich hier natürlich Paardynamiken in überspitzt ereignen ist klar. Trotzdem ließ ich der Film über zwei Drittel kalt, da er mit einem eher unzugänglichen Paar agiert, die mir durchgehend unangenehm und distanziert erschienen. Die Horrormomente erwiesen sich dann doch als enorm wirkungsvoll und der konsequente, mutige Schluß entschädigt enorm.

Fazit: Fieser Bodyhorror mit einigen krassen Ideen und konsequentem Ende!
Rob T.
Rob T.

7 Follower 356 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 10. August 2025
Millie (Alison Brie) und Tim (Dave Franco) geben eine Abschiedsparty. Sie wollen die Stadt verlassen und raus aufs Land ziehen, wo Millie enen Job als Lehrerin hat. Tim kann seine Musik auch von dort machen und zu Konzerten in die Stadt kommen – so die Überlegung.
Seit zehn Jahren sind sie ein Paar. Tim ist, genauer betrachtet, mit dem Umzug nicht ganz so glücklich, und er hat auch Probleme, dort klarzukommen.
Wie also soll es mit den beiden als Paar weitergehen? Hochzeit? Trennung?
Bei einem Spaziergang durch den Wald kommt es zur Katastrophe. Sie verwirren sich in einer Höhle und müssen darin die Nacht verbringen. Danach bemerken sie Veränderungen an sich, die beängstigend sind. Es scheint, als ob ihre Körper im wahrsten Sinne des Wortes anziehend sind.

„Together – Unzertrennlich“ – so heißt der Thriller von Michael Shanks. Der Originaltitel und der deutsche Untertitel sind zwar unterschiedlich, passen aber beide.
Denn die beiden sind zusammen, sie überlegen, ob sie es noch sein wollen, und dann nimmt man ihnen die Entscheidung ab – und sind unzertrennlich.
Erscheint es anfangs ein bisschen absurd, was wir dort auf der Leinwand sehen, ist es auch genauso faszinierend.
Anfangs haben wir es ein wenig mit einem Beziehungsfilm zu tun, wobei auch der neue Nachbar ein bisschen wunderlich erscheint. Er wird später eine größere Rolle spielen. Später driftet der Film in den Horror ab, und da weiß man als Zuschauer nicht immer, ob man die Augen zu machen soll, oder ob man schlicht fasziniert ist.
Die Effekte sind jedenfalls ziemlich krass, und das Ende ist durchaus kontrovers – weil man sich fragt: Warum das denn?
David Willson
David Willson

1 Follower 105 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 13. August 2025
Wenn ein Paar es wagt zusammen zu ziehen, um eine schon fragile Beziehung zu retten, in der Sterne wird es nur 'fraglich zum Erfolg' geschrieben. Wenn der Liebesnest sich an einem schwer besessenen Ort im Wald befindet, belastet von einem Brunnen mit schwerwiegenden Kräften wovon die Beiden dürstig trinken, ist SPOOK groß geschrieben vorprogrammiert und mit schwarzer Komödie voll ausgeführt.
Die Effekte sind beeindruckend und die Schauspielern führen die Rollen gut aus.
Jörg Schröder
Jörg Schröder

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4,0
Veröffentlicht am 29. Juli 2025
Wer "Substance" im letzten Jahr gemocht hat - dem gefällt auch "Together". Ein etwas anderer Horrorfilm. Macht Spaß!
Andmar76
Andmar76

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 30. Juli 2025
Wer The Visit mochte (so wie ich), wird auch Together feiern. Top Besetzung, viele schön eklige Szenen – und die Spannung bleibt durchgehend hoch.
Casey 08
Casey 08

14 Follower 918 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 30. November 2025
Ich mag Bodyhorrorfilme sehr und so ein Film passt in dieses starke Horrorjahr eh sehr gut rein. Leider hat der Film nur eine FSK:16 aslo zeigt er nicht so viel. Trotzdem sind die Bodyhorrorszenen krass und toll gemacht. Die Story ist nichts besonderes und die Spannung kommt erst nach einer gewissen Zeit. Trotzdem ist das ein Film der eine tolle Atmosphäre, mit Dave Franco und Alison Brie zwei gute Darsteller und ein sehr starkes Ende bietet. Obwohl man hier auch ein Drama drauß machen konnte, ist der Film sehr unterhaltsam und trotzdem etwas gruselig. Michael Shankes weiß wie man Stimmung aufbauen kann aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass er nicht sonderlich viel zu erzählen hat und einfach ein paar unnötige Sachen mit reingenommen hat. Trotzdem ist es ein solider Film der auch knapp an der 3,5/5 Sterne vorbei ging.

Insgesamt ist es ein solider Film mit tollen Bodyhorrorszenen, Unterhaltung, Grusel sowie einer starken Atmosphäre.
Lemmiblog
Lemmiblog

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3,5
Veröffentlicht am 9. Dezember 2025
WIESO SIND MANCHE PAARE ZUSAMMEN

Millie und Tim haben eigentlich so gar nichts gemeinsam. Trotzdem ziehen sie gemeinsam in ein großes Haus in der Vorstadt. Bei einer Wanderung müssen sie in einer Höhle übernachten, Tim trinkt aus einer mysteriösen Quelle und ab da ist’s vorbei mit normalem Pärchenfrust. Denn plötzlich verbindet die beiden eine Anziehungskraft, die eher nach „Lovecraft“ als nach „Love Story“ klingt.

Together geht ca. 100 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Wir haben hier einen Horrorstreifen, der phänomenalen Bodyhorror zeigt. Dazu eine Mythologie, die frisch, spannend und mysteriös ist… sofern man bereit ist, 45 Minuten Vorlauf zu ertragen, in denen zwei Menschen interagieren, die so wenig Chemie haben wie nasse Streichhölzer.
Tim ist ein Paradebeispiel für das Peter-Pan-Syndrom: 35 Jahre alt, erfolgloser Musiker, null Verantwortungsgefühl und liefert Beziehungshinweise wie ein kaputter Toaster. Ihm gegenüber steht Millie, reif, organisiert, erwachsen. Warum sie zusammen sind? Gute Frage. Vielleicht war gerade Schrottwichteln.
Die Bodyhorror-Momente dagegen? Großartig. Ekelig, kreativ, mutig. Die Quelle selbst ist so faszinierend, dass man am liebsten einen eigenen Film darüber hätte. Was passiert, wenn zwei Menschen verschmelzen? Wie fühlt es sich an, nicht mehr man selbst zu sein und wenn ein Mann und eine Frau zu einem Wesen werden, welches Geschlecht hat man?
Das Finale dreht nochmal komplett auf, Knochen knacken, Fleisch zieht sich wie Kaugummi und plötzlich steht ein Albtraum im Raum, der aussieht wie „wenn David Cronenberg und eine Abrissbirne ein Baby hätten“.
Unterm Strich bleibt ein Werk, das langsam startet, aber später richtig liefert. Man fühlt wenig mit den Figuren, aber umso mehr mit ihren Schmerzen, besonders in einer bestimmten Szene.

7/10 Punkten. 35, erfolgloser Musiker, null Interesse an seiner Freundin, klar, logisch denn will man heiraten. Versteh einer die Frauen.
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