Train Dreams
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Rob T.
Rob T.

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3,0
Veröffentlicht am 30. November 2025
Robert Grainier (Joel Edgerton) lebt in Idaho in den USA mitten im Wald. Es ist das Jahr 1917. Er arbeitet als Holzfäller und lebt ein einfaches Leben. Wer seine Eltern sind, weiß er nicht. Er hält sich mit der täglichen Arbeit über Wasser, aber was anderes kennt er auch nicht.
Er lernt Gladys (Felicity Jones) kennen. Sie werden ein Paar, sie bauen sich ein Leben auf, er baut ein Haus aus Holz. Sie bekommen eine Tochter.
Doch als es im Wald zu einem verheerenden Brand kommt, ändert sich Roberts Leben auf dramatische Weise.

Der Film "Train Dreams" von Clint Bentley basiert auf dem gleichnamigen Buch von Denis Johnson. Es begleitet Robert Grainier viele Jahre lang in seinem Leben, bis 1968 sind wir hautnah dabei. So schildert der Film immer wieder verschiedene Episoden aus dem Leben des Mannes, der in einfachen Verhältnissen lebt. Robert st ein Mann, der hart arbeitet, immer. Der ein Leben in der Stadt gar nicht kennt. Wenn man den Film sieht, weiß man gar nicht genau, wann er eigentlich spielt. Man kann es nur ahnen, wenn man sieht, dass Bahnstrecken gebaut werden, dass zwischenzeitlich andere Leute kommen, um die Gegend zu besiedeln, in der Robert lange alleine lebte. Robert aber bleibt immer im Wald, das ist sein Leben, mit dem er aber später auch hadert.
Von dieser Lebensgeschichte lebt der Film, der allerdings lange ein wenig frei von konkreten Ankerpunkten dahinmäandert. Dramatisch wird es erst, als das Feuer für große Veränderungen sorgt. Erst dann wird "Train Dreams" auch ein wenig fesselnder.
Karsten N.
Karsten N.

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3,5
Veröffentlicht am 24. Dezember 2025
"Train Dreams" ist eine lyrische Geschichte, die die Schönheit und Trauer des menschlichen Daseins mit einer Anmut und Weisheit einfängt, die nur allzu selten ist. Es ist ein Beweis für die Kraft eines ruhigen Lebens und eine Erinnerung daran, dass wir am Ende alle mit allem verbunden sind. Der Film mit Joel Edgerton in der Hauptrolle ist zweifellos eine der bewegendsten Handlungen des Jahres, die eine außergewöhnliche Erfahrung, eine der transzendenten, die viel Kunst anstrebt, aber nur sehr wenige erreichen.
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