Fuze
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the_odeon
the_odeon

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1,0
Veröffentlicht am 4. Juli 2026
dieser film ist nicht zu empfehlen.

das merkt man am anfang nicht.
ganz im gegenteil.
der film fängt spannend an, die bombenentschärfung und der unterirdische banküberfall gehen sofort los.
eine spannungskurve wird sofort aufgebaut.
bombenentschärfung und zeitgleich der banküberfall. und dann entdeckt jemand, dass sich da im gesperrten gebiet noch jemand aufhält.
nämlich einer der bankräuber, denen ihre tarnung als kanalarbeiter irgendwann auch nichts mehr nützt.
das klingt spannend und ist es am anfang auch.

dann macht der film, bzw der drehbuchautor einen kardinalsfehler.
die handlung ändert sich. und dann ändert sie sich nochmal.
das passiert in filmen durchaus mal, aber hier ist am ende des films nichts mehr wichtig, wie es am anfang angedeutet wurde.
und keine der figuren, die am anfang des films als zentrale oder wichtige figuren dargestellt wurden, spielen am ende des films noch eine rolle.

alles, was in der ersten stunde an spannung aufgebaut wurde, ist in den letzten 30 minuten weg, bzw belanglos.
ein gangster hat die anderen hintergangen. dieser gangster wurde aber selber hintergangen und verraten.
von wem? spielt keine rolle. denn der wurde auch hintergangen.
von wem? wird nicht richtig erklärt.
und irgendein anderer gangster hat die anderen aber auch hintergangen. und weil die alle gleich oder zumindest ähnlich aussehen, weiss man am ende nicht mehr, wer jetzt wer ist.
und weil die hauptrollen / hauptfiguren vom anfang des films am ende nicht mehr da sind, interessiert es auch nicht mehr.
das ende des films wird also nur von den leuten gemacht, die in der ersten stunde nur die nebenrollen waren. und die hauptrollen sind dann weg.
ein film ohne hauptrolle.
man tauscht in einem film nunmal nicht einfach so die hauptrollen aus.

der drehbuchschreiber hat wohl mit ordentlich gin tonic und ´m joint die news vom bankraub in gelsenkirchen gesehen und dann das drehbuch geschrieben.
war wahrscheinlich schon nach zehn minuten fertig.
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